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[Unterstützung] Prokustk TIP10000Q oder CVR D-1504

Alles zum Thema Endstufen
(Für Reparatur und Defekte, siehe DIY-Forum!)

Moderatoren: mich0701, Moderation PA, Bereichsmod

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#1

Beitrag von vinni »

Hallo zusammen,

Vorweg: Ich hoffe ich bin in dem Bereich richtig, ansonsten gerne verschieben :)

Nun zu meiner Frage:
Ich besitze 4 MTH 46 LC bestückt mit dem Thomann 18-500/8A. Die MTHs werden nur privat und zum Spaß verwendet, also keine Vermietung oder professionelle Veranstaltungen, also hauptsächlich Konservenmusik jeglicher Musikrichtung. Bei der Frage soll es lediglich um eine passende Endstufe für die MTHs gehen, PAX und Tops egal, hauptsache das Meiste aus den MTHs rausholen :lol2:

Nun suche ich für die MTHs eine neue Endstufe. Dabei bin ich auf die "altbewährte" Tulun/ Prokustk TIP10000Q sowie auf die CVR Audio D-1504 gestoßen.

Was haltet ihr von diesen beiden Endstufen und welche würdet ihr konkret empfehlen?

Vorherige Idee war entweder eine Proline 3000 und dann zwei pro Kanal oder zwei tamp E 1500, habe aber von der E 1500 gemischte Sachen gelesen (dabei Nachteil von Gewicht (Proline) und Platz (zwei E 1500))

Vielen Dank schonmal im Voraus und viele Grüße!

Vincent

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#2

Beitrag von ONV78 »

Hallo,

bei deinem Anwendungsfall würde ich grundsätzlich sagen: Das ist am Ende eher eine Frage des persönlichen Geschmacks, beide Amps können das, was du suchst.

Es sind einfach zwei unterschiedliche Konzepte mit jeweiligen Vor- und Nachteilen, die bei rein privater Nutzung und Spaßbetrieb aber meist kaum ins Gewicht fallen.

Ich selbst nutze aktuell ausschließlich FP-Klone und bin damit bisher sehr zufrieden.

Für die FP-Serie spricht vor allem, dass die Geräte inzwischen sehr weit verbreitet, erprobt und in der Praxis meist ziemlich stabil laufen. Die Plattform ist „durchgetestet“ und man weiß in der Regel, was man bekommt.
Bei den CVR-Amps hört man hin und wieder mal von Problemen, vor allem im Bereich Software/Firmware oder Presets, das muss nicht heißen, dass sie schlecht sind, ist aber ein Punkt, den man im Hinterkopf haben sollte.

Ein klarer Vorteil der CVR ist das geringe Gewicht durch Class-D-Technik. Für den reinen Privatgebrauch ist das aber meist eher zweitrangig, solange man das Zeug nicht ständig schleppt.

Generell sind die wenigsten 4-Kanal Amps dafür ausgelegt, dauerhaft an allen vier Kanälen gleichzeitig Subwoofer unter Volllast zu betreiben.
Bei der FP10 zum Beispiel limitiert irgendwann der Spannungslimiter, wenn wirklich alle Kanäle hart gefordert werden. Ob das bei dir relevant wird, hängt stark davon ab, welche Chassis verbaut sind und wie viel Headroom du im Setup hast.

Solange genug Reserve da ist: kein Thema.
Wenn du den Amp aber auf allen vier Kanälen regelmäßig ans Limit fährst, greift irgendwann die Spannungsregelung und limitiert evtl. obwohl die Kisten noch mehr könnten.

Reiner Sub-Betrieb auf allen Kanälen bei hoher Dauerlast wird von der CVR vermutlich etwas entspannter weggesteckt, einfach durch das moderne Class-D-Design und die Netzteilarchitektur.

Eine mögliche Alternative wäre auch eine FP14, sofern deine MTHs jeweils 8 Ohm haben.
Dann könntest du je zwei Subs pro Kanal fahren, dafür ist der Amp im Grunde gebaut und macht das auch problemlos.

Am Ende hängt die Entscheidung stark davon ab, wie du den Amp konkret betreibst und was dir persönlich wichtiger ist (Gewicht, Konzept, Erfahrung aus der Praxis etc.).

Beides sind sehr gute Amps für das Geld, mit denen man nicht viel falsch machen kann.

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