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[Unterstützung] Erfahrungsbericht Venti 15 Plansound

Allgemeine Diskussionen/Fragen zum Thema DIY im Bereich PA

Moderatoren: Moderation DIY, Bereichsmod

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DIY

#1

Beitrag von -Stefan- »

Servus Zusammen.

Ich bin derzeit auf Plansuche für meine 4 Eminence Kappa 15 LFA.

Diese werkeln zurzeit in den JL sub 15 N.

Da ich total gerne bastel und was neues ausprobieren möchte aber keine neuen Treiber kaufen möchte bin ich über den Plan vom Venti 15 gestoßen den man auch mit den Emis bestücken kann.

https://www.selbstbau-lautsprecher.de/Venti15/

Hat jemand schon Erfahrungen mit diesem Gehäuse gemacht ?

LG stefan

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#2

Beitrag von ONV78 »

Moin,

mit dem venti wird vermutlich noch niemand Erfahrung haben, da relativ neu und unbekannt.

wenn du basteln möchtest kannst du das natürlich tun, du solltest aber keine Wunder erwarten.
Es bleibt trotzdem ein (relativ schwacher)15er, wirklich mehr rausholen wirst du da mit einem anderen Gehäuse in etwa gleicher Größe nicht.

Der Venti ist ein Bandpass, der wird in einem kleinen Bereich ordentlich laut gehen und beim Rest eher so "naja", ein klangliches Upgrade zu deinen JL Sub, wird das teil nicht sein.

Gruß Daniel

#3

Beitrag von SfnBmn »

Moin,

hier auch ein Stefan. Bin über diesen Beitrag gestoßen und hab mich extra angemeldet, um mich an diesem Thema zu beteiligen.

Schon länger habe ich nach einem Selbstbausatz für mein nicht genutzes Visaton BSG 40 NG Chassi meines Vaters gesucht. Neben den üblichen Verdächtigen wie zum Beispiel LMB-115 bin ich dann auf das Venti gestoßen.

Just gestern habe ich dann die benötigten Bretter (4m^2 Birke MPX 15mm) für dieses Projekt gekauft und starte die Tage.

Gerne halte ich euch auf dem laufenden.

Viele Grüße
Stefan
Für diesen Beitrag von SfnBmn bedankte sich:

#4

Beitrag von -Stefan- »

ONV78 hat geschrieben: 23. Jan 2024 10:41 Moin,

mit dem venti wird vermutlich noch niemand Erfahrung haben, da relativ neu und unbekannt.

wenn du basteln möchtest kannst du das natürlich tun, du solltest aber keine Wunder erwarten.
Es bleibt trotzdem ein (relativ schwacher)15er, wirklich mehr rausholen wirst du da mit einem anderen Gehäuse in etwa gleicher Größe nicht.

Der Venti ist ein Bandpass, der wird in einem kleinen Bereich ordentlich laut gehen und beim Rest eher so "naja", ein klangliches Upgrade zu deinen JL Sub, wird das teil nicht sein.

Gruß Daniel


Danke für deine Antwort Daniel.
Das mit dem nicht alt ist natürlich ein Argument und deshalb gibt es wenig bis gar keine Erfahrungen dazu.

#5

Beitrag von -Stefan- »

SfnBmn hat geschrieben: 1. Feb 2024 08:00 Moin,

hier auch ein Stefan. Bin über diesen Beitrag gestoßen und hab mich extra angemeldet, um mich an diesem Thema zu beteiligen.

Schon länger habe ich nach einem Selbstbausatz für mein nicht genutzes Visaton BSG 40 NG Chassi meines Vaters gesucht. Neben den üblichen Verdächtigen wie zum Beispiel LMB-115 bin ich dann auf das Venti gestoßen.

Just gestern habe ich dann die benötigten Bretter (4m^2 Birke MPX 15mm) für dieses Projekt gekauft und starte die Tage.

Gerne halte ich euch auf dem laufenden.

Viele Grüße
Stefan

Servus Stefan

Das find ich richtig super :toptop:

Ich würde mich freuen wenn du mich am laufenden hälts.
Ich würde zum Testen OSB nehmen da MPX mittlerweile schon unverschämt teuer geworden ist für Prototypen.

Darf ich fragen was dich der m² MPX kostet ?

#6

Beitrag von SfnBmn »

Ja, leider sehr teuer geworden. Dachte aber wenn ich schon was baue dann richtig.
Klar! Ich hab im Toom knapp 50€ gezahlt. Leider konnte ich die von Jobst empfohlenen 2,5 x 25 Schrauben nicht finden und bin dann auf 3 x 25 gegangen. Hoffe, dass ich am Samstag mit dem Bau anfangen kann.

LG
Stefan

#7

Beitrag von -Stefan- »

Ja super dann warte ich mal gespannt auf die Ersten Berichte.

Und dir viel Erfolg dass alles klappt

#8

Beitrag von SfnBmn »

So, Moin!
Sorry, durch Fasching hat sich alles nochmal verschoben daher nur ein kleines Lebenszeichen ohne Bericht.

VG

#9

Beitrag von SfnBmn »

Ernüchternd ... war die erste Reaktion.

Der Bau an sich war relativ problemlos, da es nur rechte Winkel gab und man daher wenig falsch machen kann, sofern man immer schön auf Stoß gearbeitet hat. An sich bevorzuge ich Torx aber die 15er und ich werden keine freunde. Lösung dafür wäre es mit einem Bohrerer mit Senker vorzubohren um verrutschen zwischen den Schichten zu vermeiden und den Akku-Schrauber auf eine kleine Drehzahl stellen.

In der Box spielt ein alter Visaton FR 40 NG mit 8 Ohm und angeblichen 300W. Kann leider dazu kein wirkliches Datenblatt finden. Die Box spielt präzise und klar aber leider leiser als erhofft. Vor allem im vergleich mit einem BR Gehäuse mit einem Electro Voice EVM 15L 8Ohm Chassis mit 200W.

Das ganze war rein subjektiv in einem Kellerraum und durch keine Messung belegt. Bespielt wurden sie mit einem TSA 2400.

Zugegebener weise habe ich die eine Seitenwand noch nicht verklebt und mit wenigen Schrauben fixiert um die ersten Tests zu fahren, da ich auch noch keine Serviceklappe habe. Das ist auch etwas, dass man unbedingt berücksichtigen muss. Die Serviceklappe ist nicht nur dazu da, dass man lose Kabel wieder dran macht sondern eben auch um im Falle eines Falles das Chassis zu tauschen. Auch finde ich persönlich die Box im liegen besser anzusehen als im stehen.

Ebenfalls würde ich gerne ein anderes Chassis verbauen um eben das Bestmögliche aus dieser Box zu holen. Das empfohlene Kappa Pro 15LF 2 scheint mir dafür die richtige Wahl zu sein.

Ich bin ja gestartet um das übrig gebliebene Visaton Chassis einen neuen Sinn zu geben aber leider nicht mit dem erhofften Erfolg.

Natürlich werde ich das Projekt noch zu ende bringen und die Seitenwand und Serviceklappe fertigstellen. Erhoffe mir dadurch aber keinen wirklich Mehrwert was den Klang angeht. Hoffe, dass ich das alles Zeitnah fertigstellen kann.

Ich bin offen für jegliche Hilfe, (konstruktive) Kritik oder sonstigen Austausch von Informationen.


Viele Grüße
Stefan

#10

Beitrag von ONV78 »

Hey Stefan,

danke für den Bericht :)

Viel Hilfe oder Kritik braucht es da denke ich nicht, wenn dein Gehäuse nach Maß gebaut ist und du die genannten Dinge noch fertig stellst passt das schon.

Die "Ernüchterung" bei dir liegt vermutlich an zwei dingen:

Zum einen wird das allgemein eine zu hohe Erwartung an das Gehäuse / den Bauplan sein, da er ja entsprechend beworben wird "maximaler Pegel aus einem 15er" etc.

Es ist und bleibt aber nur ein 15er chassi, dass sich darin bewegt, dementsprechend wird der Output keine neue Offenbarung sein, außer wir fangen an über extrem große Gehäuse zu sprechen.

Die Aussage, dass viele 15er in das Gehäuse passen ist auch ein Punkt den ich nicht unbedingt unterschreiben würde, passen tun sicher viele, was aber nicht heißt, dass sie in diesem Gehäuse auch gut performen / ihre Konstruktionsbedingten Vorteile ausspielen können, um das in besten Maße zu erreichen, muss ein Gehäuse auf einen speziellen Lautsprecher abgestimmt werden.

Der andere Grund ist natürlich das verwendete Chassi, der Visaton ist entsprechend alt, wirklich gut waren die Teile noch nie und es ist auch eigentlich nicht das Ideale Chassi für einen Bandpass dieser Art.

Mit dem Kappa sollte das schon deutlich besser sein, aber auch hier keine Wunder erwarten, bei nur einer Kiste.

Korrekte Trennung und vernünftige Endstufen habe ich jetzt einfach mal voraus gesetzt.

Gruß Daniel

#11

Beitrag von Klangart »

Hallo,

so ein 6th Bandpass kann bloß auf EIN bestimmtes Chassis hin optimiert sein ... die Abstimmung ist halt kritischer als bei normalem Bassreflex da dort mehr 'Stellschrauben' da sind nämlich 2 Volumen und 2 Tuning Frequenzen. Da einfach ein Chassis rein zu 'friemeln' ohne jegliche Messungen bezüglich Funktionalität / Abstimmung ist also recht Witzlos und hat keine Aussagekraft. Zudem ist das ein Nutzbass Bandpass weil für heutige allgemeine Klang Anforderungen halt zu hoch abgestimmt. Auch klingt ein selbst filterndes Gehäuse ohne Filter natürlich erst mal anders. Deshalb ist das Topteil da drüber und die Gesamtabstimmung von Bass und Top halt besonders wichtig.

Der neuste "krasse Hype-Scheiß" wird DAS hoffentlich also net ... :|

;) Klangart

#12

Beitrag von SfnBmn »

Guten Morgen,

vielen Dank für das Feedback.
Ich denke ich werde in den sauren Apfel beissen und mir so ein Kappa (Kappa Pro 15-LF-2 wäre dann das passende, oder?) bestellen. Dafür war das Holz und die Zeit zu schade um dann nicht zu versuchen das Beste raus zu holen. Ich werde berichten :)
Ja, Frequenzweiche und (ordentlicher) Verstärker waren vorhanden.

Ich werde euch bezüglich des neuen Chassi und der Ferstigstellung auf dem Laufenden halten.

Problem wird sein, dass ich dann wieder auf dem alten Chassi sitze und nicht weiß wohin damit.

Viele Grüße
Stefan

#13

Beitrag von Christopher Pike »

SfnBmn hat geschrieben: 19. Feb 2024 17:38Zugegebener weise habe ich die eine Seitenwand noch nicht verklebt und mit wenigen Schrauben fixiert
Da die Kiste so mit Sicherheit nicht Luftdicht ist, solltest du erstmal die Wand verleimen. Gewisse Undichtigkeiten toleriert ein Lautsprecher, eine gesamte, nur geschraubte Wand ohne Dichtband jedoch eher nicht.
SfnBmn hat geschrieben: 19. Feb 2024 17:38In der Box spielt ein alter Visaton FR 40 NG
Das ist in der Machart eher ein Breitbänder oder Tiefmitteltöner, kein Subwoofer.
Klar kann man damit auch einen Sub bauen, selbst für Verhältnisse der 70er ist die Wahl des Chassis unter Gesichtspunkten der ernsthaften Beschallung quatsch, zudem hätte man dafür ein Gehäuse rechnen müssen und nicht irgendeines bauen.

#14

Beitrag von Andy78 »

Die Kollegen haben es bereits auf den Punkt gebracht.
Du hast Dir - nicht böse gemeint - vermutlich gegenüber der Erwartung und Hoffnung ein Stück weit selbst ein Bein gestellt, indem Du einen für dieses Gehäuse nicht wirklich geeigneten Treiber eingesetzt hast und zudem die Seitenwand vermutlich ("mit wenigen Schrauben") nicht dicht (genug) schließt und möglicherweise auch schwingt, wie sie nicht schwingen sollte (was sie verleimt auch nicht mehr so tut).

Man kann Dir daher wie bereits hier zu lesen ist, nur raten, den geeigneten Treiber für dieses Gehäuse zu besorgen und dann auch das Gehäuse so zu schließen (also verleimt und verschraubt), dass es tatsächlich dicht und weitgehend schwingungsfrei ist. Beides konterkariert neben dem falschen Chassis die Performance nämlich ganz erheblich.
(Da gab es tatsächlich auch hier im Forum schon Griffschalen ohne Dichtband, die dafür gesorgt haben, dass aus einem Bass "nix" kam oder Subs, die mit mangelhafter Aussteifung einfach nicht geschoben haben und drei geschickt gesetzte Latten später erdbebenverdächtig waren)

Zu dem anderen Problem, dass dann wieder ein arbeitsloser Visaton herum liegt, kann man dann nur versuchen, den in einer anderen, auf seine Daten ausgerichtete, sinnvolle Verwendung zu überführen. In dem Bandpass zumindest ist er leider falsch aufgehoben.

VG Andy

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