[Baubericht] JL-SAT8

Berichte & Messungen zu PA Selbstbau-Lautsprechern

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#29

Beitrag 21. Jul 2020 23:10

Das sich das net lohnt ist und war klar. Hätte ja sein können das der Klirr-faktor einfach zu minimieren ist.

Grüße :prost:

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julianb240393
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#30

Beitrag 22. Jul 2020 12:13

Jobsti hat geschrieben:
21. Jul 2020 15:08


Wenn du mit einem Thomann CL108 150 Leute beschallen konntest, wirst du das auch mit dem LF-Sat8 auch knapp schaffen.
Das LF-Sat8 V3 liefert etwas weniger Kennschalldruckpegel, klingt bei höheren Pegel aber um Welten angenehmer und sauberer.
Von der Lautstärke wird da nichts übertrieben, die Dinger reichen eigentlich dafür auch. Aber klanglich muss ich da am EQ schon ordentlich biegen, damit die wenigstens ein bisschen klingen. Hatte mir erhofft mit dem LF-Sat8 V3 wenigstens in diese Richtung was zu verbessern, ohne großen finanziellen Einsatz. Das was die Dinger kosten ist ja noch vertretbar. Außerdem könnte man die gleich flugfähig aufbauen, die CL-108 stehen nämlich eigentlich grundsätzlich im Weg und ne Front-Truss gibts sowieso.

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#31

Beitrag 22. Jul 2020 12:33

Also klanglich wirst du da meines Erachtens um Welten besser, da braucht's definitiv keinen EQ mehr. (maximal im Superhochton, falls es dir klein wenig zu "grell" auf Achse ist)
Mit freundlichen Grüßen
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#32

Beitrag 23. Jul 2020 12:47

Gestern war dann zum ersten mal probehören angesagt. Leider nur an einer sehr kleinen HiFi Anlage aber gefällt schonmal in der Auflösung.

Der nächste test wird dann an einem kleinen CL112 stattfinden und danach dann mit dem JL-SUB212 eingemessen.
Bilder vom Weichenbau kann ich natürlich nicht einstellen, da diese nicht frei Verfügbar sind.
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#33

Beitrag 28. Jul 2020 21:28

Heute wieder einen Schritt weiter. Die Gitter angepasst und bezogen. Morgen werden dann noch ein paar schönheitskorrekturen gemacht.
Leider habe ich stellenweise ein wenig zu kräftig gedrück. Die Dellen werde ich morgen mal versuchen raus zu bekommen. Ansonsten wird halt nochmal bezogen :lol2:
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#34

Beitrag 14. Aug 2020 20:03

Mittlerweile ist alles vervollständigt und das Set steht, zusammen mit dem JL-SUB212 geht das schon ganz gut.
Eventuell überlege ich noch einen JL-SUB212 dazu zu stellen.

@Jobsti was würdes du als Peak Limit für Top und Sub einstellen? Da bin ich erstmal auf die RMS Werte gegangen.
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#35

Beitrag 15. Aug 2020 14:16

Dabei würde ich auch bleiben, so fährt man sicher.
In der PDF stehen ja die Angaben des jeweiligen Mindest-Hochpass (Filterart + Frequenz) für 140W Limiter.
Dies ist jeweils gerechnet bis lineares Xmax, oder ganz leicht darüber.

Du kannst auch auf 1,5x RMS für den Peaklimiter gehen und dazu einen RMS-Limiter dann auf RMS-Belastbarkeit setzen,
das bringt dir aber nur 1,5dB mehr Dynamik, die kaum in's Gewicht fallen dürften, samt einem etwas unsichereren Betrieb, aber geht noch klar.

Peaklimiter auf 2x RMS-Belastbarkeit und RMS-Limiter auf RMS-Belastbarkeit bringt theoretisch 3dB mehr Dynamik im Grenzbetrieb,
dies halte ich allerdings für einen äußerst ungesunden Betrieb. (Nicht immer, aber recht oft, hier ebenfalls)

Solche Settings habe ich in diversen System-Setups schon gesehen und finde die ehrlichgesagt recht fragwürdig was den dauerhaften gesunden Betrieb angeht.
Noch schlimmer ist +6dB, was ich auch schon in DSP-System-Setups vorgefunden habe, RMS Limiter auf RMS-Belastbarkeit und Peaklimiter auf 4x RMS, bzw. Peak-Belastbarkeit,
und dann wundert sich wer, dass die Kisten nach paar Einsätzen sterben, oder irgendwann der DC-Tod eintritt?!

Beispiel:
Mit Peaklimiter auf 140W bewegen wir uns bei Peaks bei genau 3,4mm.
Das ist etwas (70%) oberhalb dem linearen Xmax von 2mm (Mathematisches Xmax laut Datenblatt liegt bei 4,7mm) und für Peaks völlig ok.
Für einen Dauerbetrieb, sprich RMS-Limiter der durchweg im Roten läuft, schon fragwürdig. Läuft das aber nicht im Dauerlimit, funkt das einwandfrei.

Lassen wir den Peaklimiter leicht anblinken, wird die Durchschnittliche Belastung im Bereich -6dB liegen, sprich wir haben 6dB Dynamik, was noch echt ok ist.
Das heißt wir sind im Schnitt zwischen 1,2 bis 2mm und nur bei Peaks kommen wir an die 3,4mm.


Mit Peaklimiter +3dB (280W) kratzen wir bei Peaks an den 4,8mm, was meines Erachtens schon VIEL zu viel des Guten ist (240% oberhalb Xmax linear!).
Dies fördert den Klirr, als auch wird die Kiste unnötig erwärmt, fördert recht wahrscheinlich auch das DC-Displacement.
Der RMS Limiter würde das Ding bei circa -3dB halten, das heißt, im Schnitt bewegen wir uns zwischen 2 bis 3,4mm (also viel oberhalb Xmax Linear)
und schießen bei den Peaks weit hinaus.
Und das ganze beschert uns nun was genau? Maximal 3dB mehr Durchschnitts-Pegel, bei massiv ungesünderem Betrieb und wahrscheinlich schlechterem Klang.

Hier gehe ich von der von mir im Datenblatt angegebenen Mindestfrequenz aus.
Trennt man höher, hat man noch etwas mehr Xmax-Spielraum über.
Mit freundlichen Grüßen
B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | www. Jobst-Audio .de
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