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Audessey One - Automatische Überarbeitung der Einmessung

Allgemeine Diskussion zum Thema HiFi, auch Raumakustik

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

#29

Beitrag von Celsi_GER »

Ich finde es auch sehr seltsam, aber der Unterschied ist sehr sehr deutlich, in der Threadüberschrift habe ich sogar das Wort "dramatisch" gewählt.
Mit Bedacht.
Die 284er klangen bei mir noch nie so, wie sie aussehen oder kosten. Weder mit dem X-3600 noch dem X-4800. Bei keiner der 30 bis 40 Audessey Einmessungen nach div. Methoden (ich probiere viel aus, was ich im Web lese, 3 Punkte, 8 Punkte, enge Messbox, weite Messbox etc. etc. und bald auch Adessey One, wenn ich endlich mal dazu komme) . :roll:

Filmton war immer okay, da stemmt der Sub ja den Bassanteil und die Fronts sind wenig mehr als Effektboxen.
Aber Stereomusik ohne Sub: müder Bass, anämischer Klang.
Bis ich, wie gesagt, mal beim ziellosen Rumexperiementieren im Lautsprecher-Setup den Sub = keiner gesetzt habe.
Instant Offenbarung, plötzlich klingen die NL284 toll. Um es mal mit Zahlen zu verdeutlichen: Wie ein Sprung von 50% auf 100%. Deutlichbund zweifelsfrei hörbar, schon nach den ersten 3 Takten. Nur durch diese eine Einstellung, Sub zurück auf "yes" und es ist wieder mau. Obwohl ich da sogar im Stereobetrieb bin und der Sub aus (stromlos). Das sollte sich da NULL auswirken.
Erklären kann ich das nicht.
Wie auch dies nicht: In den Speaker-Einstellungen gibt es einen speziellen 2ch Modus. Ist man im Stereobetrieb, zieht er diese separate Einstellungen für die Front Lautsprecher (wenn aktiviert), z. B. Trennfrequenz, LFE oder LFE+Main usw. anders als für Mehrkanalton eingestellt.
Auch hier kann man einstellen: bei Stereobetrieb kein Sub (none).
Das hat aber nicht diesen dramatischen Boost für die Fronts zur Folge, es muss im generellen Lautsprecher-Setup gemacht werden.

Ich würde zu gerne den DENON Support fragen, was es damit auf sich hat, es interessiert mich auch brennend. Nur habe ich nach meinen bisherigen Erfahrungen die Befürchtung, da kommt ausser einer endlosen Rumschreiberei nichts bei rum.

Deswegen habe ich eher die Hoffnung, dass dies hier mal liest, der ein ähnliches Setup und ähnliches Probleme hat und meine "Entdeckung" bestätigen kann.

Ich komme mir schließlich auch "doof" vor uglygaga: , wenn ich vor Profis solche Erfahrungen schildere, die ich zudem nicht mal ansatzweise erklären kann... aber es ist halt unüberhörbar so.
LG OLED65G39 ~ DENON AVC X-4800 ~ CAMBRIDGE AUDIO CXUHD ~ NUBERT NL284 (Fronts) CS-174 (Center) NL24 (Side) WS-14 (Rears) RS-54 (auf den Fronts) - ELAC 3070 (Sub) ~ 2x PSI AVAA (aktive Bassfallen)

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#30

Beitrag von Christian_B »

@Celsi_GER
Hast Du den Effekt auch im Direct Mode? Oder nur wenn Audyssey aktiviert ist?

#31

Beitrag von Celsi_GER »

Hab ich nicht geprüft. Da der Klang schon mit Audessey EQ dünn war, war "ohne" nie eine Option für mich.
LG OLED65G39 ~ DENON AVC X-4800 ~ CAMBRIDGE AUDIO CXUHD ~ NUBERT NL284 (Fronts) CS-174 (Center) NL24 (Side) WS-14 (Rears) RS-54 (auf den Fronts) - ELAC 3070 (Sub) ~ 2x PSI AVAA (aktive Bassfallen)

#32

Beitrag von CJoe78 »

Celsi_GER hat geschrieben:Filmton war immer okay, da stemmt der Sub ja den Bassanteil und die Fronts sind wenig mehr als Effektboxen.
Ich hatte zwar nie einen Denon, aber nach diesem Satz drängt sich mir folgende Frage auf:
Was hast du denn für deine Front-LS als LFE-Übergangsfrequenz eingestellt?

Hier solltest du deine Fronts auf 40 HZ stellen, da die Boxen laut Datenblatt bis 33 HZ packen.
Ich vermute, dass dein LFE mit Subwoofer zu hoch trennt.

Klanglich macht es in deinem Fall viel mehr Sinn, die Boxen so tief wie möglich zu trennen. Schaffen Boxen 33 HZ, trennst du bei 40 HZ. Schaffen Boxen 55 HZ, trennst du bei 60 HZ usw.

Wobei es natürlich vom Raum und von der Boxenaufstellung abhängig ist, ob mein Vorschlag Sinn macht.
Denn wenn aufgrund des Aufstellortes die Standbox zu dünn klingt, muss man zwangsläufig höher trennen (oder die Boxen umstellen).

Den LFE solltest du immer manuell einstellen. Auf die Einmessung kannst du dich nicht verlassen, denn die ist (aktuell leider immer noch) zu dumm.
Steht der Übergang z.B. bei 80 HZ, werden deine Boxen stark im Bass beschnitten. Bei Musik kommt unter 80 HZ ohne Sub dann auch nix mehr raus. Es wird dir im Film nur nicht so auffallen, da dein geschlossener Sub diesen Part übernimmt.

Stellst du den Subwoofer aus, scheinen deine Front-LS im Vollbereich zu laufen was zur Folge hat, dass diese viel tiefer runter spielen. Das macht aber IMHO nicht so viel Sinn.
Normalerweise sollten die Boxen mit Einstellung Klein/Small und 40 HZ-Trennung mit und ohne Subwoofer gut klingen, da die Trennung so tief ansetzt, dass du keine Verluste hast.
Mit aktivem Subwoofer wird damit dann einfach der Tiefbass unter 40 HZ vom Subwoofer unterfüttert und fertig. Ich hab das bei mir auch so eingestellt. Den Subwoofer brauche ich für Filme, sonst nicht.

Wie zuvor beschrieben entlastest du damit auch noch die Denon-Endstufen, welche unter 40 HZ bis 20 HZ nur unnötig Leistung verbraten sofern LFE+Main aktiv ist (und deine Front-LS diesen Tiefton sowieso nicht mehr packen).

#33

Beitrag von Celsi_GER »

Die Einmessung will bei 40Hz trennen. Ich stelle sie dann immer manuell auf Vollbereich, auch wenn der Unterschied (für mich) kaum wahrnembar ist.
Den "wenig mehr als Effektboxen" Satz habe ich gesagt, weil im Filmbetrieb (bei mir?) der Center dominiert (Dialoge).
LG OLED65G39 ~ DENON AVC X-4800 ~ CAMBRIDGE AUDIO CXUHD ~ NUBERT NL284 (Fronts) CS-174 (Center) NL24 (Side) WS-14 (Rears) RS-54 (auf den Fronts) - ELAC 3070 (Sub) ~ 2x PSI AVAA (aktive Bassfallen)

#34

Beitrag von CJoe78 »

Small 40 HZ ist bei Standboxen auf jeden Fall besser als Vollbereich. Stell das mal um. Evtl. erledigt sich damit auch dein Problem.
Ausnahmen gibt es, wenn du externe, besonders starke Endstufen hast und damit riesige Boxen befeuerst, die von sich aus 20 HZ packen (ich kenne keine). Dann kannst du Vollbereich auswählen.

Ansonsten gehe ich weiterhin davon aus, dass bei diesen Einstellungen irgendwo der Hund begraben sein muss. Alternativ kann es auch an Audyssey liegen, welches hier Mist baut.
Denn die Einmessung ist nicht wirklich gut, da muss man selbst Hand anlegen und manuell Optimierungen vornehmen. Mein Yamaha kann das unkompliziert per EQ. Ich kann hören, wie es klingt und direkt Veränderungen am Klang vornehmen. Genial, da ich so fast keine Einmessung mehr brauche (außer für die Abstandsmessung).

In Audyssey gehen Anpassungen am EQ leider nur umständlich über das Ändern in der Software und dem Aufspielen der geänderten Parameter, ohne dass man die Änderungen direkt hören kann. Da hoffe ich auf zukünftige Verbesserungen vom Hersteller.

#35

Beitrag von Celsi_GER »

Okay, werde Deinen Rat befolgen und bei der kommenden Einmessung die 40Hz für die Frontboxen, die ja auch Audessey für richtig hält, lassen.
Durch Audessey One und Antimode muss ich ja sowieso "von vorn anfangen", die Karten sind ja damit neu gemischt, was die Einstellungen nach der Einmessung angeht, ich muss alles neu ausprobieren und entscheiden, was sich für mich am Besten anhört.

@Christian_B
War ja schnell ausprobiert, sobald ich zuhause war: ja, der Effekt ist auch im Direct Mode vorhanden. Höhen und Mitten bemerke ich keinen Unterschied, aber der Bass ist hörbar kraftvoller.
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#36

Beitrag von Christian_B »

Im direct Mode bleiben grundsätzliche Einstellungen, Pegel, Abstände etc vorhanden.
Der Bass klingt kraftvoller, da keine Korrekturen angewendet werden, und die Raummoden sich ausprägen können.

Wenn der Bass auch tiefer ist, liegt es nicht an der Trennfrequenz - die bleibt auch im direct Mode unverändert.

#37

Beitrag von Celsi_GER »

Ich meinte, der Bass ist im Direct Mode (auch) kraftvoller, wenn ich das "Sub = none" Profil statt des Sub = yes" Profils verwende.
Wie auch z. B. im "Music" Modus (2.0)

Ich dachte, das war Deine Frage, habe das falsch verstanden?
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#38

Beitrag von Celsi_GER »

Zwischenmeldung:

Nicht zuletzt durch Eure Beiträge hab ich immer weiter Kreise rückwärts gezogen und alles hinterfragt. Ich müsste eigentlich einen neuen Thread aufmachen, denn Audessey One ist in meiner Prio Liste ein ganzes Stück nach hinten gewandert (zumal meine ersten Versuche damit katastrophal schlecht klangen).

Aber insbesondere Dir, @CJoe78 ,möchte ich danken oder sogar fast die Füße küssen. Dein Vortrag über die Nachteile geschlossener Subs im Heimkinobereich haben mich so nachdenklich gemacht, dass ich mir testweise einen NUBERT XW-900 geholt habe. Auch, weil der in die Front neben den TV passt und die Probleme "Ortbarkeit", "kein Platz in den Raumecken" , "Sub unter Esstisch" , "AVC kann Delay von Antimode+Funkverbindung+reale Entfernung nicht mehr kompensieren" .... all diese Probleme sind mit dem kompakten XW-900 weg.
Das Antimode hat den XW-900 schön zurechtbügeln können, Audessey hatte kaum noch was zu korrigieren. Die Auslöschungen am Hörplatz haben sich mehr als halbiert und nach der Audessey Einmessung haben ich nun eine fast lineare Sub Kurve mit nur einem Mini Drop von 2db bei 120Hz, der war vorher bei mind. 5db.
Alle anderen Spitzen, ob nach unten oder oben, sind weggebügelt.
Warum, obwohl doch Hörplatz und Raumakustik sich nicht signifikant verändert haben, mein Modenproblem so viel besser geworden ist, kann ich nicht beantworten, mir persönlich kommt es spanisch vor, aber ich kann halt nur berichten, wie es gerade ist.

Und verdammt, das hört man. Und wie. Da fehlt gefühlt nichts mehr, Explosionen und Schüsse sind druckvoll und doch einigenmaßen präzise, praktisch kein Wummern oder Dröhnen.
Trotz meiner bescheidenen Hörposition in der Mitte eines rechteckigen Raumes.
Die beiden AVAA können wieder in den hinteren Ecken stehen und tragen dort sicher erheblich zum guten Ergebnis bei.

Ich hoffe, ich juble nicht zu früh, ich habe gerade erst die ersten drei Durchläufe meiner Standard-Testszenen durch, aber der Unterschied ist jetzt schon überragend.

Obwohl der Sub noch zur Entkopplung auf je drei übereinandergeklebten Filzgleitern unter den Füßen steht, die Entkopplungsplatte kommt erst Donnerstag an.
Und das war die Überleitung zum bisher einzigen Wermutstropfen: Die Optik.

Auch wenn ich ihn extra in weiss genommen habe, er steht da nicht gerade schön. Die Verkabelung ist noch provisorisch/fliegend mit den Lulli-Kabeln aus dem Lieferumfang, vernünftige Kabel kommen Donnerstag. Dann wird er auch 90Grad gedreht und man sieht das Anschlusspanel nicht mehr.
Trotzdem steht da jetzt ein ziemlicher Klotz neben dem TV.
17181114877040.jpg
Aber der Klang entschädigt mich völlig dafür und Madame, die hier sowieso nur Gastrechte hat, darf meinetwegen noch ne Primel auf den Sub stellen, wenn die sich da oben halten kann.

Ich berichte in ein paar Tagen wieder von den weiteren Ergebnissen/Erkenntnissen, auch Audessey One bekommt noch einmal eine Chance. Vielleicht war die Situation ja vorher räumlich so verfahren, dass es keine Chance hatte, da was Gutes draus zu machen.

Viele Grüße
Thomas

P. S.
Grad mal mein Bild angesehen, es kommt sicher die Frage auf, warum ich den Sub nicht neben die linke Frontbox auf den Boden stelle.
Antwort: kein Platz. Man sieht es auf dem Bikd nicht, aber sofort links des Lautsprechers beginnt ein schmaler Flur, Lautsprecher und Sub nebeneinander passt nicht.
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#39

Beitrag von CJoe78 »

Die Höhe des Subwoofers beeinflusst den Klang erheblich.

Eine erhöhte Position von Woofern ist gut, da dort Auslöschungen durch alle vertikalen Raummoden viel weniger stören. Die Ausprägung von Auslöschungen hast du ja meist dann maximal, wenn der Subwoofer auf der Erde und dann in einer vertikalen Moden-Senke steht.

Trotzdem kann es je nachdem, wie weit weg du von Wänden bist zu weiteren Auslöschungen durch rückwärtigen Schall (Vom Sub zur nächsten Wand, die weiter weg ist und wieder zurück) im Frequenzgang kommen.

Hier wäre eine Position für Subwoofer in Ecknähe von Vorteil, da man so den Roomgain maximal mitnimmt und keine größeren Probleme mit Frequenzauslöschungen hat.

Subwoofer sind leider (wie Bässe allgemein) aufstellungskritisch. Der Downfire mag konstruktionsbedingt etwas homogener als ein Frontfire sein, aber 90% machen immer noch der Raum und die Aufstellung vom Klang aus.

Technisch gesehen ist der offene Sub aufgrund der tieferen Abstimmung immer im Vorteil. Daher wüsste ich auch keinen Grund, mit einen geschlossenen Subwoofer (für viel mehr Geld) zu holen.

Für Musik kauft man sich Boxen mit ausreichend Tiefgang, dafür ist der Subwoofer unnötig (und auch suboptimal, gerade, wenn es nur einer ist).

Das manche auf geschlossene Subs schwören liegt wohl eher daran, dass sie den Subwoofer nicht vernünftig in ihren Raum integriert bekommen und er dröhnt. Das können Antimode, Dirac und Co. heutzutage ohne Probleme bewerkstelligen.

So richtig sauber klingt der Bass unter 50 HZ aber auch ohne Modenprobleme aufgrund der Wellenlängen nicht.

Für richtig präzisen Bass braucht man Dirac Art und dann noch mind. einen 2ten Subwoofer hinten für Gegenschall. Nur damit erreicht man wirklichen Kinobass. Aber das lässt für Denon/Marantz noch auf sich warten.

#40

Beitrag von Celsi_GER »

Ja, auf ART in Masimo Produkten warte ich auch. 4 kleine Subs in jeder Raumecke werden kein Problem sein, da ich ja die AVAAs nicht mehr brauchen werde.

Bis dahin reicht mir die aktuelle Lösung nun, die Bastellei nähert sich endlich dem Ende.
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#41

Beitrag von Celsi_GER »

So, ich wollte jetzt noch mal eine Art "finales Feedback" zum eigentlichen Thema des Threads lt. Überschrift geben: zu Audessey One (A1).

Ich habe mittlerweile beide Versionen (1.3 und die neue "evo" Version) durchprobiert und hier ist mein Fazit:

"Bedingt empfehlenswert".


PROs (aus meiner pers. Sicht)
- Auch für "Oberflächenschwimmer" wie mich nach gründlichem Studium des Tutorials (Youtube) und etwas Nachdenken gut bedienbar
- Ich liebe es, was es (Vers. 1.3) mit meinem LFE Kanal angestellt hat. Der Bass ist "weicher" geworden, fügt sich viel besser in das Gesamtbild der anderen Lautsprecher ein, wirkt natürlicher. Explosionen wirken sehr realistisch, haben Druck, aber nicht "too much", genau richtig halt.
- Es gibt eine (englischsprachige) Community dahinter, die sich fast ausschließlich begeistert über die Ergebnisse äußert. Die allermeisten davon scheinen ein "richtiges", maximal optimiertes Heimkino zu besitzen

NEUTRAL
- A1 scheint, außer den Bass zu optimieren, in erster Linie die Surround-Effekte deutlich zu verstärken. Das kann ganz nett sein bei Filmen, nervt aber bei Mehrkanalmusik.
- Die Verständlichkeit von Dialogen wird erhöht, aber m.M.n. zulasten der Tonqualität

CONs
- Ich hasse es, was A1 (Vers. 1.3) mit den Dialogen tut. Es nimmt viel Volumen raus, sie werden flacher und damit verständlicher. Das klappt relativ gut bei englischsprachigem Material. Das ist immer irgendwie dumpfer abgemischt als deutschsprachiges Material. Aber von EN auf DE synchronisiertes Material ist ja schon in unveränderter Form oft kaum zu ertragen, hell und manchmal zischelnd. A1 macht es dann völlig unerträglich, überbetont die Höhen und das "flache" tritt deutlich hervor. Sehr gut bemerkbar, wenn der AVR zwei Profile handlen kann und man hin und her schaltet.
- Für Musik völlig ungeignet, egal ob Stereo oder Mehrkanal. Zwar ist auch hier der Bass schöner integriert, aber die Stimmen und helle Instrumente werden hörbar "verbogen".
- Die evo Version konnte ich nicht abschließend testen. Sie lieferte bei mir immer die Fehlermeldung, dass in meiner Einmessung 2 meiner Lautsprecher "faulty" seien. Was das bedeutet, sagte sie nicht, sondern forderte pauschal dazu auf, die Einmessung noch einmal sorgfältiger vorzunehmen. Alter, ich mache meine Einmessung mit einem ordentlichen Stativ, im totenstillen Raum und das Mikrofon richte ich mit dem Zollstock aus. Wie viel sorgfältiger geht noch?
Der Entwickler von A1 hat meine diesbezügliche Frage nicht beantwortet.
Vielleicht war er schon genervt von mir, ich hatte nämlich zuvor gefragt, was an der "evo" Version denn anders sei als bei der Vers. 1.3. Lapidare Antwort: Sie ist weiter "evolved", mit einen Smilie dahinter. Alles klar.

Ich habe dann heute endlich aufgegeben und bin zu meiner originalen Audessey Einmessung zurück. Ich werde mich schon wieder an den etwas ... puh ... weniger gut integrierten Bass gewöhnen. Aber dafür kann ich jetzt wieder jedwedes Material unverfälscht wiedergeben.

DISCLAIMER
Ich will damit nicht sagen, dass A1 "Mist" ist. Wäre reichlich vermessen bei all den positiven Stimmen. Aber ich will deutlich sagen: Für mich hat es nicht funktioniert.

Viele Grüße
Celsi
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#42

Beitrag von CJoe78 »

Deine Schilderungen decken sich mit vielen Audyssey-Nutzern. Der Klang wirkt automatisch räumlicher, wenn der Bass reduziert ist. Aber wenn der Klang dann zu dünn klingt, hat man leider auch nix gewonnen.

Ähnliches hatte ich selbst bei meinem Yamaha RX-A6A AVR, dort aber per manuellem EQ gelöst (Höhen und Mitten breitbandig absenken, sodass der Bass kräftiger ausfällt).

Soweit ich weiß gibt es editierbare Audyssey Zielkurven per App, womit man solche Probleme ausbügeln könnte.
Aber eine einzige, globale Zielkurve reicht ja nicht aus, wenn man den dünnen Klang z.B. primär mit dem Center hat.

Wie umfangreich die Einstellmöglichkeiten sind und ob es wirklich erforderliche, editierbare Frequenzkurven für jeden Kanal gibt, würde mich auch interessieren.
Die bisher gesehenen Videos zeigen die Editiermöglichkeiten nicht wirklich. Da weiß ich nicht, was damit geht.

Aber da ich Audyssey niemals nutze und wenn existent gleich mit Dirac Art upgrade (wahrscheinlich Marantz Cinema 30), bleibt das Testen von Audyssey für mein eigenes Zimmer uninteressant.

#43

Beitrag von Paffi »

@Celsi_GER V3 könnte das Problem gelöst haben - die Profis im Heimkinoverein scheinen recht angetan: https://www.heimkinoverein.de/forum/thr ... ?pageNo=33
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#44

Beitrag von Christian_B »

@CJoe78
Wirkliche Einstellmöglichkeiten pro LS hast du nur mit Multeq-X. Damit kannst Du auch Zielkurven, oder einzelne Filter aus REW pro LS importieren. Das ist alles sehr umfangreich.
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#45

Beitrag von CJoe78 »

Gut zu wissen.
Gerade im Grobi-Livechat auf Youtube wurde Dirac Art für frühestens Herbst 2025 angekündigt.

Also haben wir noch jede Menge Zeit (z.B. zum Sparen).
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#46

Beitrag von Celsi_GER »

Dirac ART wofür angekündigt, für DENON AVRs? Zum Nachrüsten von Bestands-AVRs?
Dann stell ich mir einen XW-700 in jede Raumecke und bin "durch" mit dem Thema.

Oh.
2025. Mein Wunschdenken hatte erst "2024" gelesen.

Dann lohnt es sich doch noch, sich mit A1 evo zu befassen.
In einem YT Kommentar hat mir OCA gestern einen neuen Release "in Kürze" angekündigt, der "alle meine Probleme löst". Deswegen probiere ich V3 jetzt nicht mehr aus, sondern warte auf wohl V4.
Dann gebe ich evo eine letzte Chance.
Ich berichte.
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#47

Beitrag von CJoe78 »

Im Livechat war Roland Krüger und der hat in Fernost nachgefragt.
Demnach wird Dirac Art frühestens im Herbst 2025 für alle Denon- und Marantzgeräte (ab dem X3800 aufwärts) zur Verfügung stehen. D.h. es kann auch Februar 2026 werden, so genau ist der Zeitpunkt nicht in Stein gemeißelt.

Das Update wird dann zusammen mit einer neuen Firmware und weiteren Verbesserungen an der Software kommen.

Bei mir werden es max. 2 Subwoofer diagonal aufgestellt (mehr passt halt nicht). Zudem rüste ich die Surrounds auf, die spielen dann bis 40 HZ runter. Das sollte für Dirac Art reichen.

Klanglich bin ich für Musik schon jetzt richtig zufrieden, da gibt es kaum Optimierungsbedarf. Nur der Subwooferbass ist unter 40 HZ weich und spielt (logischerweise) nicht präzise und brachial auf den Punkt. Das sollte sich mit Dirac Art fundamental ändern.

#48

Beitrag von Celsi_GER »

Hab tatsächlich noch mal Neuigkeiten. Es sind nicht so sehr "Fragen" (obwohl Antworten willkommen sind), sondern ich schreibe das in der Hoffnung, dass es irgendwann jemand liest und ihm hilft, der vor ähnlichen Aufgabenstellungen steht.
Als IT'ler bin ich praktisch ein Fan von "Dokumentationen", sie können das Leben so viel leichter machen, auch wenn man nicht so tief in der Materie drin ist.

Ich habe gestern die A1-gefilterte Konfiguration wieder mit der originalen Einmessung überschrieben. Damit klang, wie erwartet, wieder alles "normal", bis auf den Bass, der wieder "ungepasst" klang, irgendwie nicht dazugehörig, zu aufdringlich, inhomogen, also gehöre er zu einer anderen Lautsprecherserie oder als stimme die Phase nicht.
Ich hoffe, unter einer dieser Umschreibungen könnt Ihr Euch was vorstellen.

Audessey hat den Sub ja sowieso schon mit 6,26m eingemessen, obwohl er real nur 2,70m entfernt ist. Kenne ich aber seit Jahren nicht anders.
Bei der A1 gefilterten Konfig war mir am Rande (stand im Log) aufgefallen, dass diese die Entfernung noch mal auf 7,56m erhöht hatte.
Gestern habe ich mir gedacht: Was wenn diese drastische Verbesserung des Bass-Wahrnehmung mit A1 einzig und allein (oder auch nur zum großen Teil) durch diese Anpassung der Entfernung erreicht wurde? Ich konnte es mir nicht vorstellen, denn schließlich sind da noch x mir rätselhafte Filter über die Sub Einmessung gelaufen bei A1...
Und trotzdem: die Entfernung mal probeweise auf 7,56m gesetzt und schon war die "tolle Bassintegration" wieder da. Ich habe keinen direkten Vergleich mehr, aber subjektiv so gut wie zuvor mit A1. Ich habe dann noch ein wenig herumgespielt und bin zum Schluss bei 7,06m nach Gehör gelandet, ein guter Kompromiss zwischen Klang und Druck (bei 7,56 war der Bass schon sehr "soft").
Ich brauche kein A1 mehr, jetzt ist es super. Alle anderen Optimierung fand ich für meine Umgebung und Ohren eher nicht so schön, trotz des vielen Lobes in der Community.

Punkt 2 hatte ich schonmal in einem anderen Thread erwähnt, und er ist immer noch da: aus meinen NuLine 284 kommt im Stereobetrieb nicht viel raus. Am meisten noch, wenn ich in den Audessey Einstellungen L/R Bypass verwende. Aber dann dröhnen einige Frequenzen auch, und trotzdem klingt es mit Sub Unterstützung noch besser.
In den Einstellungen für 2-Kanal Betrieb den auf "keiner" Stellen, dann klingt es richtiggehend dünn mit nur den 2 Fronts. Gerade so noch hörbar.
Dramatisch ändern tut sich das erst, wenn ich in den allgemeinen Lautsprechereinstellungen den Sub auf "keiner" stelle.
Dann hauen die NL284 plötzlich so eine Power untenrum raus, dass L/R Bypass unerträglich ist und ich selbst bei Reference oder Flat ein 15db Offset einstellen muss, damit es mir moderner abgemischte Songs ("Loudness War") nicht völlig vergrummelt. (DynEQ=an).
Ich habe immer noch keine Erklärung dafür und würde zu gern mal den Masimo Deutschland Typen dazu befragen, der in verschiedenen YT Videos zu vorproduzierten Fragestunden auftritt. Leider scheint der keine Live-Fragerunden zu machen (wie z. B. Vitus von Hifi.de oder Markus von TecTracksHD). Weiß leider nicht, wie ich sonst an ihn rankomme, und die DENON Hotline... ist eben die DENON Hotline. Tipps?
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#49

Beitrag von Christian_B »

Du könntest Die Frage mal im Asr Forum stellen. Oder als Youtube Kommentar, manchmal hat man Glück.

#50

Beitrag von tf11972 »

Meine Meinung dazu:
Die beschriebenen Phänomene liegen schlicht und ergreifend am AVR. Auch bei scheinbar neutralen Einstellungen sind irgendwelche Filter aktiv, die den Klang verbiegen.
Vor einigen Jahren wollte ich meinen Gerätepark etwas reduzieren (besitze Vor-/ Endkombi, der AVR wird per HT-Bypass eingeschleift, die Vorstufe besitzt ein Subwoofermanagement) und kaufte zu diesem Zweck gebraucht einen größeren Marantz-AVR. Obwohl ich meines Wissens aber alles auf neutral gestellt hatte, blieb der Klang unerträglich, alles dumpf und der Klang „klebte“ an den Boxen. Also den Marantz schnell wieder verkauft.
Heuer startete ich einen neuen Versuch mit einer AV-Vorstufe von Emotiva (XMC-2). In den Werkseinstellungen ohne Sub wummerten meine NV170 ohne Ende, was bei unseren Leichtbauwänden schon was heißt, normalerweise klingen die Türme bei uns eher wie Regalboxen. Schlimmer noch: Nicht einmal die Pegel zwischen links und rechts stimmten, erst nach der Dirac-Einmessung mit Einbindung des Subwoofers ergab sich ein angenehmes Klangbild. Da die Vorstufe noch weitere Macken hatte (u. a. Bootzeit über 2 Minuten) veräußerte ich das Teil wieder.
So freue mich mich wieder über mein vorhandenes Setup (in der Prozessorschleife des Vorverstärkers hängt ein MiniDSP mit Dirac), in dem der AVR nur bei SACDs und Filmen zum Einsatz kommt, und in dem es in beiden Modi sehr ausgewogen klingt.
Für diesen Beitrag von tf11972 bedankte sich:
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Viele Grüße
Thomas

www.forestpipes.de

#51

Beitrag von Paffi »

tf11972 hat geschrieben: 9. Jul 2024 11:18 So freue mich mich wieder über mein vorhandenes Setup (in der Prozessorschleife des Vorverstärkers hängt ein MiniDSP mit Dirac), in dem der AVR nur bei SACDs und Filmen zum Einsatz kommt, und in dem es in beiden Modi sehr ausgewogen klingt.
Falls du es nochmal probieren willst, kannst du mal den NuXinema testen. Das Ding ist zwar schön verbuggt und hat diverse Ärgernisse, aber vom Klang ist mir bei dem nix Negatives aufgefallen.
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#52

Beitrag von Celsi_GER »

tf11972 hat geschrieben: 9. Jul 2024 11:18 Meine Meinung dazu:... In den Werkseinstellungen ohne Sub wummerten meine NV170 ohne Ende, was bei unseren Leichtbauwänden schon was heißt, normalerweise klingen die Türme bei uns eher wie Regalboxen.
Super Beschreibung, die auch exakt auf den Zustand zutrifft, den ich oben auch beschreiben wollte.
Problem: der Regalboxsound ist mir zu dünn (hätte ich ja wirklich Regalboxen nehmen können) und der "Wummersound" kaum zu bändigen.

@Christian_B
In YT Kommentaren zu Videos mit dem Herrn (bei GrobiTV, glaube ich) hatte ich schon gelegentlich mal angefragt, dass ich Fragen hätte, aber kein Glück gehabt, keine Reaktion.
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#53

Beitrag von tf11972 »

Paffi: Auf Bugs habe ich kein Lust mehr, vor allem nicht bei dem Preis :roll:
Viele Grüße
Thomas

www.forestpipes.de

#54

Beitrag von CJoe78 »

@Celsi_GER: Wenn du den Subwoofer ausstellst, stehen die Font-LS immer auf Large. Auch, wenn Small voreingestellt ist. Lies mal die Anleitung! ;)
Das ist bei mir im Yamaha genau so. Ist "kein Subwoofer" im Setup eingestellt, geht der Bass komplett an die Front. Und zwar der Bass aller aktiven Kanäle.

Wenn deine NuLine 284 wandnah stehen, schieben diese ordentlich in den Raum.
Falls du die Trennung Small und 40 HZ hast, würde ich damit erstmal probieren (hab ich auch so). Du könntest probeweise eine oder beide Boxen per Kippschalter im Bass auf Wandnah umstellen.

Ich hab die Front-LS per EQ-Filter so eingestellt, dass sie ohne Subwoofer (also auf Large) einen druckvollen aber noch präzisen Bass bis 30 HZ abbilden. (Ohne EQ wummert der Bass extrem)
Gleichzeitig funktioniert die Trennung 40 HZ auf Small hervorragend und der Subwoofer ergänzt den Frequenzgang unter 40 HZ, sodass der Bass mit Trennung (+ Sub) besser schiebt. Logisch, der Subwoofer kommt tiefer runter und hat mehr Dampf.

Kriegen die Front-LS unter 40 HZ kein Signal (Subwoofer im Setup ein aber sonst ausgestellt), merkt man nur bei bestimmten Tracks, dass unter 40 HZ die letzte Oktave fehlt. Meist höre ich Musik ohne Subwoofer mit den Front-LS auf Large. Auch wenn Small 40 HZ + Sub noch besser geht, vermisse ich nichts da der Frequenzgang komplett hörbar ist.

Entsprechend hab ich zwei unterschiedliche LS-Konfigurationen. Für Musik ohne Sub und ohne Center auf Large und primär für Filme mit Sub und Center auf Small 40 HZ.

Es ist leider viel Fummelei mit dem EQ, das Setup für beide Konstellationen mit und ohne Subwoofer perfekt einzustellen. So, dass du rundum zufrieden bist und nicht ständig am Sound rumtüftelst, da es im Bass nicht passt.

Mit Audyssey müsste man das in der Multi EQ XT-App + REW am PC machen. Dazu musst du wissen, welche Haupt-Bassmodenprobleme du am Hörplatz hast (meist an 2-3 schmaleren Stellen im Bassbereich unter 100 HZ) und diese mittels Filtern sinnvoll rausziehen (nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig eingreifen). (Audyssey greift leider zu viel ein)

Auch kann es z.B. sinnvoll sein, eine Frontbox stärker, die andere weniger im Bass mit Filtern zu bearbeiten. Tiefbass ist nicht direkt ortbar. Mit guter Filter-Konfiguration kann man auf die Wandnah-Kippschalter später verzichten, sofern man den Bass passend absenkt.
Zudem würde ich den dynamischen EQ auf einen niedrigen Schwellenwert einstellen. Alles andere führt bei mir zu einem matschigen Bass.
Die Thematik richtet sich an die Pro-Fraktion, d.h. du musst dir entweder Hilfe suchen oder dich selbst reinfuchsen. Audyssey-Editoren sind komplexer und schwieriger einzustellen als der Yamaha-Kram und du brauchst einen zusätzlichen PC. Dafür kann man damit noch detaillierter eingreifen.
https://www.heimkinoverein.de/forum/thr ... ageNo=1Mit ein Grund, weshalb ich wahrscheinlich 2026 auf Marantz umsteige (außer Yamaha bringt sowas wie Dirac Art).

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