3-Wege High-End mit SB Acoustics Satori
Verfasst: 5. Apr 2026 01:34
Hallo liebe Community!
Ich plane aktuell den Bau meiner eigenen HiFi-Lautsprecher und würde dieses Projekt sehr gerne mit euch gemeinsam angehen und dokumentieren. Mein Ziel ist es, das absolute Maximum an Klangqualität herauszuholen, das in dieser Preisklasse möglich ist.
Mein Vorhaben & Ziel
Konzept: 3-Wege High-End Standbox.
Tiefton (TT): Separates Gehäuse, ca. 50L Bassreflex.
Hoch-/Mittelton (HT/MT): Separates geschlossenes Gehäuse mit schräger Schallwand (zur mechanischen Optimierung der Sprungantwort / Time Alignment).
Die Treiber-Auswahl (SB Acoustics Satori)
HT und MT sind bereits bestellt, die Tieftöner folgen im Juni.
HT: SB Acoustics Satori TW29RN-B-4 (4 Ohm)
MT: SB Acoustics Satori MR13P-8 (8 Ohm)
TT (Plan): 2x SB Acoustics Satori MW16P-4 (4 Ohm) – oder Umstieg auf MW19P-4?
Raum & Aufstellung
Mein Wohnzimmer ist 4,80 m lang (Schallrichtung) und 4,00 m breit. Der Abstand der Lautsprecher zueinander beträgt ca. 2,30 m, der Hörabstand zum Gehäuse etwa 3,30 m.
Vorhandenes Equipment
Verstärker: Musical Fidelity M3si.
Messgeräte: Dayton Audio DATS V3 (Impedanz/TSP) & Focusrite Solo Gen 4 + iSEMcon EMX-7150 (Frequenzgang).
Spezifische Fragen & Überlegungen
1. Die Tiefton-Frage (MW16P vs. MW19P):
Nach meinen Recherchen wäre der 6.5-Zöller (MW16P) sehr sauber, aber ich überlege, ob der größere MW19P-4 zwecks Resonanzen und Raumfülle die bessere Wahl wäre. Wären zwei MW19P pro Seite für die Raumgröße (ca. 19 m²) "zu viel", oder ist das bei 3,30 m Hörabstand sinnvoll? Da die TT erst im Juni kommen, könnte ich noch umbestellen.
2. Passiv-Weiche vs. Aktiv-Modul:
Geplant war eine passive Weiche (Budget ca. 150 € pro Box). Ich überlege jedoch, den Musical Fidelity zu verkaufen und auf eine vollaktive Lösung umzusteigen, falls es Module gibt, die klanglich gleichwertig sind.
Gibt es im Bereich von ca. 500 € pro Box Aktiv-Module die qualitativ zum Satori-Niveau passen?
3. Impedanz-Überlegung (bei Passiv-Betrieb):
Der HT (4 Ohm) wird gedämpft (Richtung 8 Ohm), der MT hat 8 Ohm. Die zwei TT (4 Ohm) würde ich in Reihe schalten, um auf 8 Ohm Gesamtimpedanz im Bass zu kommen. Passt das so?
Mein geplanter Workflow
Treiber ca. 24h einspielen & TSP/Impedanz (Free Air) mit DATS messen.
Einbau in einer Testschallwand für FG- und Winkelmessungen.
Daten-Import in VituixCAD zur Berechnung der akustischen Zentren.
Ermittlung des physikalischen Versatzes und des nötigen Neigungswinkels für das Topteil.
Bau des endgültigen Gehäuses (50L BR + schräges Top) und erneute Messung im Gehäuse.
Finale Weichenentwicklung (VituixCAD) und Kontrolle der Sprungantwort.
An die erfahrenen Entwickler: Was würdet ihr an dieser Vorgehensweise optimieren? Habe ich kritische Punkte (besonders beim Time Alignment oder der Treiber-Wahl) übersehen?
Für mich wäre eine Geradefront einfacher und schöner und würde diese Bevorzugen !
Ich freue mich riesig auf euren Input und bedanke mich im Voraus!
Beste Grüße!
Ich plane aktuell den Bau meiner eigenen HiFi-Lautsprecher und würde dieses Projekt sehr gerne mit euch gemeinsam angehen und dokumentieren. Mein Ziel ist es, das absolute Maximum an Klangqualität herauszuholen, das in dieser Preisklasse möglich ist.
Mein Vorhaben & Ziel
Konzept: 3-Wege High-End Standbox.
Tiefton (TT): Separates Gehäuse, ca. 50L Bassreflex.
Hoch-/Mittelton (HT/MT): Separates geschlossenes Gehäuse mit schräger Schallwand (zur mechanischen Optimierung der Sprungantwort / Time Alignment).
Die Treiber-Auswahl (SB Acoustics Satori)
HT und MT sind bereits bestellt, die Tieftöner folgen im Juni.
HT: SB Acoustics Satori TW29RN-B-4 (4 Ohm)
MT: SB Acoustics Satori MR13P-8 (8 Ohm)
TT (Plan): 2x SB Acoustics Satori MW16P-4 (4 Ohm) – oder Umstieg auf MW19P-4?
Raum & Aufstellung
Mein Wohnzimmer ist 4,80 m lang (Schallrichtung) und 4,00 m breit. Der Abstand der Lautsprecher zueinander beträgt ca. 2,30 m, der Hörabstand zum Gehäuse etwa 3,30 m.
Vorhandenes Equipment
Verstärker: Musical Fidelity M3si.
Messgeräte: Dayton Audio DATS V3 (Impedanz/TSP) & Focusrite Solo Gen 4 + iSEMcon EMX-7150 (Frequenzgang).
Spezifische Fragen & Überlegungen
1. Die Tiefton-Frage (MW16P vs. MW19P):
Nach meinen Recherchen wäre der 6.5-Zöller (MW16P) sehr sauber, aber ich überlege, ob der größere MW19P-4 zwecks Resonanzen und Raumfülle die bessere Wahl wäre. Wären zwei MW19P pro Seite für die Raumgröße (ca. 19 m²) "zu viel", oder ist das bei 3,30 m Hörabstand sinnvoll? Da die TT erst im Juni kommen, könnte ich noch umbestellen.
2. Passiv-Weiche vs. Aktiv-Modul:
Geplant war eine passive Weiche (Budget ca. 150 € pro Box). Ich überlege jedoch, den Musical Fidelity zu verkaufen und auf eine vollaktive Lösung umzusteigen, falls es Module gibt, die klanglich gleichwertig sind.
Gibt es im Bereich von ca. 500 € pro Box Aktiv-Module die qualitativ zum Satori-Niveau passen?
3. Impedanz-Überlegung (bei Passiv-Betrieb):
Der HT (4 Ohm) wird gedämpft (Richtung 8 Ohm), der MT hat 8 Ohm. Die zwei TT (4 Ohm) würde ich in Reihe schalten, um auf 8 Ohm Gesamtimpedanz im Bass zu kommen. Passt das so?
Mein geplanter Workflow
Treiber ca. 24h einspielen & TSP/Impedanz (Free Air) mit DATS messen.
Einbau in einer Testschallwand für FG- und Winkelmessungen.
Daten-Import in VituixCAD zur Berechnung der akustischen Zentren.
Ermittlung des physikalischen Versatzes und des nötigen Neigungswinkels für das Topteil.
Bau des endgültigen Gehäuses (50L BR + schräges Top) und erneute Messung im Gehäuse.
Finale Weichenentwicklung (VituixCAD) und Kontrolle der Sprungantwort.
An die erfahrenen Entwickler: Was würdet ihr an dieser Vorgehensweise optimieren? Habe ich kritische Punkte (besonders beim Time Alignment oder der Treiber-Wahl) übersehen?
Für mich wäre eine Geradefront einfacher und schöner und würde diese Bevorzugen !
Ich freue mich riesig auf euren Input und bedanke mich im Voraus!
Beste Grüße!
