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[Unterstützung] Neue 18" Subs mit niedrigem-mittlerem Budget

Allgemeine Diskussionen/Fragen zum Thema DIY im Bereich PA

Moderatoren: Moderation DIY, Bereichsmod

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#1

Beitrag von noel2674 »

Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich habe Interesse daran, neue 18" Subs zu bauen und hoffe, ich bin hier richtig :) (wenn nicht, bitte Bescheid sagen oder verschieben, danke!)

Da ich relativ "neu" bin in allem was PA und Subwooferbau angeht, bin ich mir nicht sicher, welche Subs ich genau bauen soll. Ich habe bisher 2x Lonely TH15 gebaut und war mit diesen sehr zufrieden, allerdings fehlt es mir etwas untenrum und von der Lautstärke. Ich hoffe, dass ich dort mit 18" weiterkomme. Zuerst war mein Plan, die Lonely TH18_Pro zu bauen (2-4 Stück). Diese Idee schlummert immer noch in meinem Hinterkopf, das Einzige, was sie etwas nach hinten geschoben hat, war leider das Gewicht und die Größe. Deshalb habe ich drüber nachgedacht, ob ich doch vielleicht Bassreflex Gehäuse baue. Dort bin ich nur leider unsicher, welches der vielen Optionen ich bauen soll. Persönlich hat es mir das Eckport Design angetan ;) aber auch dort gibt es super viele verschiedene Varianten für verschiedenste Treiber. Dies wäre auch direkt mein nächster Punkt: Da mein Budget nicht so hoch ist (ca. 500 max. pro Sub, das heißt 250-300 Euro für den Treiber), stehen für mich einige Treiber von B&C (18TBX100, 18TBW100, ..) sowie natürlich der beliebte 18-500 von Thomann zur Auswahl. Wenn jemand natürlich was Besseres für das Geld hat, immer gern her damit!

Zuerst würde ich 2x der BR Subs bauen und dann zu einem späteren Zeitpunkt erneut zwei Stück.

Falls noch etwas gebraucht wird, gerne Bescheid sagen.

Sonst bedanke ich mich schon einmal sehr herzlich bei allen, die mir helfen können!

Viele Grüße :D
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#2

Beitrag von Tonsmann »

Hy, bester Budget Allrounder SUB ist für mich der Max18 von Plansound. Spielt tief und laut genug fürs meiste.
Hatte selbst 6 Stück, mit 4 Stück lässt sich auch schon gut was anstellen.
Der 18NW100 ist auch noch nah an deinen Preis pro Chassis.
(Sollte aber auch mit dem 18TBW100 laufen, da Größe und Abstimmung wie der Seeburg K1801 ist der den TBW100 verbaut hat)

Alternativen mit Eckport: WS18X mit dem 18TBX100, JM-SUB18n aber mit dem 18NW100 (ist aber kein Vorschlag von Herrn Jobst sondern von einigen Nutzern), bei YT gibt's auch ein Video mit dem JL-SUB15n und den 18NW100. Gehäuse kann 1:1 bleiben nur der Treiberausschnitt ist halt dann größer.

Achenbach 18 gibt's auch noch. Heute hat man eher die Qual der als zu wenig Auswahl ;)

Würde heutzutage eher vom 18-500 abraten. Man sah in Vergangenheit immer wieder das der genommen wurde und nicht lange gedauert bis der gegen Marken Chassis getauscht wurde. Ist alles verschechenktes Geld.
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#3

Beitrag von Severin Pütz »

Achenbach 18 - 175 mit 18nw100 ist top nutze ich selber , ganz klare Empfehlung, ebenso JM Sub 18n und MAX18

#4

Beitrag von Andy78 »

Der bereits genannte JM-Sub18n oder der Sub18-1022 vom Phil liegen da super im Budget - letzteren nutze ich und bin für ne Schachtel in der Größe und Preisklasse absolut zufrieden.

#5

Beitrag von noel2674 »

Hallo zusammen,

vielen Dank für die vielen Antworten und Optionen in so kurzer Zeit!

Da der B&C 18NW100 hier sehr oft genannt wurde, werde ich wohl diesen nutzen, da er auch noch gut in mein Budget passt :)
Nun noch etwas zum Gehäuse (5 Stück wurden genannt und ich bin nicht ganz sicher) :
Der Max18 gefällt mir von der Abstimmung (38Hz) sehr gut, jedoch stört mich die verhältnismäßig große Front (deshalb tendiere ich sehr zu einem Eckport-Design). Der JM-Sub18n gefällt mir persönlich sehr gut, allerdings hat dieser eine relativ hohe Abstimmfrequenz (45Hz?). Dasselbe gilt für den Achenbach 18, wobei bei diesem direkt auf der Website erklärt wird, wie man diesen tiefer abstimmen kann. Um ehrlich zu sein bin ich nicht sicher, was die "perfekte" Grenze ist, denn schließlich soll die Lautstärke und der Punch auch nicht viel zu kurz kommen, nur weil ich das Gehäuse tiefer abgestimmt habe. Zum WS18X habe ich leider wenig Informationen und keinen Plan gefunden (@Tonsmann , hättest Du vielleicht einen Link für mich?). Auch den Sub18-1022 konnte ich leider nicht finden, ist dieser hier im Forum zu finden @Andy78 ?)

Danke für eure Antworten, das bringt mich echt weiter! :D

Viele Grüße :)
Zuletzt geändert von noel2674 am 4. Mär 2026 20:09, insgesamt 1-mal geändert.

#6

Beitrag von Andy78 »

Servus,
die Geschichte mit der Abstimmung ist ein wenig differenziert zu sehen.
Selbst ein "hoch" abgestimmter Bass mit meinetwegen 45 oder 50 Hz kann bei einem flachen Rolloff durchaus auch satt tief genug für das übliche Musikmaterial Live und auch "normale" Konserve. Bei Richtungen, die besonders tiefe Anteile enthalten (oft viel weniger als man zunächst meint) sieht das freilich u.U, anders aus.
Neben der Tuning-Frequenz entscheidet also der Rolloff maßgeblich, wie laut ein Bass unterhalb dieser noch spielt, meist ist f3 oder f6 angegeben, was soviel heißt wie bei z.B. 42 Hz ist der Bass um -3 dB leiser als beim Tuning und bei z.B. 37 Hz um -6 dB.
Bei mir war es tatsächlich ein kleiner aber für mich hilfreicher Schritt, wo der Sub18-1022 geringfügig tiefer getuned ist, wenig mehr Volumen hat dafür und minimal flacher abfällt - weil ich neben Live/Rock auch viel Konserve/Party/Disco mache.
Vieles davon ist am Ende auch ein Stück weit hypothetisch - mit ein wenig EQ und Setup-Bearbeitung kann man natürlich auch viel Wunsch-Klang optimieren, selbst wenn "roh" der Lautsprecher das so noch nicht primär hergab.
Meine Presets sind von leichtem und lauten knalligen Live-Rock bis zum (fast-) Infra-Getöse ziemlich breit flexibel, natürlich sind furchtbar tief spielende und geboostete Setups dann zwangsläufig leiser als ein Live&Laut-Rock-Setup.
Der Plan ist hier nicht so wirklich zu finden, schreib am besten mal @TechCReeCH, der kann Dir helfen.
Viele Grüße
Andy

#7

Beitrag von Severin Pütz »

Die 18nw100 klingen in den Achenbach 18-175 fett und rund, da vermisst man trotz nur 45hz Abstimmung nix, dafür sind sie halt nicht so laut und belastbar wie in anderen Gehäusen.
Aber klanglich ist der schon wircklich sehr gut, wenn du aus der Nähe von 83088 kommst, gerne vorbei schauen und bei mir anhören, hab sechs Stück mit BS-Tek 15" Topteilen drüber ein sehr nettes System

#8

Beitrag von noel2674 »

Moin,

danke erneut für eure schnellen Antworten! :)
Andy78 hat geschrieben: Heute 00:42 Selbst ein "hoch" abgestimmter Bass mit meinetwegen 45 oder 50 Hz kann bei einem flachen Rolloff durchaus auch satt tief genug für das übliche Musikmaterial Live und auch "normale" Konserve. Bei Richtungen, die besonders tiefe Anteile enthalten (oft viel weniger als man zunächst meint) sieht das freilich u.U, anders aus.
Neben der Tuning-Frequenz entscheidet also der Rolloff maßgeblich, wie laut ein Bass unterhalb dieser noch spielt, meist ist f3 oder f6 angegeben, was soviel heißt wie bei z.B. 42 Hz ist der Bass um -3 dB leiser als beim Tuning und bei z.B. 37 Hz um -6 dB.
Danke für die kurze Erklärung. Da mit diesem Subwoofer alles mögliche an Musik möglichst sauber und druckvoll (am liebsten auch etwas tiefer als die Lonely TH15, die ich jetzt habe) rüberkommen soll, überlege ich, ob ich die Abstimmung so lassen soll oder vielleicht minimal tiefer schrauben soll. Was würdest du an meiner Stelle machen? Entsprechend würde bei einem Eckport Design dann der JM-Sub18n, der Achenbach 18 (@Severin Pütz, lieber den 195 oder 175?) und der Sub18-1022 oder WS18x (werde den Plan mal anfragen, danke für den Hinweis!) zur Auswahl stehen.
Andy78 hat geschrieben: Heute 00:42 Bei mir war es tatsächlich ein kleiner aber für mich hilfreicher Schritt, wo der Sub18-1022 geringfügig tiefer getuned ist, wenig mehr Volumen hat dafür und minimal flacher abfällt - weil ich neben Live/Rock auch viel Konserve/Party/Disco mache.
Das sind genau meine Bedenken. Bei mir wird zwar alles gespielt, aber vorallem Party/Disco oder gar Karneval wird wahrscheinlich einen etwas größeren Teil ausmachen, wo ich mir dann unsicher bin, ob die Abstimmung so optimal ist.
Zudem ist es mein Plan, am Ende 4 Stück von den Eckport-Subs zu bauen, zuerst 2 und dann im Anschluss nochmal zwei.
Andy78 hat geschrieben: Heute 00:42 mit ein wenig EQ und Setup-Bearbeitung kann man natürlich auch viel Wunsch-Klang optimieren, selbst wenn "roh" der Lautsprecher das so noch nicht primär hergab.
Meine Presets sind von leichtem und lauten knalligen Live-Rock bis zum (fast-) Infra-Getöse ziemlich breit flexibel, natürlich sind furchtbar tief spielende und geboostete Setups dann zwangsläufig leiser als ein Live&Laut-Rock-Setup.
Das stimmt. Dort würde dann möglicherweise der Achenbach oder der JM-Sub18n eher infrage kommen (letzterer noch wahrscheinlicher), da diese einfach oft gebaut wurden und es schon Empfehlungen gibt, oder sehe ich das falsch?
Severin Pütz hat geschrieben: Heute 09:36 dafür sind sie halt nicht so laut und belastbar wie in anderen Gehäusen.
Was würde das genau bedeuten? Lieber ein anderes Gehäuse wie den JM-Sub18n oder einen anderen Treiber wählen? Habe sowohl in diesem Post als auch in anderen Beiträgen viel Gutes dazu gehört.
Severin Pütz hat geschrieben: Heute 09:36 Aber klanglich ist der schon wircklich sehr gut, wenn du aus der Nähe von 83088 kommst, gerne vorbei schauen und bei mir anhören, hab sechs Stück mit BS-Tek 15" Topteilen drüber ein sehr nettes System
Vielen Dank für das nette Angebot, aber das ist leider viel zu weit entfernt von mir. Hört sich aber nett an ;)


Danke für Eure Hilfe & viele Grüße :D

#9

Beitrag von Severin Pütz »

Für den 18nw100 musst du die die 175l Version nehmen, die 195l ist deutlich zu groß, die 175l sind auch die Grenze.
Im JM Sub Gehäuse ist der 18nw100 belastbarer, macht dafür aber auch deutlich weniger Tiefgang.
Da musst halt entscheiden was dir wichtiger ist, lieber kompakter und lauter oder etwas größer und dafür mehr Tiefgang und etwas weniger belastbar.
Klanglich sind beide sehr gut, mir persönlich gefällt der Achenbach besser, ist halt Geschmackssache

#10

Beitrag von Andy78 »

Servus,

mit den Wünschen vereinbar sind prinzipiell alle die genannten Gehäuse - furchtbar viel tun die sich alle nicht am Ende des Tages, wenn man bedenkt, dass man ohnehin selten komplett auf EQ und etwas Anpassung im Raum- und Geschmacks-Tuning unterwegs ist.
Einer spielt ein paar Gramm tiefer, andere etwas knalliger, aber alle weitgehend in derselben Liga; da nimmt niemand dem anderen die Wurst vom Brot. Alle kochen mit Wasser und die Nuancen von paar Hertz hin und her und der Wahl zwischen den verschiedenen Treibern bringt leicht andere Charakteristika mit sich, verändert aber im Bereich des "funktioniert sauber" (Kiste und Treiber müssen eben primär zusammen funktionieren) keine Welten. Severin hat dazu was geschrieben, alles hat seine "etwas-besser-Stelle" im Kompromiss der Wünsche zwischen Tiefgang, Pegel und Volumen.
Die beiden Achenbach-Varianten und der JM-Sub18N vom Jobsti sind die wohl am bekanntesten verbreiteten Bässe aus der Liga Eckport, leicht, kompakt, Selbstbau und relativ viel Output. Den Unterschied 175 zu 195 Liter und ggf. dem tiefen Tuning merkt man imho vor allem mit schwereren und leistungsfähigen Pappen, dass das einfach schon roh noch mal was ganz anderes wird, wenn man das in die Richtung treiben mag.

Die anderen hier genannten Bässe kenne ich halt nicht vom selber hören, bin mir aber sehr sicher dass die ebenfalls das tun was gewünscht ist.
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VG Andy

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