[In Planung] Welcher tiefreichende Sub im hohen Budgetbereich

Allgemeine Diskussionen/Fragen zum Thema DIY im Bereich PA

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Elia_
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#1

Beitrag 26. Jul 2020 20:13

Hey Pa-People,

Auch wenn es momentan aus zeitlichen Gründen noch garnicht ansteht wollte ich gerne mal eure Meinung hören was ich für Selbstbau Bässe benötige, damit ich Kosten, Zeit und Aufwand besser planen kann.
Momentan hab ich MKH230 Kickhörner und geeignete Horntops hab ich auch schon gefunden (die werde ich hoffentlich bald anfangen zu bauen). Außerdem hab ich noch 4 Hornbässe mit B&C18NW100 gebaut, die ich aber wohl besser in BR-Gehäuße einbaue.
jetzt fehlt mir noch etwas für 80- ca.37hz und ich bin mir nach sehr sehr viel stöbern im Internet immernoch nicht schlüssig was meinen Ansprüchen erfüllen wird. Die Anlage brauche ich für In- und Outdoor DnB Partys und evtl im nächsten Sommer für eine kleinere Stage auf einem Festival. Und ja eine Anlage zu leihen wäre wirtschaftlich gesehen der bessere Weg. Die Anlage ist eher ein must-have für mich, außerdem hab ich extrem Spaß am Bau.
In meiner engeren Auswahl stehen zur Zeit:
~doppel18er in BR mit 18sound nlw9601 oder ntlw500
~Portet Hörner, die im Stack relativ tief gehen sollten (bsp: hr118 gibt es da Erfahrungsberichte??)
~Wbins mit 18 oder 21 Zoll
für andere Vorschläge bin ich auch offen:)
Mir ist guter Satter Klang unglaublich wichtig, deswegen will ich auch keinerlei an der Pappe sparen, deswegen berichtet mir bitte von euren allerallerbesten Klangerfahrungen! :catch:

LG und einen schönen Sonntagabend

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David
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#2

Beitrag 26. Jul 2020 20:42

18NTLW5000 im BR -> Momentan im Infra das Ende der Fahnenstange beim Verhältnis Gehäusegröße vs. Output. Da brauchst du allerdings schon eine China FP14k zum Antrieb, das ist dann nicht gerade Generatorfreundlich.
"Heini", Lukas und Nico ausm Forum haben in einem gemeinsamen Projekt auch doppel 18er mit dem 18NTLW5000 gebaut. Kannst ja mal ein paar Threads durchsuchen.

WBins sind sowieso raus wenn es so tief muss und bei Ported Hörnern ist das mit dem Stacking immer so eine Sache.


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Elia_
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#3

Beitrag 26. Jul 2020 20:46

hey danke für die schnelle antwort:)
und wie viele 18sound 18er in BR bräuchte ich um 4-6 18er hörner zu ersetzen? Die BRkisten sind ja schon allein deswegen leiser weil sie deutl. tiefer gehen.
LG


David
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#4

Beitrag 26. Jul 2020 20:59

Das kann man so schlecht beantworten. Bei ähnlicher Chassisqualität ist ein Bass mit gleichem Tiefgang und Gehäuseabmaßen immer ähnlich laut wenn die Bandbreite Vergleichbar ist. Erfahrungsgemäß verliert ein sehr großes FLH, welches Tief abgestimmt ist, aber gegen BRs im vergleichbaren Volumen.

Mehr Output als aus einem doppel 18er mit dem NTLW5000 wirst du bei ähnlichen Rahmenbedingungen (Gehäusegröße, Tiefgang, 80/90hz XO zum MKH) nicht bekommen.
Klar gibt es Konstrukte die einen höheren Kennschalldruck aufweisen. Diese sind dann allerdings nicht so belastbar und im Maxpegel wieder unterlegen.
Wenn dir der BR optisch zu langweilig ist, werf ich noch den TH18 von XOC1 ins rennen. Da wärst du auch beim gewünschten Tiefgang, erhältst aber vermutlich etwas weniger Pegel im Vergleich zu einem ähnlich großen BR + schlechtere Bandbreite wegen der Resos obenrum.


jones34
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#5

Beitrag 26. Jul 2020 21:33

Also wenn du es sehr extravagant magst wäre wohl der Eminence NSW6021-6 eine Empfehlung wert.
Das Chassis ist noch recht neu, aber die Messwerte beeindrucken auf jeden Fall.

Ansonsten gibt es auch andere schöne Chassis, zum Beispiel auch bei B&C oder Faital.
Ich denke was wichtiger als die Chassisauswahl ist, ist ein stimmiges Gesamtkonzept und vor allem ein passendes Setup für das ganze.
Portet Hörner, WBins und der gleichen mit Kickfill drüber halte ich da zum Beispiel auch nicht für besonders sinnvoll.

Welche Tops sollen denn jetzt genau kommen? Wie viele von den Kickfills gibt es?

Wenn du einfach noch ein paar 18NW100 dazu nimmst kannst du auch damit ein sehr amtliches und vor allem super klingendes System bauen.
Klar sind dicke Chassis irgendwie cool aber wenn ich die Wahl zwischen wenigen Bässen mit den dicksten Chassis oder mehr mit z.B. einem 18NW100 hätte, würde ich immer mehr Bässe bevorzugen.
Geringerer Leistungsbedarf und Flexibilität bei der Aufstellung sind oft viel wert, gerade wenn man ein paar Bässe immer unter den Tops parken muss damit die auf Höhe kommen.

Hast du denn jemand der für das System am Schluss ein gutes Setup machen kann?


Grüße


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Elia_
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#6

Beitrag 26. Jul 2020 22:36

"Also wenn du es sehr extravagant magst wäre wohl der Eminence NSW6021-6 eine Empfehlung wert.
Das Chassis ist noch recht neu, aber die Messwerte beeindrucken auf jeden Fall."

Holla sieht echt brachial aus. 500g mms sprechen für sich. Gibt es erfahrungsberichte?


"Welche Tops sollen denn jetzt genau kommen? Wie viele von den Kickfills gibt es?"

Ich hab bisher 2 doppelte Kicker. Die Tops sind Markenlos, also eine EIgenentwicklung (nicht von mir) von denen hab ich hier im Forum auch schon gutes gehört

"Wenn du einfach noch ein paar 18NW100 dazu nimmst kannst du auch damit ein sehr amtliches und vor allem super klingendes System bauen.
Klar sind dicke Chassis irgendwie cool aber wenn ich die Wahl zwischen wenigen Bässen mit den dicksten Chassis oder mehr mit z.B. einem 18NW100 hätte, würde ich immer mehr Bässe bevorzugen.
Geringerer Leistungsbedarf und Flexibilität bei der Aufstellung sind oft viel wert, gerade wenn man ein paar Bässe immer unter den Tops parken muss damit die auf Höhe kommen."

Glaube ich gerne:) Aber haben die schweren Pappen nicht einen ähnlichen Wirkungsgrad wie "normal" amtliche Lautsprecher, dass sie quasi nur obenrum noch mehr Leistung vertragen, kann man das so stehen lassen? Falls ja würden sie doch garnicht mehr Strom fressen bei gleicher Lautstärke. Ein Nachteil wäre allerdings dass der Antrieb dafür deutlich teurer wäre...

Und ja mein System wird, wenn es dann irgendwann mal fertig ist auch professionell eingemessen :toptop:
Danke für deine Antwort
LG


jones34
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#7

Beitrag 26. Jul 2020 23:12

Data-Bass hat das Chassis schon da gehabt.
https://data-bass.com/#/drivers/5cc9ade ... ?_k=wmlhwg
Sieht schon sehr vielversprechend aus, auch die Messungen im Vergleich zu anderen sehr dicken 21".

Gibt es zu den Tops den wirkliche Infos?
"Mal im Forum gutes gehört" ist nicht unbedingt immer die beste Grundlage und hier auch herzlich wenig informativ.

Schwere Pappen haben gemittelt eher sogar einen schlechteren Wirkungsgrad als leichtere, was aber dann auch mit einem niedrigeren Volumenbedarf einher geht. Ich würde mich da aber sowieso nicht auf Details wie die Membranmasse versteifen, das hat alleine eben erstmal nicht sooo viel zu sagen.
Der Maximalpegel ist am Ende ja eher das entscheidende und der hängt in der Regel in BR hauptsächlich vom möglichen, sauberen Hub ab.

Wichtiger ist da, dass der Gesamtwirkungsgrad auch mit der Anzahl Bässe steigt. Pro doppelter Anzahl Bässe bekommt man 3dB Wirkungsgrad dazu wenn sie perfekt koppeln. Das heißt dann natürlich mehr Material, was aber ja vielleicht leistbar ist wenn die Chassis nicht ein Vermögen kosten und man nur die dicksten Amps nehmen kann. Nachteil ist das größere Packvolumen. Muss man eben abwägen.

Edit: Ein Kickfill pro Seite ist ja jetzt auch noch nicht so viel Material. Wie viele Bässe willst du denn bauen?

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ronnyk
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#8

Beitrag 27. Jul 2020 00:09

Selbstbau ? D&B B2, Martin WSX, X1
Ansonsten: Kling&Freitag B10, Void Stasys, Funktion One F218, EAW BH882 (Bertha W-Bin)
Alternativ: 4-6er Stack Limmerbass215, 2-4 Dynacord Alpha B6

Alles was sonst noch tief gehen soll und noch gut klingt braucht tierisch Platz oder Leistung.


jones34
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#9

Beitrag 27. Jul 2020 00:15

Die meisten dieser Subs gehen aber mal so überhaupt nicht wirklich tief.
Wie kommst du auf diese Auflistung?

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ronnyk
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#10

Beitrag 27. Jul 2020 07:35

Er hat was gesucht von 80 bis 37 Hz, dafür sind diese Kandidaten geeignet.


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#11

Beitrag 27. Jul 2020 08:48

Danke euch,
bei mir kommt nur Selbstbau infrage:)
Zu dem D&B B2 und zu dem X1 hab ich leider nicht so viel gehört. Über den WSX hab ich auch schon nachgedacht, der ist allerdings so groß:(
Wenn keine Schwerpappe, was könnt ihr dann für hochwertige 18er oder 21er Treiber empfehlen,die noch ne gute Schippe zu dem 18NW100 drauflegen?
LG


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#12

Beitrag 27. Jul 2020 09:08

Danke euch,
bei mir kommt nur Selbstbau infrage:)
Zu dem D&B B2 und zu dem X1 hab ich leider nicht so viel gutes gehört. Einen X1-ähnlichen Umbau hab ich in 4x doppel18 mit besserer Bestückung schon gehört, da ging dann schon einiges. Aber grade für Drum and Bass fand ich ihn als Laie nicht geeignet. Über den WSX hab ich auch schon nachgedacht, der ist allerdings so groß:(
Wenn keine Schwerpappe, was könnt ihr dann für hochwertige 18er oder 21er Treiber empfehlen,die noch ne gute Schippe zu dem 18NW100 drauflegen?
LG

Edit: das horntop ist eine Entwicklung von Phil, habe ich vergessen zu erwähnen :rolleye:
Zuletzt geändert von Elia_ am 27. Jul 2020 09:27, insgesamt 1-mal geändert.

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ronnyk
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#13

Beitrag 27. Jul 2020 09:13

Jobsti hatte dochmal ein 21" Projekt, der wäre noch eine Alternative:
viewtopic.php?f=11&t=4295


jones34
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#14

Beitrag 27. Jul 2020 10:44

ronnyk hat geschrieben:
27. Jul 2020 07:35
Er hat was gesucht von 80 bis 37 Hz, dafür sind diese Kandidaten geeignet.
Aber genau das können die meisten der Kisten eben nicht, deswegen wundere ich mich etwas.
Beim Bandpasshorn vom Jobst das gleiche Spiel, das reicht für DnB untenrum einfach nicht wenn es wirklich gut sein soll.

Jobst hatte auch einen 21" Bandpass mit dem gleichen Chassis gemacht, der wäre denn dann eher was.

Ich persönlich würde einfach potente Bassreflex Subs bauen. Die sind zwar gefühlt langweilig aber eben einfach handhabbar und die Performance pro Größe passt.

@Elia_: Fragen wie "kann mir mal irgendjemand ein potentes 18" oder 21" Chassis empfehlen" werden dir nicht besonders viel weiter helfen. Jeder kann einfach am oberen Ende von B&C, 18Sound, Faital und co. in den Katalog schauen und wird immer gute Chassis finden.
Was du haben willst ist ein fertiges System aus Chassis und Gehäuse das passt oder jemand der es passend machen kann.


Grüße


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#15

Beitrag 27. Jul 2020 13:33

jones34 hat geschrieben:
27. Jul 2020 10:44

Jobst hatte auch einen 21" Bandpass mit dem gleichen Chassis gemacht, der wäre denn dann eher was.
ich bin leider von Bandpassen irgendwie nicht so angetan.
p.s. Glückwunsch zu 600 Beiträgen :toptop:
jones34 hat geschrieben:
27. Jul 2020 10:44
@Elia_: Fragen wie "kann mir mal irgendjemand ein potentes 18" oder 21" Chassis empfehlen" werden dir nicht besonders viel weiter helfen. Jeder kann einfach am oberen Ende von B&C, 18Sound, Faital und co. in den Katalog schauen und wird immer gute Chassis finden.
Was du haben willst ist ein fertiges System aus Chassis und Gehäuse das passt oder jemand der es passend machen kann.

Aber auch am oberen Ende der Fahnenstange der amtlichen Hersteller wird es Unterschiede und Vor- und Nachteile der Chassis geben.
Sollte man im Verhältnis der Größe bei 21Zoll Kisten mehr Druck erreichen würde ich die natürlich vorziehen. Wenn mir da dann jemand speziell noch ein paar Modelle geben kann wäre ich sehr dankbar. Solltet ihr mir von 21 Zoll abraten, dürfens auch gerne 18er werden. Mein Problem ist leider, dass ich die Pappen nur an den Daten vergleichen kann und nichteinmal in der Hinsicht kenne ich mich komplett aus, auf was es ankommt. Deswegen würde ich mich über Höreindrücke freuen, gerne auch mit Hinweisung auf einen Thread, wo soetwas schon geklärt wurde.

Liebe Grüße


jones34
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#16

Beitrag 27. Jul 2020 17:41

Mit dem Kickfill drüber kann man sowohl mit 18" als auch mit 21" gute Systeme bauen.
Wie gesagt ist es wichtiger welches Gesamtkonzept man beim Subs verfolgt. Daran kann man ein vermeintlich am besten passendes Chassis wählen und nicht andersrum.

Was willst du denn haben?
Maximal laut? Maximal Tief? Schön klein? Guter Wirkungsgrad? Ein irgendwie gearteter Kompromiss?
Wenn du dir darüber klar bist kann man überlegen welches Chassis in welchem Gehäuse das meiste für dich rausholt.

Empfehlen kann ich, wenn du jetzt doch unbedingt Namen hören möchtest, z.B. den B&C 18SW115. Der passt gut in Mittelgroße Bassreflexgehäuse bei denen der Port gut dimensionierbar ist.
Kann man super auf 35Hz oder noch ein bisschen tiefer abstimmen. Das gibt dann einen Bass der meine ich für dich sinnvolle Kompromisse macht und klanglich sowie pegeltechnisch überzeugen kann.
Es gibt aber wie gesagt auch bei anderen Herstellern Chassis die das können.

Edit: Im Großraum Karlsruhe könnte ich dir mal nen Hörtermin mit einem Bass der mit 18SW115 bestückt ist anbieten, dann hast du mal einen Anhaltspunkt.

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ronnyk
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#17

Beitrag 27. Jul 2020 19:03

jones34 hat geschrieben:
27. Jul 2020 10:44
ronnyk hat geschrieben:
27. Jul 2020 07:35
Er hat was gesucht von 80 bis 37 Hz, dafür sind diese Kandidaten geeignet.
Aber genau das können die meisten der Kisten eben nicht, deswegen wundere ich mich etwas.
Beim Bandpasshorn vom Jobst das gleiche Spiel, das reicht für DnB untenrum einfach nicht wenn es wirklich gut sein soll.
.....


Grüße
Nur mal so nebenbei was 4 Limmerbässe 215 in dieser Halle machen können, diese sind die kleinsten von meinen als Beispiel genannten.
Solange man sein Setup nicht zu knapp wählt und mind. nochmal 30% Headroom bei 103dB/A einplant ist das machbar.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


jones34
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#18

Beitrag 27. Jul 2020 20:46

Es ist schön dass das in der Halle gut geklappt hat aber leider ist das eben überhaupt nicht representativ.
Hast du denn Freifeldmessungen? Die, die man sonst so zu den Limmern findet zeigen eben das untenrum nicht so viel kommt.
f3 liegt bei einem Doppelbass über 50hz.

Es sind bestimmt gute Bässe aber halt nicht als Infra unter Kickfills. Ich hätte nicht gedacht dass das so kontrovers ist.

Bei den anderen Kisten sieht es ähnlich aus:
F 218: f3 45Hz
B10: auch f3 ~45Hz, die Datenblattangabe mit +-3dB täuscht da gewaltig
Alpha 6: f3 >50Hz

Selbst das WSX schafft unter 40Hz nur mit Processing wenn man nicht viele stackt, wofür das Teil eigentlich auch gemacht ist.

Die Bandpasskisten wie Stasis, B2 oder X1 würden es noch am ehesten tun.

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Jens Droessler
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#19

Beitrag 28. Jul 2020 03:40

Ein B2 macht das auch nur mit viiieeel Boost ganz unten. Ansonsten sehe ich das genauso. Die Limmerbässe sind Bandpasshörner. Da tut sich auch bei kräftigem Stacking nicht viel im Tiefgang.

Bassreflex 18er mit dem 18NTLW5000 sind eine gute Idee. Abstimmung auf 35 bis 37Hz passt da ganz gut. Damit ist man flexibel, was Menge und Ankopplung an Tops betrifft. Und wenn nötig, kann man auch Cardioid-Setups bauen.


Jacob
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#20

Beitrag 28. Jul 2020 09:53

Mal so aus Interesse:

Wie viel liegt in der Praxis zwischen einem 18sw115 und einem 18NTLW5000?


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#21

Beitrag 28. Jul 2020 13:54

jones34 hat geschrieben:
27. Jul 2020 17:41
Was willst du denn haben?
Maximal laut? Maximal Tief? Schön klein? Guter Wirkungsgrad? Ein irgendwie gearteter Kompromiss?
Wenn du dir darüber klar bist kann man überlegen welches Chassis in welchem Gehäuse das meiste für dich rausholt.
Auf jeden Fall steht immer der Klang im Vordergrund, die zweitwichtigste PPriorität wäre dann wohl der volle Pegel bei ca-. 35 bis 37hz ungefair :top:
jones34 hat geschrieben:
27. Jul 2020 17:41
Empfehlen kann ich, wenn du jetzt doch unbedingt Namen hören möchtest, z.B. den B&C 18SW115. Der passt gut in Mittelgroße Bassreflexgehäuse bei denen der Port gut dimensionierbar ist.
Kann man super auf 35Hz oder noch ein bisschen tiefer abstimmen. Das gibt dann einen Bass der meine ich für dich sinnvolle Kompromisse macht und klanglich sowie pegeltechnisch überzeugen kann.
Es gibt aber wie gesagt auch bei anderen Herstellern Chassis die das können.
Habe auch schon gehört, dass der ganz oben mitspielt, deswegen wäre ich auch nicht abgeneigt mich für den zu entscheiden
jones34 hat geschrieben:
27. Jul 2020 17:41
Edit: Im Großraum Karlsruhe könnte ich dir mal nen Hörtermin mit einem Bass der mit 18SW115 bestückt ist anbieten, dann hast du mal einen Anhaltspunkt.
Das klingt so nett, dass ich das doch kaum ablehnen kann hehe
Der Oberhammer wäre natürlich, wenn mand en im direkten Vergleich mit anderen gleichwertigen Chassis hören könnte:)
@ronnyk Danke dir, aber ich glaub für Open airs sind mit die Limmer unten schon ein wenig zu dünn :roll:

Mal ne andere Frage, die mich beschäftigt: Wie kann es sein, dass Single 18er aus der Fabrik mit nem, sagen wir mal 300 - 400€ Cassis, versehen ist, problemlos für 2000€ verkauft wird, wenn da doch sonst nur Holz und paar Kabel drumherum sind? Klar wurden die Gehäuße entwickelt, aber rechtfertigt das so einen hohen Preis?

LG


jones34
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#22

Beitrag 28. Jul 2020 14:15

Direkter Chassisvergleich ist immer so ne Sache.
Wenn es nicht das gleiche Gehäuse ist und nicht beide das passende Setup bekommen führt das schnell in die Irre.

Dass gute Bässe so viel kosten liegt daran dass man sonst eben kein Geld damit verdient.
In einem guten Gehäuse steckt auch einiges an Material und Arbeit. Sachen wie Flugausrüstung, die dann oft dabei ist, kosten auch Geld.
Dazu kommt Garantie, Service und der Systemgedanke mit passenden Amps, Topteilen, Controller, Simulationssoftware etc.
So unendlich viele baut man davon dann auch nicht wie bei irgendwelchen Consumergeschichten und dann kommt halt so ein Preis zustande.

Klar gibt es ein paar Marken die durch besonders hohe Preise hervorstechen aber da muss man ja auch nicht zwingend kaufen.
Die Zielgruppe ist da auch nicht der kleine Private.

Wegen Hörtermin können wir mal per PN schreiben.

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Jens Droessler
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#23

Beitrag 29. Jul 2020 13:54

Technisch würde ich den 18SW115 etwas schlechter einstufen als den 18NTLW5000. Der Sound? Das ist Geschmackssache. Beide lassen sich aber eigentlich gut vergleichen. Beide tun‘s gut in 120 bis 140l bei 35 bis 37Hz Abstimmung.


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#24

Beitrag 29. Jul 2020 18:30

Danke danke für den ganzen Input, echt super! 8)
Zum Hörtermin wird sich das wohl gegen Mitte September oder so hinziehen, ich hoffe das passt, bin ab jetzt nur noch wenig im Ländle^^

Frage mich gerade ob man, da die Langhuber ja recht wenig Volumen brauchen, die Gehäuse auf mind. 78 cm Tiefe auslegen kann, da die Kickfiller ja noch oben drauf müssen :ugly:
Falls nicht:
~Würde es mit einem doppel 18er gehäuße gehen und falls das nicht
~ würde ich die Tiefe erreichen, wenn ich dort nach Hinten noch eine Kammer einbaue für z.B. ein Aktivmodul?


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#25

Beitrag 29. Jul 2020 19:25

Taschenrechner und winISD sind deine Freunde...:

kleinste sinnvolle Schallwand für 18" ist 470x470; ergibt bei 700 reel nutzbarer Gehäusetiefe (780minus zweimal Materialstärke, minus Gitter/Schaum und Sicherheitsabstand) 154 Liter etwa.
Davon geht dann noch ab: Treibervolumen (schonmal um die 10 Liter) - Griffe und Versteifungen und schon bist du bei knappen 140 Liter
Unter die 470 x 470 Schallwand dann einen Bodenport setzen, der 470 breit und 130 hoch ist, dann hast du 0,5 Sd Portfläche, bei dem gewünschten Tuning wird der eher die komplette Gehäuselänge einnehmen oder u.U. mehr. --> an dieser Stelle vorsicht; simulierte Portlängen sind oft mit Vorsicht zu geniessen. Am besten Proto bauen und gegenmessen.
Ergibt dann bei 15mm Materialstärke eine Kiste mit 500x645x780.


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#26

Beitrag 29. Jul 2020 23:52

Jens Droessler hat geschrieben:
29. Jul 2020 13:54
Technisch würde ich den 18SW115 etwas schlechter einstufen als den 18NTLW5000. Der Sound? Das ist Geschmackssache. Beide lassen sich aber eigentlich gut vergleichen. Beide tun‘s gut in 120 bis 140l bei 35 bis 37Hz Abstimmung.
Genau so ist es... In gleichen Gehäusen spielen die Pappen aber verdammt ähnlich.
Der NTLW hat halt Faktor 2,5 an Spulenoberfläche, was natürlich von Vorteil ist für die Wärmeableitung.

In meinen Aktuellen Doppel 18"ern sind auch die 18NTLW5000 verbaut. Insgesamt sind jetzt seit gestern 12 Stück dieser Subs fertig 8-)
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#27

Beitrag 30. Jul 2020 15:14

Heini hat geschrieben:
Genau so ist es... In gleichen Gehäusen spielen die Pappen aber verdammt ähnlich.
Der NTLW hat halt Faktor 2,5 an Spulenoberfläche, was natürlich von Vorteil ist für die Wärmeableitung.
Wie kommst du auf den Faktor 2,5 ? Vgl. Längen der Spulen im Spalt ?

Schöne bassboxen btw 🙂 Erinnert mich daran dass ich meine auch mal vorstellen wollte (Kompakt-218er mit 18ds115)

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Azrael
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#28

Beitrag 30. Jul 2020 19:45

18sound ist einer der wenigen Hersteller von PA-Chassis, die Daten der Antriebsgeometrie (in meinen Augen unverständlicherweise) nicht angeben. Jetzt könnte man sagen, dass das bei diesem Tetracoil-Gedöns ja auch was schwierig sein könnte, allerdings tut 18sound das ja auch bei konventioneller aufgebauten Chassis nicht. Wie man dann auf einen Faktor für die Schwingspulenoberfläche gegenüber einer anderen kommen kann, würde mich mal interessieren.

Viele Grüße,
Azrael

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