[News] Neues von Ram Audio

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BERND_S
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#29

Beitrag 10. Okt 2019 22:23

Bin ich der Einzige, der der Meinung ist, dass das Leistungsmanagement des Netzteils diesen Defekt eigentlich ausschließen müsste?

Gruß,
Bernd

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Klangart
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#30

Beitrag 10. Okt 2019 22:40

Eigentlich ist Current-Sensing doch heute Standart da viele ja auch die Module / Verstärker für 2Ohm Last Betrieb frei geben , diese aber gar nicht dafür ausgelegt sind und zwangsweise ab Ausgangs Spannung x dann ins Current Limit gehen MÜSSEN ...

Ist wohl ne ganz neue "Verstärkerwelt" die sich da bei RAM auf tut ... "Iiiiinuke 2" oder so. :D

;) Klangart

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_Floh_
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#31

Beitrag 10. Okt 2019 23:01

BERND_S hat geschrieben:
10. Okt 2019 22:23
Bin ich der Einzige, der der Meinung ist, dass das Leistungsmanagement des Netzteils diesen Defekt eigentlich ausschließen müsste?
Nein. Montagsmodell - ok, kann vorkommen, falls man jedoch mehrere der Module so in‘s Jenseits bekommt, ist das eine Fehlkonstruktion.
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.


MAD
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#32

Beitrag 11. Okt 2019 00:09

Kann natürlich ein Montagsmodell sein, aber die Erklärung des Herstellers ist schon interessant - ich meine auch dass genau das dann die Schutzschaltungen verhindern sollen. Ich habe ja auch mal mit Stefan eine Synq 3k6 und eine Powersoft M30D mit 60Hz Sinus gequält, und während die 3k6 sich nach 2-3s mit einem großen Knall in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat, hat die M30D nach ein paar Sekunden runtergeregelt und ist dann stabil weitergelaufen - das ist wohl der Unterschied zwischen semi- und professionellen Endstufen...


Heini
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#33

Beitrag 11. Okt 2019 23:35

Soooo heute ist das Ram Modul von Rockline zurück gekommen.
Trocken wie ich bin, hab ich es einfach mal eingesteckt und siehe da... LEDs, Lüfter etc. geht alles wie gewohnt an.
Signal drauf gegeben und ne Box angeklemmt. Läuft!
Adapter auf den anderen Ampkanal... Klingt verzerrt.

Modul aufgeschraubt und geguckt, wies aussieht. Optisch nichts zu finden.
Dann direkt mal Kanal A und B mit Strom und DSP zuleitungen getauscht... Fehler wandert mit. Somit ist einfach eine der beiden Endstufensektionen durch.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass sowas auf keinen Fall kaputt gehen darf, auch wenn man es mal richtig kitzelt.

Gruß Jan


rockline
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#34

Beitrag 14. Okt 2019 09:11

Es ist sehr interessant, dass RAM in der vorliegenden Ausführlichkeit zu dem Thema Stellung bezieht. Aber leider am Thema vorbei. Die Beschreibungen zu Bursttestsignalen sind recht uninteressant, und offensichtlich haben die bei der Auswertung der Messdiagramme den Zeitstrahl nicht beachtet.
Kurz eine Erklärung dazu: es ist vollkommen unwichtig wie das Tastverhältnis zwischen Signal "an" und Signal "aus" ist, wenn ich innerhalb eines meinetwegen 100 Millisekunden langen Burstpaket die Leistung in einem Zeitbereich freier Auswahl erfassen möchte. In der Regel nimmt man die ersten 10 - 50 Millisekunden, lässt die Software des Analyzers daraus den Effektivwert ermitteln, und fertig. Ich kann den Burst auch eine Sekunde lang machen, oder 100 Sekunden - die ersten Millisekunden sind immer gleich.
Natürlich "erholt" sich ein Verstärker nicht mehr, wenn das Burstpaket 1 Sekunde, 10 oder gar 100 Sekunden dauert - aber es geht ja eh nicht um Dauerleistung.
Eine Endstufe, die innerhalb der ersten 5 Millisekunden schon nicht mehr als 85Veff auf die Beine stellt, wird dass auch mit noch so geschickt gewählten Burst Impuls/Pausen Verhältnissen nicht tun. Und....um 3000 Watt zu erreichen müsste zumindest schon mal der Ansatz von 110Veff erkennbar sein. Und wenn es nur eine Millisekunde wäre. Das ist aber nicht der Fall gewesen.

Das Modul hatte bei meinen 60Hz/100 Millisekunden Burst einen Schaden erlangt. Pech, oder Unterdimension - ich weiß es nicht.
VG Stefan

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latonii
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#35

Beitrag 13. Jan 2020 17:59

Das klingt doch sehr interessant, danke für die Info!


Inspector
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#36

Beitrag 14. Jan 2020 14:09

Hat jemand schon einmal ein Gerät der XTR- Serie in der Hand gehabt ?
Die sind bei Adam Hall und jetzt auch bei Jobst- Audio zumindest gelistet.

Mich würde interessieren ob die tatsächlich zwei Netzanschlüsse hat wegen dem propagierten dual power supply.
Die verfügbare Dokumentation lässt eher auf einen Anschluss schliessen.

Dass die Stufen zweimal 6000 bzw. 9000Watt an 4 Ohm nicht als Dauersinus liefern können ist klar. Aber für den aufgerufenen Preis würde ich schon erwarten, dass es sich nicht um solche Luftnummern handelt wie bei den o.g. Einbaumodulen.
Interessant wäre ein Vergleich mit Powersoft K20 z.B.


Jens Droessler
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#37

Beitrag 15. Jan 2020 01:44

Die BDA spricht von EINEM Kabel mit EINER Phase, und das noch intern hardwaremäßig auf 16A RMS begrenzt, um den Leitungsschutzschalter nicht zu sehr zu belästigen (in der Theorie. In der Praxis muss man erstmal sehen, ob sie es besser hinbekommen haben als bei der V-/W-Serie). Zudem ist auf der Zeichnung nur ein Loch für ein Netzkabel zu sehen. Alles in allem ein ziemlich unattraktiver Amp. Maximal 16A aus dem Netz für 2x9kW an 4 Ohm, keine 2 Ohm-Fähigkeit (nicht mal bei dem kleineren Modell)... ich sehe dafür keinen großen Markt. Der Preis, grade der EK ist ok, aber wer einen Amp mit den Specs braucht, dem werden die Euros für was besseres nicht sooo wehtun. Dabei weiß ich wirklich nicht, wo das Problem läge, beiden eh vorhandenen Netzteilen einzelene Netzkabel zu geben umd beide bis jeweils 16A gehen zu lassen.


BERND_S
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#38

Beitrag 15. Jan 2020 11:04

Wenn das wirklich so ist, wäre das für mich hauptsächliche positive Alleinstellungsmerkmal eigentlich nichtig.
Warum macht man sowas?

Gruß,
Bernd


Ralle14
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#39

Beitrag 15. Jan 2020 11:15

BERND_S hat geschrieben:
15. Jan 2020 11:04
Wenn das wirklich so ist, wäre das für mich hauptsächliche positive Alleinstellungsmerkmal eigentlich nichtig.
Warum macht man sowas?

Gruß,
Bernd
Das Datenblatt schreibt bei der XTR 18K folgendes:
Required AC Mains: 1/8 Rated Power @ 4 Ohm(@ 230V) 16A* (*limited by PMS for fuse saver protection)
Macht für mich auch keinen großen Sinn, wenn schon extra zwei Netzteile verbaut und dann komplett kastriert werden...


BERND_S
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#40

Beitrag 15. Jan 2020 16:11

Warum nicht eine Option auf 16A Betrieb und 32A Betrieb mit Zuleitung mit losen Kabelenden?

Gruß,
Bernd

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#41

Beitrag 15. Jan 2020 16:55

BERND_S hat geschrieben:
15. Jan 2020 16:11
Warum nicht eine Option auf 16A Betrieb und 32A Betrieb mit Zuleitung mit losen Kabelenden?
Darf nicht jeder anschließen.
BERND_S hat geschrieben:
15. Jan 2020 11:04
Warum macht man sowas?

Aus langjähriger Berufserfahrung: Idiotensicherheit endet bei 16A (oder auch nur 10A), Einschaltdauer gleicht, für 90% in der Branche Tätiger, höherer Mathematik. Es ist nicht verwunderlich dass fast niemand an Geräte mit mehr als der Stromaufnahme will, wenig positive Rückmeldungen von Kunden würden sich häufen, wenn laufend die Sicherung fliegt.

Zudem zählt am Ende des Tages, gerade bei der nachkommenden Generation an Fachidioten in der Veranstaltungstechnik, kaum mehr etwas, außer Markennamen und Leistung auf dem Typenschild. Ob das Material wirklich was kann ist komplett sekundär.

Anekdote?
► Offtopic
MfG Flo

Denkst du, das ist Luft, die du gerade atmest? Hm.


BERND_S
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#42

Beitrag 15. Jan 2020 20:40

@_Floh_
Bisher gab es bei RAM doch immer lose Kabelenden... war auch kein Problem.

Deine Berichte sind btw. immer wieder schön zu lesen.
...das schreit nach einem Blog. :P

Gruß,
Bernd


Jens Droessler
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#43

Beitrag 15. Jan 2020 23:49

Zwei PowerCons oder ein 32A PowerCon, ein Schalter hintendran, um zwischen 16A und 32A Begrenzung umzuschalten, und gut. Aber bei RAM hat man wohl leider andere Vorstellungen...


AlmGandi
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#44

Beitrag 16. Jan 2020 10:23

Lambda Labs geht mit der KW18 Endstufe ja den Weg dass 3 Powercon Anschlüsse vorhanden sind und die Endstufe erkennt von sich aus welche Leistung vorhanden ist bzw. wie viele Anschlüsse belegt sind. Zumindest habe ich das so verstanden

Möglich ist es also.


Jens Droessler
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#45

Beitrag Heute 02:00

Klar ist es möglich. Powersoft machts ja schon einige Jahre mit der X-Serie.

Gibts denn die KW18 tatsächlich zu kaufen?

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