Equipment Etiketten, was muss drauf?

Allgemeine Diskussion zum Thema Veranstaltungstechnik

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Robb Goodnight
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#1

Beitrag 13. Jan 2016 16:26

Ich will Etiketten für unser Equipment drucken, was macht da Sinn?

Name
Telefonnummer (falls mal was vergessen wird)
Bezeichnung bzw. Numerierung z.B Showtec Phantom 4
DMX Adresse
...
???

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m.o.e.
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#2

Beitrag 13. Jan 2016 17:50

Gibt es bei mir auch demnächst für alles.
Logo, Web Adresse könnten noch nützlich sein.

Nimm nicht irgendwelche 0815 Aufkleber, sondern such mal "Sicherheits Aufkleber".
Diese sind selbstzerstörend und schwer entfernbar. ;)
Kann man auch als Siegel verwenden.

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_Floh_
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#3

Beitrag 13. Jan 2016 21:00

Robb Goodnight hat geschrieben:Ich will Etiketten für unser Equipment drucken, was macht da Sinn?
[...]
DMX Adresse
[...]
Definitiv nicht. Auch wenn man jedes Gerät für gewöhnliche gleich codiert, irgendwann ändert sich´s, und dann klebt die Verwirrung direkt auf dem Gerät.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.


JaydenAir
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#4

Beitrag 14. Jan 2016 01:50

Wenn du es schon so aufwendig treibst,
dann leg am besten gleich eine kleine Datenbank an und vergib Artikelnummern.
Diese kannst du dann per Barcode oder QR-Code noch mit auf das Etikett aufbringen.
(Mit einem kleinen USB-Barcodescanner lässt sich das einlesen und auslesen von Equipment dann deutlich vereinfachen und beschleunigen)

Für mich persönlich sollte drauf:
Firmenname (+ Anschrift + Web oder/und Tel)
LOGO
Artikelbezeichnung
Artikelnummer bzw. Barcode/QR-Code

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Robb Goodnight
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#5

Beitrag 14. Jan 2016 02:39

Die Sicherheitsetiketten habe ich mir angeschaut, das klebt mir doch etwas zu heftig. ;)

Naja das geht bei mir, aktuell habe ich nichts was erweitert werden soll, sondern nur komplett neu aufgenommen, was erweitert werden könnte, z.B. per Dry Hire berücksichtige ich eh beim DMX Mapping, wäre also auch kein Problem.

Also soweit steht dann:
links das Logo
Zeile 1: Firmenname
Zeile 2: Telefonnummer/Webseite
Zeile 3: Artikelbezeichnung
(Zeile 4: Zusatzinforamtionen (DMX Adresse, Frequenzbereich, DIP Einstellung für nonDMX Hazer Vorlauf))
rechts QR Code


DJ-Pichl
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#6

Beitrag 14. Jan 2016 10:11

Mit PC gestützten P-touch Geräten lassen sich auch QR Codes generieren.

Hiermit kann man leicht solche Etiketten erstellen. Die bekommt man auch mal wieder runter.

Was (für mein Empfinden) drauf soll:

- Name (Firmenname)
- Telefon
- Adresse
- QR Code

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Robb Goodnight
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#7

Beitrag 14. Jan 2016 11:29

Zum drucken hab ich den Brother QL-500. Das Programm dazu hat so einen P-Touch Editor, aber bei 3cm Breite des Etiketts bezweifel ich, dass der Code scannbar ist. :/


DJ-Pichl
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#8

Beitrag 14. Jan 2016 13:31

3cm? Das müsste funktionieren. Ausprobieren... ;)

Mit Hilfe der Software kann man das Etikett ja auch mit dem QR Code "teilen".

In etwa so:

Anschrift bla bla | QR Code | Artikelbezeichnung.

Somit hat man für Anschrift und Artikelbezeichnung locker 3 oder 4 Zeilen (gut lesbar) verfügbar und dennoch die volle Höhe
für den QR Code. Dieser dient dann gleichzeitig als "Raumtrenner".

Zudem bleibt die Wahrscheinlichkeit größer, dass das noch lesbar ist, wenn mal eine Ecke vom P-Touch Aufkleber abstehen sollte.

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Robb Goodnight
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#9

Beitrag 15. Jan 2016 01:47

So ich hab mal etwas rumprobiert.

Logo kommt oben links hin, daneben der Firmenname.

Da drunter steht die Telefonnummer. Das ist meiner Meinung nach die wichtigste Information, die auch jeder nutzen würde zum kontaktieren. Adresse, Mail & Webseite finde ich da etwas unnötig.

Rechts kommt ein QR Code hin, der enthält genaue Bezeichnung und Nummerierung. Dazu DMX Bereich und Belegung, z.B. Red 1,4,7; Green 2,5,8;...
Das Problem bei Letzteren ist die Anzahl der Informationen, die den Code umfangreicher werden lässt. 24 Kanäle so wie oben aufgeführt mit RGB waren das Maximum des Scannbaren. Mann Soll ja auch recht schnell scannen können, um jedem Gerät den richtigen Platz beim Aufbau zu geben und nicht ständig neu fokussieren.

Ich hätte ansonsten sogar noch ne sehr platzsparende Methode, ich komme damit gut klar, mal sehen was die Helfer sagen. :D

Varytec Gigabar 1
DMX 3-24
R 24/3R0
G 25/3R1
B 26/3R2
Fnc 25
Spd 26

Immer der Wert durch 3 geteilt mit entsprechendem Rest. Beispiel Kanal 17 ist Blau, da 17/3 den Rest 2 enthält.


Lindi
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#10

Beitrag 15. Jan 2016 09:03

Ich verwende für meine Etiketten einen Thermotransfer Drucker von Zebra. Die Etiketten sind recht haltbar, in allen Größen zu bekommen und relativ Günstig. Nachteil ist zunächst der im Gegensatz zum Brother QL500 deutlich höhere Anschaffungspreis. Ich habe allerdings den Kauf bis jetzt nicht bereut und bin gefühlt mit den Brother und Dymo Druckern nicht warm geworden.
Wir verwenden die etwas größeren Zebra Drucker auch bei mir in der Arbeit (großer Automobilzulieferer). Auf den kleinen Zebradrucker bin ich über meine Freundin aufmerksam geworden, dort wird er für die Artikelauszeichnung verwendet.
Der Zebra hat m.E. den Vorteil, dass er als normaler Drucker erkannt wird und man mit jedem Programm in irrer Geschwindigkeit drucken kann. Ich verwende als Lager/Rechnungs/Artikel/Kassensoftware eine selbstgestrickte Filemaker-Datenbank und kann daraus direkt die Etiketten entsprechend drucken.

Als Etiketten kommen bei mir 2x1Zoll Etiketten zum Einsatz, dort ist entsprechend Firmenname, Barcode & Artikelnummer & Internetadresse vermerkt. so kann man bei Bedarf über die Internetadresse an alle Daten kommen und ich muss keine Monsteretiketten erzeugen. Diese große lässt sich auch Perfekt auf ein Kabel aufbringen und mit Schrumpfschlauch sichern. Ursprünglich hatte ich auch noch deutlich größere Etiketten mit Firmenlogo usw. geplant, die kleinen reichen aus. Beim Logo gibt es dann immer noch das Problem mit den Farben, die gehen nämlich mit den herkömmlichen Eikettendruckern nicht.
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Robb Goodnight
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#11

Beitrag 15. Jan 2016 11:22

Mein Logo ist schwarz weiß, das geht. ;)
Wie scannst du denn die Etiketten bzw. musst dann wohl auf jeder VA Internetempfang haben oder um den Code auf der Seite nachzusehen!?


BERND_S
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#12

Beitrag 15. Jan 2016 16:52

Hallo.
Die Beständigkeit der Brother Etiketten ist meiner Meinung nach nicht ausreichend.
Lieber eine vernünftige Outdoor-Folie und ein Laserdrucker.

Gruß,
Bernd


Lindi
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#13

Beitrag 16. Jan 2016 09:51

Robb Goodnight hat geschrieben:Mein Logo ist schwarz weiß, das geht. ;)
Wie scannst du denn die Etiketten bzw. musst dann wohl auf jeder VA Internetempfang haben oder um den Code auf der Seite nachzusehen!?
Das System ist tendenziell eher für die Ausgabe und Rücknahme von Dry-Hire Material bzw. die Fahrzeugbeladung gedacht. So ist recht einfach sichergestellt das nix vergessen wird. Da diese Prozesse i.d.R. am Lager stattfinden ist das mit Internet auch kein Problem.
Nichtsdestotrotz würde es auch mobil funktionieren. Wenn man einen Barcode scannen will geht das theoretisch auch per Filemaker am Handy, allerdings eben nur mit Datenbankzugriff und der ist nur für Firmenzugehörige vorgesehen. Die Etiketten sind halt als Equipmentetikett für die Vermietung/Software gedacht. Nicht als Inventaretikett/Firmenaufkleber.

Die Funktion des Lost&Found wäre eben man findet was und entweder man kennt die Firma direkt oder schaut nach den Kontaktdaten auf der Internetseite dessen Link unten drauf gedruckt ist.
Ich behaupte mal, der ehrliche Finder würde sich die Mühe machen und im Internet nach dem Besitzer schauen. Bei dem unehrlichen Finder ist völlig egal was auf dem Etikett steht, er würde das Etikett abfummeln und das Gerät sowieso nicht zurückgeben.

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hitower78
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#14

Beitrag 16. Jan 2016 10:07

Hi
Auf all unseren geräten ist so ein Mini Aufkleber in ca 1,5*3cm und beinhaltet nur Firmenlogo und domain. Gerätenummer steht irgendwie anders (P-Touch, Lack, Stencil) am gerät. Dies hat sich am einfachsten durchgesetzt. Sicherheitsaufkleber sind zwar nett, aber wie oben schon zu lesen: Auch der wird runtergefummelt...

Gruß
Daniel
Fachkraft für Veranstaltungstechnik in Hamburg...
im Bau: 15" "China-Sub, Delta-10 Top"
Planung: 18" Sub (18PS76), Amps auf L25D Basis, und und und...
Beruflich: ...nun auch noch mit 30000Ansilumen in 4K

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