Welches Mesmikrofon für Anfänger?

Rund um's Ein-, Ver-, Ausmessen & Simulation von Lautsprechern, Systemen und Elektronik.

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Anton6400
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Frage

#1

Beitrag 18. Mai 2017 18:13

Hallo, da die Ferien nahen und ich mir seit langem vorgenommen habe eine eigene Box zu entwickeln, brauche ich nun ein Meesmikrofon. Als Soundkarte kann ich ein M-Audio Delta 44 Interface benutzen. Als Preamp kann ich Falls nötig ein Behringer X1204USB nehmen. Das Mikrofon sollte ein gutes P/S-Verhältnis haben, jedoch nicht zu teuer sein (40-80€, am besten mit Kalibrierung inklusive). Mein 4 Favoriten wären das ECM-40, das ECM-8000, das t.bone MM-1 und das UMIK 1.
V.G. Anton

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wiesel77
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#2

Beitrag 18. Mai 2017 18:23

► Inhalt zeigen
dann kauf dir genau eines der 4 genannten. das ECM-40 ist dabei wohl das geläufigste. Kalibrierung gibts bei den üblichen Verdächtigen.


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Anton6400
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#3

Beitrag 18. Mai 2017 18:29

Eine frage: wenn man es kalibriert ist es doch eig. egal welches ich nehme weil es dann ja sowieso linear misst, oder?


Klangart
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#4

Beitrag 18. Mai 2017 19:45

Nein,

das ist natürlich nicht egal weil die Grundabweichung möglichst gering sein sollte.
Es macht halt keinen Sinn da Mikros zu nehmen die man dann um bis zu 15db "glatt bügeln" muß weil das geht natürlich zu lasten anderer Ressourcen und Eigenschaften im Gesamtsystem. Auch mal bei HiFi Selbstbau die Dokumentierten Ergebnisse beim Messen der Mikros beim Referenz Frequenzgang erstellen lesen.
Auch eine zu hohe Serienstreuung der Kapseln hat schon bei vielen Mikros dazu geführt das sie erst gar nicht mehr als solches angeboten wurden weil unkalkulierbar wurde ob sie dazu überhaupt dann gescheit nutzbar sind.

;) Klangart

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zockerne
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#5

Beitrag 18. Mai 2017 20:17

Also ich habs UMIK-1 von miniDSP, super Teil, erspart interface usw, allerdings nur zum einmessen von Setups oder ähnlichem geeignet, weil impedanzverläufe oder phase damit nicht messbar sind.
Wenn ich den perfekten Basslautsprecher baue - Ist dieser dann trotzdem suboptimal ?


tobster84
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#6

Beitrag 19. Mai 2017 18:32

Impedanzverläufe haben mit einem Mikro nichts zu tun !
Und auch mit dem Umik kann man Phasen messen !

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zockerne
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#7

Beitrag 19. Mai 2017 23:55

tobster84 hat geschrieben:Impedanzverläufe haben mit einem Mikro nichts zu tun !
Und auch mit dem Umik kann man Phasen messen !
Ups, dann hab ich mich wohl vertan, ich dachte, mit dem UMIK sei man in den Möglichkeiten eingegrenzt. Aber gut, umso besser, danke fürs Erklären :)
Wenn ich den perfekten Basslautsprecher baue - Ist dieser dann trotzdem suboptimal ?


house.tier
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#8

Beitrag 12. Aug 2017 15:13

Ich möchte mir ebenfalls Messequipment zulegen. Bei Hifi-Selbstbau bekomme ich ECM-40 und UMIK1 fertig kalibriert, zu welchem würdet Ihr mir raten?


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Anton6400
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#9

Beitrag 12. Aug 2017 15:50

Ich habe Persönlich das Umik und würde das definitiv weiterempfehlen. Du kannst es auch von amazon kaufen oder direkt von omnes audio, da es schon von werk aus kalibriert ist.


house.tier
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#10

Beitrag 12. Aug 2017 18:02

Ich bin bei meiner Suche auf diesen Beitrag im Heimkinoverein Forum gestoßen. Ich hoffe es ist in Ordnung diesen hier zu teilen.
Verglichen werden hier UMIK-1, ECM-40 und MM1:
http://www.heimkinoverein.de/forum/10-r ... ecm-40-mm1


jones34
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#11

Beitrag 12. Aug 2017 19:41

Für die Lautsprecherentwicklung halte ich ein USB-Mikrofon für wenig geeignet.
2-Kanalige Messungen gestalten sich schwierig und man kann fürs draußen messen nicht mal eben 20m XLR auswerfen.

So ein ECM-40 tut es für den Anfang völlig, nur kalibriert sollte es sein.


Gruß


Jens Droessler
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#12

Beitrag 13. Aug 2017 02:45

Ich habe u.A. auch das UMIK. Eine elegante Lösung, wenn man z.B. per iPad Raummessungen etc. machen möchte. Einschränkungen gibts wie beschrieben. Auch der Maximalpegel ist nicht allzu hoch.


FedX
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#13

Beitrag 9. Okt 2017 11:04

Hi,

ich bin momentan auch ein bisschen auf der Suche nach Einsteiger Messequipment. Dieses Umik klingt wirklich interessant, mir geht es in erster Linie darum Setups zu erstellen. Also die Trennung von Sub zu Top und entsprechende Entzerrungen über den gesamten Bereich. ist das Umik dafür zu gebrauchen, oder ist das eher etwas fürs Wohnzimmer?

Die Vorstellung nur ein Gerät zu haben und das per USB anzuschließen klingt einfach genial, im Vergleich zu Mikro Verstärker evtl andere Soundkarte usw...
Zuletzt geändert von FedX am 9. Okt 2017 12:12, insgesamt 1-mal geändert.

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zockerne
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#14

Beitrag 9. Okt 2017 11:53

Umik passt perfekt zu deinen Anforderungen und ist keineswegs ein reines Wohnzimmer-Tool, REW auch nicht.
Gruß,
Nils
Wenn ich den perfekten Basslautsprecher baue - Ist dieser dann trotzdem suboptimal ?


FedX
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#15

Beitrag 9. Okt 2017 12:31

Delaymessungen funktionieren damit auch nehme ich an? Funktioniert das Micro per USB auch mit den Standard Programmen wie ARTA ?

Anders gefragt: Wo liegen die Nachteile gegenüber der üblichen Variante mit bspw ECM- 40 und Vorverstärler das Set gibt es ja bei HiFi Selbstbau für um die 200,- die Frage für mich ist ob ich das brauche.

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