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CJoe78 hat geschrieben: ↑Gestern 14:32 .... KI-Unterstützung für Musik ist wirklich easy geworden und eigentlich ist die heutige Zeit die Beste für Elektro-Produzenten. ....
elektro produzenten??? braucht doch heute wirklich niemand mehr
ich finde, gerade die ganzen so genannten kreativ berufe kann man alle einrexen. war doch eigentlich jetzt schon so, daß sie wenig kreativ waren: romanzen: immer das selbe schema, action (hero) movies: detto, crime ebenso. siehe https://www.aisuma.ai/en/blogs/de-virtu ... rde-met-ai
die KI wird das sehr viel besser können, und uns nicht mehr mit schlefaz usw. nerven.
und bei musik? spätestens seit Abba, Frank Farian... weiß man,wie man hits produziert.
musik für sich selbst machen ist natürlich eine andere sache. schon klar!
Es gab eine zeit, da malte ich bilder, und schrieb kurzgeschichten. nur für mich.
Es gibt sie aber noch. Künstler die Bilder malen, die dich faszinieren können. Auch im elektronischen Bereich. Heute Morgen kam ein Album heraus, was mich einfach nur umgehauen hat. Und ich glaube kaum, dass dieser Künstler KI dafür genutzt hat. Ich hoffe es zumindest.
Ich denke darüber nach, KI zu nutzen, ja, aber nur weil ich das so niemals hinbekommen würde. Nicht mal im Ansatz.
Und ja, weil es nur für mich wäre.
Hört euch mal Apparat und A Hum Of Maybe an. Das höre ich mir zumindest an und bin dabei einfach nur geflasht.
Das Album ist ungefähr so, als würde ich jetzt spontan mit Sandeln den Mount Everest besteigen wollen, ohne Sauerstoff.
Ernst_Reiter hat geschrieben: ↑Gestern 16:49
elektro produzenten???
RWE, eon, Vattenfall, EnBW ...
Ich liebe diesen Fettnapf.
Wenn du es stilistisch korrekt willst:
allgemein → elektronische Musik
spezifisch → Techno
ganz spezielles Genre → Electro
Wobei ich bei dem Begriff „Electro“ ja etwas ganz anderes assoziiere, als wahrscheinlich viele andere hier. Es ist für mich quasi ein Überbegriff, der aber sehr spezielle Musik beschreibt.
Wenn ich oft gefragt werde, was ich so höre dann antworte ich immer Electro. Aber das ist für mich zumindest ein Independent Genre, was viele Leute nicht kennen und wahrscheinlich auch nicht mögen werden.
@aaof: Das coole ist halt, dass du heute den Sound deiner Lieblingsband viel einfacher kopieren und mit deinem eigenen Stil bzw. deinen eigens kreierten Sounds ausbauen kannst. Das ist ein extrem mächtiges Werkzeug.
Wer hier meint Musik produzieren wäre leicht, der hat sich geschnitten.
Wen du jeden Sound selbst machen musst, kommst du schnell in eine Situation, wo du nie mit dem Klang mancher Instrumente zufrieden bist oder es einfach nicht schaffst, das gewünschte Ziel, welches du in deiner Vorstellung im Kopf hast zu erreichen.
Man verzettelt sich oft und wird dadurch nie mit dem Song fertig. Das ist die eigentliche Schwierigkeit. Man strebt in der Regel an, den Song zu etwas Besonderem zu machen, der nicht 08/15 klingt und etwas hat, was ihn von der Masse abhebt. Sich nicht zu verzetteln und trotzdem mit etwas Glück etwas sehr gutes zu produzieren- Darin besteht die eigentliche Schwierigkeit.
Aber durch die KI hast du mehr Möglichkeiten, dieses Verzetteln zu umgehen und wirst dadurch mit den Songs wahrscheinlicher und schneller fertig.
Eine Top Kickdrum z.B. ist die halbe Miete und wenn du gleich mit der Kickdrum deines Lieblingssongs startest, ist das eine erhebliche Erleichterung.
Ich kann mich erinnern tagelang nach einer passenden Kick gesucht und nie was passendes gefunden zu haben. Mega frustrierend.
Heute schneidest du sie aus einem Song raus und baust den Rest darauf auf. So kann ein Song in 2-3 Tagen stehen und eigentlich ist das der perfekte Zeitraum, in dem ein guter Song produziert werden kann, mit etwas Glück.
Denn umso länger man dran rumfummeln muss umso wahrscheinlicher wird der Song leider eine Ordnerleiche und nie fertig.
Aber stelle dir jetzt mal folgende Situation vor (nur theoretisch): ich war damals an dem Software-Synthesizer meiner Lieblingsband VNV Nation dran, die sie für die ersten Alben jedenfalls genutzt haben. den Virus-Synth. Ich wusste das schon damals.
Die Sounds, die ich zur Verfügung hatte. waren aber sehr grob und erstmal ungeeignet. Es war aber der Synthesizer.
Ich habe es geschafft, für einen Song und nur für wenige Sekunden, quasi den Spirit dieser Band zu kopieren, für eine Sekunde, ohne natürlich jemals die Kompositionen jemals zu erreichen.
Jetzt stell dir mal vor, ich würde es durch KI jetzt erreichen.
Davor bekomme ich etwas Angst. Ich könnte quasi so wie diese Band klingen…. Da würden Illusionen kaputt gehen. Da muss ich aufpassen.
CJoe78 hat geschrieben: ↑Gestern 20:41Ich kann mich erinnern tagelang nach einer passenden Kick gesucht und nie was passendes gefunden zu haben. Mega frustrierend.
Mit MELODYNE kann man gute Ergebnisse bei der Anpassung - nicht nur von Stimmen - erzielen. Generell ist das Tool aus meiner Sicht ein Schweizer Taschenmesser. Auch die Funktion aus Audiospuren MIDI-Daten zu generieren, ist genial. Als DAW nutze ich Cakewalk seit dem ersten Windows Release in den 90ern.
KI kann jeder, deshalb bin ich gerade auf einem Gegentrip inkl. moderner Erweiterung:
KI kann ja selbst Musik machen und mit ist klar, dass jeder einen Song mit KI machen kann indem gesagt wird, was man will. Aber dann hast du nicht produziert, sondern ein Programm. Damit gibst du dein eigenes Schaffen an die KI ab und kannst dir die Musikproduktion sparen.
KI kann jeder möchte ich für die eigene Musikproduktion bestreiten. KI kann Tonspuren aus fertiger Musik separieren, aber das ist hier nur ein Tool. Gute Samplebearbeitung muss man können und das ist viel Fummelei, um bestimmte Samples gezielt herauszuschneiden, anzupassen usw. Das kann nicht jeder, da braucht man viele Jahre Übung.
Melodyne kann primär fertige Melodien oder Gesang bearbeiten. Das ist zwar Ok für diesen Zweck, aber mein Rechner damals war mit der Performance leicht überfordert. FL Studio hat sowas auch.
Davon abgesehen möchte ich nicht fertige Melodien bearbeiten, sondern selber neue Instrumente, Klänge und Melodien auf Basis fertiger Melodien kreieren, welche mithalten oder diese übertreffen und was eigenes daraus machen.
Für Stimmen kann man solche Tools verwenden, wenn man vereinzelt die Stimmenhöhe verändern will. Aber man kann das auch manuell in anderen Samplern machen und es war zumindest vor 10 Jahren nicht perfekt. Umso stärker man die Tonhöhe bei fertigen Samples verändert, umso stärker kommen Artefakte zutage. Daher ist sowas nur begrenzt und auch nur für Remixe verwendbar.
Musik produzieren heißt nicht, alles aus fertigen Melodien 08/15 zu remixen. Zumal man dann Copyrightprobleme kriegt. Es geht darum, eigene Ideen umzusetzen und deine eigene Musik mittels KI im Detail qualitativ zu verbessern bzw. dir bei der Suche guter Samples viel Zeit und Arbeit zu ersparen.
Wie geschrieben ist oft eine gute Kickdrum oder ein gutes Drumset aus einem guten Song der Start zu einem eigenen guten Song, da darüber die Kreativität ins Spiel kommt und man Ideen schneller umsetzt.
Dafür ist die KI-Software ein Schlüssel zum Boosten der eigenen Kreativität.
Die Bearbeitung von Samples kann aber irre frustrierend werden, ich kann dir da schon folgen. Ich kenne das noch gut: ich hatte bestimmt 20 Software-Synthesizer Plugins für das FL-Studio, wie oben erwähnt, sogar den legendären Virus-Synth. Dann hast du aber diese quasi groben Instrumente, die alle mühsam bearbeitet werden müssen.
Zu den Drums: war nie meine Stärke. Ich habe da häufig geklaut, bzw. völlig bekloppte Wege unternommen und MIDI-Melodien in Rhythmische Elemente umgewandelt. Das klang teilweise sehr komplex und manchmal auch ganz nett.
Vor vielen Jahren habe ich mal einen Remix-Kit eines Künstlers erhalten (man konnte sich damals um sowas bewerben).
Ich hatte also die Gesangspur, habe dazu eine ganz coole Melodie komponiert, gefiel sogar dem Künstler. Aber: ich habe das Timing beim Beat nicht zu der Gesangsspur gefunden. Es hätte wahrscheinlich noch Monate benötigt, bis ich die getroffen hätte.
Warum hast du nicht das Timing der Gesangsspur manuell dem Beat angepasst? Mit solchen Dingen gibt es oft Probleme, da Stimmen nie zu 100% im Takt sind.
Ohnehin hast du das Problem, wenn du Songs / Samples die keinen exakten BMP-Wert haben remixen / nutzen willst, dass das Timing langer Samplespuren nach ein paar Takten immer unpräziser wird und nur vorne passt.
Ich mache es in solchen Fällen so, dass ich die Stimmenpassagen gezielt auseinander schnippel und diese passend zum Beat nachjustiere. Im Kontext des fertigen Remixes hört man da am Ende nichts mehr von.
Das waren damals noch Tracker, kein FL-Studio. Das war schon recht komplex. Allein Gesangspuren einzubinden, war damals recht neu.
Hier ist übrigens ein kleines Beispiel, wobei ich den Remix tatsächlich innerhalb weniger Stunden zusammen hatte, ich war damals aber auch nicht so perfektionistisch unterwegs.
Den habe ich damals bereits mit dem FL-Studio gebaut, war aber weniger verkopft. Der war quasi in 1-2 Tagen fertig. War ebenfalls ein Remix-Kit. Ich hatte damals aber noch nicht die ganzen Software Plugins. Den habe ich quasi mit den FL-Sounds gemacht.
aaof hat geschrieben: ↑Gestern 19:17 ..... Hört euch mal Apparat und A Hum Of Maybe an. Das höre ich mir zumindest an und bin dabei einfach nur geflasht. Das Album ist ungefähr so, als würde ich jetzt spontan mit Sandeln den Mount Everest besteigen wollen, ohne Sauerstoff.
Hmmm .... de gustibus non est disputandum. Also rein geschmacklich kann ich damit gar nichts anfangen. Das klingt für mich 100% nach AI.
Vom track her "A Hum of Maybe" finde ich, daß das ganz genau die musik ist die AI perfekt erstellen kann. Ganz viele sound effects, eine absichtlich sehr unnatürlich klingende stimme. Kein einziges natur instrument, das e-percussion nervt. Ich denke, daß Aurora, Billie Eilish und ähnliches für AI eine leichtigkeit sind.
Räume: 58 m² bzw 12 m² Leichtbau extrem schallweich / 38 m² Dichtbetonkeller schallhart.
Elektronik: mehr als ausreichend, laststabil, siehe auch: https://av-wiki.de/was_ist_wichtig
Speakers: Nubert nuVero 140 goldbraun, Yamaha HS7 weiß + HS8S, Nubert nuVero 60 weiß.
Setting Abstände 4 m Wand, 1.2 m zu Seiten, stereo 3-eck: 240 x 160 x 160 cm, 5° auf Achse.
CJoe78 hat geschrieben: ↑Heute 09:04Ich mache es in solchen Fällen so, dass ich die Stimmenpassagen gezielt auseinander schnippel und diese passend zum Beat nachjustiere. Im Kontext des fertigen Remixes hört man da am Ende nichts mehr von.
Mit MELODYNE sind keine manuellen Schnitte nötig. Du kannst die Soundevents wie Noten direkt greifen, dehnen oder stauchen, ohne schnippeln zu müssen. Das spart Zeit und vermeidet Knackser an den Schnittstellen.
Das Timing-Tool kann Soundevents wie Noten an das Grid anpassen, wobei das "Feel" oft besser erhalten bleibt als bei hartem Cutten.
@aaof: Gefällt mir durchaus, dein Remix. Klingt vom Sound her ein wenig retromäßig / 90ziger Ära. Ansonsten finde ich es lustig das sich hier Leute beteiligen, die nie etwas produziert haben aber meinen, das wäre keine große Arbeit und ohne weiteres machbar.
Ich hab in Zeiten produziert, wo es keine KI gab und das war ein großer Arbeitsaufwand. Erheblich mehr, als wenn du einen 08/15 Schreibtischjob hast. Die Zeit vergeht wie im Flug wenn du produzierst, da du wirklich jeden Klang selbst erstellen oder ggf. als Preset deinem Wunschklang anpassen musst.
Und ich hab das meiste kostenlos gemacht, weil ich Spaß an Kreativität hatte. Ich habe daher auch größten Respekt vor Leuten, die damit erfolgreich sind und viel Geld verdienen.
CJoe78 hat geschrieben: ↑Heute 18:54
Ansonsten finde ich es lustig das sich hier Leute beteiligen, die nie etwas produziert haben aber meinen, das wäre keine große Arbeit und ohne weiteres machbar.
Habe ich so nicht gelesen - kannst Du bitte mal zitieren?
Begin the day with a friendly voice
A companion, unobtrusive
CJoe78 hat geschrieben: ↑Gestern 14:32 .... KI-Unterstützung für Musik ist wirklich easy geworden und eigentlich ist die heutige Zeit die Beste für Elektro-Produzenten. ....
elektro produzenten??? braucht doch heute wirklich niemand mehr
ich finde, gerade die ganzen so genannten kreativ berufe kann man alle einrexen. war doch eigentlich jetzt schon so, daß sie wenig kreativ waren: romanzen: immer das selbe schema, action (hero) movies: detto, crime ebenso. siehe https://www.aisuma.ai/en/blogs/de-virtu ... rde-met-ai
die KI wird das sehr viel besser können, und uns nicht mehr mit schlefaz usw. nerven.
und bei musik? spätestens seit Abba, Frank Farian... weiß man,wie man hits produziert.
musik für sich selbst machen ist natürlich eine andere sache. schon klar!
Es gab eine zeit, da malte ich bilder, und schrieb kurzgeschichten. nur für mich.
Es gibt sie aber noch. Künstler die Bilder malen, die dich faszinieren können. Auch im elektronischen Bereich. Heute Morgen kam ein Album heraus, was mich einfach nur umgehauen hat. Und ich glaube kaum, dass dieser Künstler KI dafür genutzt hat. Ich hoffe es zumindest.
Ich denke darüber nach, KI zu nutzen, ja, aber nur weil ich das so niemals hinbekommen würde. Nicht mal im Ansatz.
Und ja, weil es nur für mich wäre.
Hört euch mal Apparat und A Hum Of Maybe an. Das höre ich mir zumindest an und bin dabei einfach nur geflasht.
Das Album ist ungefähr so, als würde ich jetzt spontan mit Sandeln den Mount Everest besteigen wollen, ohne Sauerstoff.
Ernst_Reiter hat geschrieben: ↑Gestern 16:49
elektro produzenten???
Ernst_Reiter hat geschrieben: ↑Gestern 16:49
elektro produzenten???
RWE, eon, Vattenfall, EnBW ...
Ich liebe diesen Fettnapf.
Wenn du es stilistisch korrekt willst:
allgemein → elektronische Musik
spezifisch → Techno
ganz spezielles Genre → Electro
Wobei ich bei dem Begriff „Electro“ ja etwas ganz anderes assoziiere, als wahrscheinlich viele andere hier. Es ist für mich quasi ein Überbegriff, der aber sehr spezielle Musik beschreibt.
Wenn ich oft gefragt werde, was ich so höre dann antworte ich immer Electro. Aber das ist für mich zumindest ein Independent Genre, was viele Leute nicht kennen und wahrscheinlich auch nicht mögen werden.
@aaof: Das coole ist halt, dass du heute den Sound deiner Lieblingsband viel einfacher kopieren und mit deinem eigenen Stil bzw. deinen eigens kreierten Sounds ausbauen kannst. Das ist ein extrem mächtiges Werkzeug.
Wer hier meint Musik produzieren wäre leicht, der hat sich geschnitten.
Wen du jeden Sound selbst machen musst, kommst du schnell in eine Situation, wo du nie mit dem Klang mancher Instrumente zufrieden bist oder es einfach nicht schaffst, das gewünschte Ziel, welches du in deiner Vorstellung im Kopf hast zu erreichen.
Man verzettelt sich oft und wird dadurch nie mit dem Song fertig. Das ist die eigentliche Schwierigkeit. Man strebt in der Regel an, den Song zu etwas Besonderem zu machen, der nicht 08/15 klingt und etwas hat, was ihn von der Masse abhebt. Sich nicht zu verzetteln und trotzdem mit etwas Glück etwas sehr gutes zu produzieren- Darin besteht die eigentliche Schwierigkeit.
Aber durch die KI hast du mehr Möglichkeiten, dieses Verzetteln zu umgehen und wirst dadurch mit den Songs wahrscheinlicher und schneller fertig.
Eine Top Kickdrum z.B. ist die halbe Miete und wenn du gleich mit der Kickdrum deines Lieblingssongs startest, ist das eine erhebliche Erleichterung.
Ich kann mich erinnern tagelang nach einer passenden Kick gesucht und nie was passendes gefunden zu haben. Mega frustrierend.
Heute schneidest du sie aus einem Song raus und baust den Rest darauf auf. So kann ein Song in 2-3 Tagen stehen und eigentlich ist das der perfekte Zeitraum, in dem ein guter Song produziert werden kann, mit etwas Glück.
Denn umso länger man dran rumfummeln muss umso wahrscheinlicher wird der Song leider eine Ordnerleiche und nie fertig.
Aber stelle dir jetzt mal folgende Situation vor (nur theoretisch): ich war damals an dem Software-Synthesizer meiner Lieblingsband VNV Nation dran, die sie für die ersten Alben jedenfalls genutzt haben. den Virus-Synth. Ich wusste das schon damals.
Die Sounds, die ich zur Verfügung hatte. waren aber sehr grob und erstmal ungeeignet. Es war aber der Synthesizer.
Ich habe es geschafft, für einen Song und nur für wenige Sekunden, quasi den Spirit dieser Band zu kopieren, für eine Sekunde, ohne natürlich jemals die Kompositionen jemals zu erreichen.
Jetzt stell dir mal vor, ich würde es durch KI jetzt erreichen.
Davor bekomme ich etwas Angst. Ich könnte quasi so wie diese Band klingen…. Da würden Illusionen kaputt gehen. Da muss ich aufpassen.
Ernst_Reiter hat geschrieben: ↑Gestern 16:49
elektro produzenten???
RWE, eon, Vattenfall, EnBW ...
Ich liebe diesen Fettnapf.
Wenn du es stilistisch korrekt willst:
allgemein → elektronische Musik
spezifisch → Techno
ganz spezielles Genre → Electro
??? Äh, nein, wollte ich nicht.
CJoe78 hat geschrieben: ↑Gestern 20:41Ich kann mich erinnern tagelang nach einer passenden Kick gesucht und nie was passendes gefunden zu haben. Mega frustrierend.
Mit MELODYNE kann man gute Ergebnisse bei der Anpassung - nicht nur von Stimmen - erzielen. Generell ist das Tool aus meiner Sicht ein Schweizer Taschenmesser. Auch die Funktion aus Audiospuren MIDI-Daten zu generieren, ist genial. Als DAW nutze ich Cakewalk seit dem ersten Windows Release in den 90ern.
KI kann jeder, deshalb bin ich gerade auf einem Gegentrip inkl. moderner Erweiterung:
KI kann ja selbst Musik machen und mit ist klar, dass jeder einen Song mit KI machen kann indem gesagt wird, was man will. Aber dann hast du nicht produziert, sondern ein Programm. Damit gibst du dein eigenes Schaffen an die KI ab und kannst dir die Musikproduktion sparen.
KI kann jeder möchte ich für die eigene Musikproduktion bestreiten. KI kann Tonspuren aus fertiger Musik separieren, aber das ist hier nur ein Tool. Gute Samplebearbeitung muss man können und das ist viel Fummelei, um bestimmte Samples gezielt herauszuschneiden, anzupassen usw. Das kann nicht jeder, da braucht man viele Jahre Übung.
Melodyne kann primär fertige Melodien oder Gesang bearbeiten. Das ist zwar Ok für diesen Zweck, aber mein Rechner damals war mit der Performance leicht überfordert. FL Studio hat sowas auch.
Davon abgesehen möchte ich nicht fertige Melodien bearbeiten, sondern selber neue Instrumente, Klänge und Melodien auf Basis fertiger Melodien kreieren, welche mithalten oder diese übertreffen und was eigenes daraus machen.
Für Stimmen kann man solche Tools verwenden, wenn man vereinzelt die Stimmenhöhe verändern will. Aber man kann das auch manuell in anderen Samplern machen und es war zumindest vor 10 Jahren nicht perfekt. Umso stärker man die Tonhöhe bei fertigen Samples verändert, umso stärker kommen Artefakte zutage. Daher ist sowas nur begrenzt und auch nur für Remixe verwendbar.
Musik produzieren heißt nicht, alles aus fertigen Melodien 08/15 zu remixen. Zumal man dann Copyrightprobleme kriegt. Es geht darum, eigene Ideen umzusetzen und deine eigene Musik mittels KI im Detail qualitativ zu verbessern bzw. dir bei der Suche guter Samples viel Zeit und Arbeit zu ersparen.
Wie geschrieben ist oft eine gute Kickdrum oder ein gutes Drumset aus einem guten Song der Start zu einem eigenen guten Song, da darüber die Kreativität ins Spiel kommt und man Ideen schneller umsetzt.
Dafür ist die KI-Software ein Schlüssel zum Boosten der eigenen Kreativität.
Die Bearbeitung von Samples kann aber irre frustrierend werden, ich kann dir da schon folgen. Ich kenne das noch gut: ich hatte bestimmt 20 Software-Synthesizer Plugins für das FL-Studio, wie oben erwähnt, sogar den legendären Virus-Synth. Dann hast du aber diese quasi groben Instrumente, die alle mühsam bearbeitet werden müssen.
Zu den Drums: war nie meine Stärke. Ich habe da häufig geklaut, bzw. völlig bekloppte Wege unternommen und MIDI-Melodien in Rhythmische Elemente umgewandelt. Das klang teilweise sehr komplex und manchmal auch ganz nett.
Vor vielen Jahren habe ich mal einen Remix-Kit eines Künstlers erhalten (man konnte sich damals um sowas bewerben).
Ich hatte also die Gesangspur, habe dazu eine ganz coole Melodie komponiert, gefiel sogar dem Künstler. Aber: ich habe das Timing beim Beat nicht zu der Gesangsspur gefunden. Es hätte wahrscheinlich noch Monate benötigt, bis ich die getroffen hätte.
Warum hast du nicht das Timing der Gesangsspur manuell dem Beat angepasst? Mit solchen Dingen gibt es oft Probleme, da Stimmen nie zu 100% im Takt sind.
Ohnehin hast du das Problem, wenn du Songs / Samples die keinen exakten BMP-Wert haben remixen / nutzen willst, dass das Timing langer Samplespuren nach ein paar Takten immer unpräziser wird und nur vorne passt.
Ich mache es in solchen Fällen so, dass ich die Stimmenpassagen gezielt auseinander schnippel und diese passend zum Beat nachjustiere. Im Kontext des fertigen Remixes hört man da am Ende nichts mehr von.
Das waren damals noch Tracker, kein FL-Studio. Das war schon recht komplex. Allein Gesangspuren einzubinden, war damals recht neu.
Hier ist übrigens ein kleines Beispiel, wobei ich den Remix tatsächlich innerhalb weniger Stunden zusammen hatte, ich war damals aber auch nicht so perfektionistisch unterwegs.
Den habe ich damals bereits mit dem FL-Studio gebaut, war aber weniger verkopft. Der war quasi in 1-2 Tagen fertig. War ebenfalls ein Remix-Kit. Ich hatte damals aber noch nicht die ganzen Software Plugins. Den habe ich quasi mit den FL-Sounds gemacht.
aaof hat geschrieben: ↑Gestern 19:17 ..... Hört euch mal Apparat und A Hum Of Maybe an. Das höre ich mir zumindest an und bin dabei einfach nur geflasht. Das Album ist ungefähr so, als würde ich jetzt spontan mit Sandeln den Mount Everest besteigen wollen, ohne Sauerstoff.
Hmmm .... de gustibus non est disputandum. Also rein geschmacklich kann ich damit gar nichts anfangen. Das klingt für mich 100% nach AI.
Vom track her "A Hum of Maybe" finde ich, daß das ganz genau die musik ist die AI perfekt erstellen kann. Ganz viele sound effects, eine absichtlich sehr unnatürlich klingende stimme. Kein einziges natur instrument, das e-percussion nervt. Ich denke, daß Aurora, Billie Eilish und ähnliches für AI eine leichtigkeit sind.
CJoe78 hat geschrieben: ↑Heute 09:04Ich mache es in solchen Fällen so, dass ich die Stimmenpassagen gezielt auseinander schnippel und diese passend zum Beat nachjustiere. Im Kontext des fertigen Remixes hört man da am Ende nichts mehr von.
Mit MELODYNE sind keine manuellen Schnitte nötig. Du kannst die Soundevents wie Noten direkt greifen, dehnen oder stauchen, ohne schnippeln zu müssen. Das spart Zeit und vermeidet Knackser an den Schnittstellen.
Das Timing-Tool kann Soundevents wie Noten an das Grid anpassen, wobei das "Feel" oft besser erhalten bleibt als bei hartem Cutten.
aaof hat geschrieben: ↑Gestern 19:17Hört euch mal Apparat und A Hum Of Maybe an. Das höre ich mir zumindest an und bin dabei einfach nur geflasht.
Das Album ist ungefähr so, als würde ich jetzt spontan mit Sandeln den Mount Everest besteigen wollen, ohne Sauerstoff.
@aaof: Gefällt mir durchaus, dein Remix. Klingt vom Sound her ein wenig retromäßig / 90ziger Ära. Ansonsten finde ich es lustig das sich hier Leute beteiligen, die nie etwas produziert haben aber meinen, das wäre keine große Arbeit und ohne weiteres machbar.
Ich hab in Zeiten produziert, wo es keine KI gab und das war ein großer Arbeitsaufwand. Erheblich mehr, als wenn du einen 08/15 Schreibtischjob hast. Die Zeit vergeht wie im Flug wenn du produzierst, da du wirklich jeden Klang selbst erstellen oder ggf. als Preset deinem Wunschklang anpassen musst.
Und ich hab das meiste kostenlos gemacht, weil ich Spaß an Kreativität hatte. Ich habe daher auch größten Respekt vor Leuten, die damit erfolgreich sind und viel Geld verdienen.
CJoe78 hat geschrieben: ↑Heute 18:54
Ansonsten finde ich es lustig das sich hier Leute beteiligen, die nie etwas produziert haben aber meinen, das wäre keine große Arbeit und ohne weiteres machbar.
Habe ich so nicht gelesen - kannst Du bitte mal zitieren?