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Prokustk M50Q -kleines Review-

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#1

Beitrag von ronnyk »

Hallo in die Runde,
ich habe nach einer 4-Kanal Endstufe gesucht mit 1HE die nicht zu tief baut und meine Tops sicher und ausreichend antreiben kann.
Vom Hersteller Prokustk (China) habe ich bereits schon 2 Aktivmodule und bin sehr Positiv davon angetan, gerade auch was die Anschaffungskosten anbelangt. Die M50Q ist eine (zumindest optisch) sehr nahe Kopie der Powersoft und macht auch einen sehr wertigen Eindruck.
Eine originale Powersoft hatte ich noch nie in den Händen und kann daher leider keine direkten Vergleiche ziehen.
Der Lüfter ist Temperatur- und Lastgesteuert und läuft selbst beim Einschalten nichtmal kurz an.
Die Endstufe ist auch Kurzschlussfest (musste ich beim Messen unfreiwillig schon feststellen), sie regelt den Kanal unmittelbar zurück und Signalisiert den Fehler mit dem leuchten der Clip-LED.

Im betriebsbereiten Zustand genemigt sich die Endstufe gerade mal 25,6W. :top:
Alle Regler auf 0 und Oszi am Lautsprecherausgang angeschlossen erzeugt die Endstufe ein emittiertes Sinussignal mit 245,7mV(RMS) bei 192,6KHz.

Foto´s vom Inneren habe ich noch gemacht und findet ihr hier: https://photos.app.goo.gl/TfVgnn4wK5Go7KUcA

Hör- und Praxistests werden noch etwas dauern bis sie mal auf der ein oder anderen VA im Einsatz war.
Sie wird sich den Platz teilen mit 2 SynQ 3K6 und einem dbx Venu360.

Die ersten Lastmessungen habe ich gemacht mit einem 100Hz Sinus Burst mit 500ms länge und 500ms Pause an einem Endstufenkanal, das Signal lieferte mir die Software REW.
Das Eingangssignal habe ich so eingepegelt bis die CLIP Led knapp geleuchtet hatte.
Als Lastwiderstände habe ich 8 Ohm mit 1000W.
8 Ohm: [ externes Bild ]
83.9 Volt RMS = 879 Wrms

4 Ohm: [ externes Bild ]
68.79 Volt RMS = 1183 Wrms

Die blaue Aplitude ist das Eingangssignal und die gelbe das aus der Endstufe.

Bei einem Dauersinus von 100Hz zieht die Endstufe an der Steckdose an 4 Ohm für 1 Sek. ca. 1500W und sinkt dann auf ca. 600W ab, ich vermute eine Schutzschaltung regelt die Endstufe zurück, es ist auch an den Front-LEDs zu erkennen dass das Signal reduziert wird.

Das Einschaltverhalten der Lautsprecherausgänge:
[ externes Bild ]

Das Abschaltverhalten der Lautsprecherausgänge:
[ externes Bild ]

Ich bin kein Experte was das Messen anbelangt. Das Eingangssignal wählte ich in einer größe so das bei Endanschlag der Drehpotis die Clip-LED ganz knapp zu leuchten begann. Das entsprach einem Ausgangspegel von ca. +3dB nach dem vorgeschaltetem Mischpult: Mackie ProFX10V3
Zuletzt geändert von ronnyk am 30. Nov 2022 12:39, insgesamt 2-mal geändert.
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#2

Beitrag von Lukas99 »

Hallo,

mich würde interessieren wie sich die Endstufe beim Ein- und Ausschalten verhält. Von den Günstigeren 1HE Endstufen (Sinbosen k4,..) hört man ja, dass sie gerade beim Ausschalten unangenehme Knackgeräusche von sich geben.

#3

Beitrag von dominik »

Mich würden die Aktivmodule interessieren.
Hast du das 2 oder 4 Kanal von denen , was kann der DSP alles?
Rauscht es?
Ich überlege mir 2 der 4 Kanal Module zu kaufen , da ich zwei Kanäle für ein 2-Weg Top brauche und den gebrückten Kanal würde ich für einen 18XL1600 verwenden.

#4

Beitrag von ronnyk »

*Update*
Auf dem Typenschild nennt sich die Endstufe M50D, eigentlich ist dies aber eine M50Q.
Von den Aktiv-Modulen habe ich die kleine 2 Kanal mit 2x 700W und die mittlere mit 2x 1000W. Beide DSP´s sind Identisch und lassen sich selbst mit der aktuellen Software Armonia vom Powersoft einstellen.
Du hast die Möglichkeit nur 4 Preset´s im DSP abzuspeichern, in der Software wahrscheinlich mehr im Preset-Manager.
Die Limiter können Threshold (Watt RMS), Attack Time, Hold Time, Release Time, mit zuschaltbarem peak-Limiter Threshold (Volt) Hold- und Release Time
Input EQ: 5 Bänder (All-pass, Bandpass, Bandstop, Highpass, High-Shelving, Lowpass, Low-Shelving, Peaking +/- 15dB, 20HZ bis 20kHz, Q 0.2 bis 10, Delay max. 341,29 ms/117,06247m
Output: 5 EQ pro Kanal 20Hz bis 20 kHz, davon 2 Fix als Low- und Highpass 10Hz bis 20kHz, 6-48dB/oct. Delay max. 10ms/3,4m

Das kleine Modul läuft bei mir am Heimkino-Subwoofer, der große Vorteil ist die Möglichkeit einen Tiefpassfilter setzen zu können ab 10Hz. Das große Modul treibt mir 2 Buttkicker unterm Sofa an.

#5

Beitrag von ronnyk »

*nochmal ein Update*
Bin gerade dabei die Limitereinstellungen des Venu360 festzulegen für die Endstufe anhand eines 300ms Sinusburst mit 150Hz an einem 8 Ohm Lastwiderstand, die Endstufe erreicht mit einem Kanal an der Leistungsgrenze dabei noch beachtliche 97,5Vrms was umgerechnet 1188Wrms entspricht. :shock: Natürlich mit sichtbaren Verzerrungen die aber immerhin noch nicht total im Eimer sind (siehe Anhang). Der Burst bricht in seiner vollen Länge nicht ein, zur verdeutlichung ist nur ein Ausschnitt des Bursts vergrößert.
Ich behaupte mal der Dynamikumfang wird sich sehen lassen können...
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