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Subwoofer für 25qm Raum

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

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#1

Beitrag von Sven1984 »

Hallo zusammen,

derzeit betreibe ich ein Paar nv60 mit AmpXL sowie einen XW-700 über einen Antimode X2 in einem etwa 25qm großen WZ (ca. 5 x 5m). Der Sub steht an der linken Seitenwand. Meine Haupt-Sitzposition ist nahezu in Raummitte. Mit den nv60 ergibt sich ein gleichseitiges Stereodreieck mit etwa 2m Kantenlänge. Der Sub ist etwa gleichweit vom Hörplatz entfernt.

Beim Hören mit den nv60 alleine (full range; 2.0 im Antimode) gefällt mir der Klang auch abseits des Hörplatzes sehr gut. Es fehlt mir manchmal nur etwas (Tief)bass. Mit dem XW-700 (2.1 im Antimode; ich habe bereits verschiedene Trennfrequenzen getestet) sind meine Erfahrungen eher durchwachsen ... z. T. super, z. T. aber auch eine Verschlechterung. Richtig zufrieden bin ich nicht und höre daher meist ohne Sub.

Ich lese immer wieder, dass sich mit zwei Subs ein besseres Klangergebnis erzielen lässt und auch, dass die XW-Subs nicht besonders gut sein sollen. Jetzt frage ich mich, ob ich einen zweiten XW-700 gebraucht kaufen, meinen durch einen bzw. gar zwei andere Subs (in Frage kämen z.B. SVS SB-1000 Pro) ersetzen oder sogar komplett auf Subs verzichten sollte.

Liegt es am Sub, an der Aufstellung im Raum, an nur einem Sub oder aus einer Kombination mehrerer Punkte?

Bei einem Sub könnte er wieder an der linken Seitenwand stehen. Alternativ an der Rückwand oder an der Front zwischen den nv60 (aber nicht so toll, weil ich mir die Schubfächer meine Lowboards verstelle).
Bei zwei Subs bliebe bei symmetrischer Aufstellung nur die Rückwand oder Front übrig. An der Rückwand würden die Subs etwa 2,3m weit auseinander stehen. In die Raumecken komme ich nicht. Ich bin sowohl was die Größe des Subs als auch die Aufstellposition angeht eingeschränkt.

Mir geht es hauptsächlich um Musik, TV-Ton und Filme, aber nicht wirklich um Heimkino. Du Subs unterstützen/erweitern nur die nv60, stellen aber keinen LFE-Kanal dar. Ich erhoffe mir einen etwas kräftigeren und präziseren Bass und eine gleichmäßigere Bass-Verteilung im Raum bei mittleren bis leicht gehobenen Lautstärken im Mehrfamilienhaus.

Außer ggf. am Sub möchte ich nichts verändern. Was würdet ihr mir empfehlen?

Danke & Gruß
Sven

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#2

Beitrag von Christmas »

Es liegt vermutlich an mehreren Dingen, zum einen halte ich die XW für unterirdisch, zum anderen ein einzelner Sub in einem Quadratischen Raum macht es wahrscheinlich nicht besser, jedoch kann auch nur ein Subwoifer funktionieren, mehrere identische sind aber meist besser.
Aus Erfahrung kann ich sagen dass sowohl der kleinste und ,,billigste,, Nubert Subwoofer als auch diverse andere von anderen Marken meist besser sind als ein XW.
Der Nuline 600 spielt den XW 1200 in Grund und Boden.
Würde wenn gebraucht nach älteren Nubert Modellen Ausschau halten wie 443/600 - oder größer, AW 1100, AW 1300 …
Aber auch zwei AW 331 oder AW 500 würden sicher eine präzise Unterstützung bieten. Ich empfand die XW Subwoofer als kaum integrierbar, sehr schwammig und drucklos, dazu die Extremen Blasgeräusche aus den BR‘s.
Auch SVS, XTZ und andere Hersteller haben feine Subwoofer im Angebot.
Aufstellen würde ich sie zunächst in der Front, erstmal Symmetrisch, ansonsten weiter ausprobieren.

Außerdem sind die Ecken nicht der beste aufstellort.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - Pioneer PD 50 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - Atmos 383 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#3

Beitrag von Sven1984 »

Danke für deine Antwort.

Die Nubert AWs wurden ja bereits vor etlichen Jahren eingestellt. Da würde ich von einem Gebrauchtkauf bei der Aktivtechnik eher absehen.

Ich habe nochmal gemessen und wurde die Subs dann doch lieber hinten aufstellen.
Was wäre denn von zwei SVS SB-1000 Pro an der Rückwand zu halten? Könnte das funktionieren?

#4

Beitrag von tf11972 »

Nur, wenn man die Verzögerung zu den Frontlautsprechern einstellen kann, damit die Schallwellen der Lautsprecher und der Subs gleichzeitig am Hörplatz eintreffen. Ob das die App kann, vermag ich aus der Herstellerseite nicht herauszulesen.
Viele Grüße
Thomas

www.forestpipes.de

#5

Beitrag von pogo »

Sven1984 hat geschrieben: Gestern 12:59Mir geht es hauptsächlich um Musik, TV-Ton und Filme, aber nicht wirklich um Heimkino. Du Subs unterstützen/erweitern nur die nv60, stellen aber keinen LFE-Kanal dar. Ich erhoffe mir einen etwas kräftigeren und präziseren Bass und eine gleichmäßigere Bass-Verteilung im Raum bei mittleren bis leicht gehobenen Lautstärken im Mehrfamilienhaus.
Ich würde es erst einmal ohne Sub probieren und entsprechend entzerren - ähnlich Nubert ATM, Devialet SAM, ...
Hat der AmpXL nicht die Möglichkeit, eine Entzerrung ähnlich eines ATMs herzustellen?
Der angesprochene Sub von SVS ist eher etwas für das Heimkino und ist weniger für seine Präzision bekannt (Nachschwingen, ...): https://www.audiosciencereview.com/foru ... st-1756729
Subs von B&W, Arendal und REL wären eher geeignet.
Btw., hast du schon die X-Room Calibration ausprobiert?
NAD M33 + MDC HDM-2 / Bluesound HUB Erweiterung
Teufel M200/M6000 (erste Generation)
WAXWING Phono DSP
miniDSP UMIK-2

#6

Beitrag von Sven1984 »

tf11972 hat geschrieben: Gestern 22:13 Nur, wenn man die Verzögerung zu den Frontlautsprechern einstellen kann, damit die Schallwellen der Lautsprecher und der Subs gleichzeitig am Hörplatz eintreffen. Ob das die App kann, vermag ich aus der Herstellerseite nicht herauszulesen.
Das sollte der Antimode X2 bei der Einmessung mit erledigen.
pogo hat geschrieben: Heute 05:15 Ich würde es erst einmal ohne Sub probieren und entsprechend entzerren - ähnlich Nubert ATM, Devialet SAM, ...
Hat der AmpXL nicht die Möglichkeit, eine Entzerrung ähnlich eines ATMs herzustellen?
Kann der AmpXL nicht.
pogo hat geschrieben: Heute 05:15 Der angesprochene Sub von SVS ist eher etwas für das Heimkino und ist weniger für seine Präzision bekannt (Nachschwingen, ...): https://www.audiosciencereview.com/foru ... st-1756729
Subs von B&W, Arendal und REL wären eher geeignet.
OK, da habe ich an anderer Stelle schon was anderes gelesen. Gerade die SBs sollen präzise spielen ...
pogo hat geschrieben: Heute 05:15 Btw., hast du schon die X-Room Calibration ausprobiert?
Ja, begeistert mich aber nicht. Der Antimode macht es aus meiner Sicht besser.

#7

Beitrag von Christmas »

Geschlossene spielen nicht nennenswert präziser, auch das nachschwingen eines Subwoofers ist zu vernachlässigen. Was interessieren mich 20,30 oder 50 ms nachschwingen bei 600 ms oder mehr Nachhall in einem guten durchschnittlichen Wohnraum?
Wie Herr Nubert sage würde ist das so interessant wie der Luftwiderstand eines Traktors beim Pflügen des Ackers. Das timing ist wichtig damit der Übergang zwischen Subwoofer und Lautsprecher nahtlos ineinander geht. Das lässt sich per Delay und/oder Phase einstellen.
Das einzige was ein geschlossener Subwoofer präzisere erscheinen lässt ist der fehlende Tiefgang. Aber auch das kann man mit einem höher eingestellten Hochpass erreichen.
Weil: Je tiefer die Frequenz desto länger der Nachhall. (In der Regel)
Jedoch ist ein Subwoofer der bis 20 hz spielt bei 30 hz präziser als einer der nur bis 30 hz spielen kann.
Der Vorteil des 2,5 bis 4 fachen Wirkungsgrades auf der abstimmfrequenz eines BR überwiegt meiner Meinung nach.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - Pioneer PD 50 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - Atmos 383 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#8

Beitrag von Paffi »

Sven1984 hat geschrieben: Heute 08:16 Das sollte der Antimode X2 bei der Einmessung mit erledigen.
Das X2 stellt kein Delay automatisch ein. Das müsstest du manuell machen.
Für diesen Beitrag von Paffi bedankte sich:
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WIIM Pro (Rear), KEF LSX (Rear), 4 x NuSub XW800 @ mso,
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#9

Beitrag von Christmas »

Paffi hat geschrieben: Heute 09:20
Sven1984 hat geschrieben: Heute 08:16 Das sollte der Antimode X2 bei der Einmessung mit erledigen.
Das X2 stellt kein Delay automatisch ein. Das müsstest du manuell machen.
Geht das denn bei dem X2 ?
Gruß Chris

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#10

Beitrag von Christmas »

Hab das gefunden von einer DSPeaker pdf.

,,Kanalverzögerung: Definieren Sie manuell Kanalverzögerungen für die Hauptausgänge. Diese Werte werden
während der 2.1-Kalibrierung automatisch aufgefüllt, aber Sie können die Automatik mit diesem Regler aber
nach der Kalibration ändern / außer Kraft setzen. Zurzeit ist dies die einzige Möglichkeit, Verzögerungen für
die Kalibrierung für die Subwoofer Modi einzustellen.
Der Subwooferkanal wird dabei automatisch mit minimaler Phasenverzögerung angepasst.,,

Verstehe ich nicht ganz, aber scheint irgendwie möglich zu sein.
Gruß Chris

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#11

Beitrag von Sven1984 »

Ich verstehe das so, dass der Antimode X2 es automisch macht. Oder geht es tatsächlich nur manuell? :?:

#12

Beitrag von Christmas »

Ja, ich glaube dass er das Delay über die Phase automatisch anpasst. Das geht in der Regel immer bis zu einem gewissen Maß.
Das hat schon immer mit dem stufenlosen Phasenregler der Nubert Subwoofer ganz gut geklappt.

Aber ich muss noch anmerken auch wenn ich dies schon oft geschrieben habe, der Raum bzw Dämmung macht den Bass erst knackig und Präzise, da kann kein Antimode, kein DSP oder Aufstellung etwas dran ändern. Aber die Aufstellung ist schonmal mit das wichtigste um einen möglichst homogenen Frequenzgang zu erhalten und das Antimode hilft dabei das es noch linearer wird und Knackiger bzw. trockener wirkt. Habe selbst das 8033 s2 im Einsatz trotz kubikmeterweise Absorber und es setzt nochmal die Kirsche auf die Torte.

Habe auch schon in katastrophalen Räumen mit nur einem Subwoofer ganz gute Ergebnisse erzielen können.

Im Idealfall findest du einen Subwoofer mit stufenlosen Phasenregler.
Gruß Chris

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#13

Beitrag von Paffi »

Das Delay (über Distanz, nicht Phase) wird manuell über eine Datei (im Browser) am PC eingetragen und dann per USB Stick auf das X2 gespielt. Zumindest war das bei meinen beiden X2 damals so. Entweder wurde eine automatische Anpassung mit einem Update nachgeliefert oder das Manual ist missverständlich.
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#14

Beitrag von pogo »

Sven1984 hat geschrieben: Heute 08:16Kann der AmpXL nicht.
Wenn ich das richtig gesehen habe, bietet der AmpXL einen HPF für die Hauptlautsprecher, einen EQ und eine ART Klangwaage. Das geht schon in Richtung ATM.
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#15

Beitrag von pogo »

Christmas hat geschrieben: Heute 08:35das nachschwingen eines Subwoofers ist zu vernachlässigen
Da habe ich andere Erfahrungen mit meinem passiven Sub gemacht. Eine höhere Verstärkerdämpfung (= weniger Nachschwingen) hat meine Raummoden weniger angeregt und das Ergebnis war homogener, was sich auch in höheren Frequenzbereichen bemerkbar gemacht hat. Das Nachschwingen ist nicht im Quellsignal enthalten und flutet unnötig den Raum!
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#16

Beitrag von Sven1984 »

pogo hat geschrieben: Heute 12:19 Wenn ich das richtig gesehen habe, bietet der AmpXL einen HPF für die Hauptlautsprecher, einen EQ und eine ART Klangwaage. Das geht schon in Richtung ATM.
Damit soll der Frequenzbereich der nv60 (also ohne Sub) unten angehoben werden?

#17

Beitrag von Sven1984 »

Paffi hat geschrieben: Heute 12:09 Das Delay (über Distanz, nicht Phase) wird manuell über eine Datei (im Browser) am PC eingetragen und dann per USB Stick auf das X2 gespielt. Zumindest war das bei meinen beiden X2 damals so. Entweder wurde eine automatische Anpassung mit einem Update nachgeliefert oder das Manual ist missverständlich.
Mag sein und wäre sicherlich kein Problem. In meinem aktuelle Setup ist das nicht so relevant, weil die DSPs von AmpXL und Sub das gleiche Delay haben und die Entfernung auch nahezu gleich ist. Mit anderen Subs oder anderer Aufstellung müsste ich schauen. Man kann es im Gegensatz zum Sub-Ausgang des AmpXL immerhin einstellen.

#18

Beitrag von Christmas »

Der Abstand zwischen Subwoofer und Lautsprechern hat nichts mit dem eingestellten Delay (Distanz) zu tun. Der Subwoofer wird selbst wenn Sub und LS auf einer Linie stehen und den selben Abstand zum Hörplatz haben hinterher hinken. In meinem Fall sind es 275 cm Abstand der LS und 420 cm Abstand der Subs, obwohl die Subwoofer sogar fast 30 cm näher zum Hörplatz Stehen. 90 cm kommen durch das AM und der Rest sind immernoch über ein halber Meter. Das richtet sich aber auch nach der Übergangsfrequenz, wird diese verändert sollte der Abstand neu angepasst werden. Vielleicht experimentierst du erstmal damit wenn möglich mit dem vorhandenen Subwoofer.
Gruß Chris

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#19

Beitrag von Sven1984 »

Christmas hat geschrieben: Heute 13:11 Vielleicht experimentierst du erstmal damit wenn möglich mit dem vorhandenen Subwoofer.
Wie gehe ich dabei am besten vor?

#20

Beitrag von pogo »

Sven1984 hat geschrieben: Heute 12:52Damit soll der Frequenzbereich der nv60 (also ohne Sub) unten angehoben werden?
Korrekt. Ich würde aber vorab die X-Room Calibration durchführen. Eine Einstellung ohne könnte man auch ausprobieren.
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#21

Beitrag von CJoe78 »

Ich hab auch einen XW 700 und der hat schon eine ganze Weile nichts mehr zu tun. Dieser Sub kann in meinem Raum zwar Krawall für Filme machen, aber keinen präzisen Bass der sich für Film und Musik gleichermaßen eignet.

Ich schlage dir deswegen den PB 1000 Pro als sinnvolle Ergänzung vor. Der kann beides- Musik und Film. Nicht den geschlossenen SB. Der Grund dafür ist, dass die Bassreflex-Variante mittiger im Raum aufgestellt viel mehr Ausgangspegel im relevanten Bassbereich bis unter 20 HZ hat. Die geschlossenen Modelle fallen früher im Pegel ab und das ist für tiefe 20 HZ-Bässe schlecht.

Geschlossene Modelle können in Raumecken gut funktionieren, aber Bassreflex-Woofer kannst du überall aufstellen und du hast dann immer mehr Pegel im wichtigen 20 HZ-Bereich.
Dafür gehen geschlossene Modelle noch tiefer runter, aber leise 15 HZ interessieren dich im Filmbetrieb sicher nicht.

Zudem solltest du dir 2x den PB 1000 Pro anschaffen. Ich habe 2x den PB 3000 Pro diagonal aufgestellt und das in 17 qm. Nicht das einer nicht reichen würde. Aber 2 Subs regen, sofern diese gut aufgestellt oder entzerrt sind den Tiefbass im Raum viel besser an.
Der Bass klingt deutlich präziser, störende Bassmoden werden bei mir durch die 2 parallel laufenden Subs stark unterdrückt. Habe ich nur einen Subwoofer an, klingt der Tiefbass länger nach und schwammiger.

Bei mir läuft auch ein Sub zeitverzögert zum ersten, was insbesondere dafür sorgt, dass sich die störenden Bassmoden nicht aufschaukeln können. Du musst dir das wie einen Stein vorstellen, den du in einen Teich wirfst. Es ergibt sich ein viel komplexeres Wellenmuster, wenn du 2 Steine kurz hintereinander ins Wasser wirfst und das ist es, was mit deinen Raummoden passiert.
Die Wellen verteilen sich viel besser und werden verstreut, was zur Folge hat, dass sich die hohen Wellen und Täler eines einzelnen Subs nicht ausbilden können. Das sorgt dafür, dass Bassmoden kaum entstehen und der Bass viel präziser klingt. Aber klar muss man dafür die Subs auch irgendwie diagonal aufstellen können.

Du kriegst mit 2 guten und gut aufgestellten Subwoofern eine ähnlich gute Basspräzision wie in einem großen Raum mit richtig großen Stereolautsprechern, z.B. den Nuvero 170. Da gibt es klanglich keinen nennenswerten Unterschied.
Auch wenn viele meinen, dass Subwoofer keinen guten Bass können- Das stimmt nicht, wenn du gute Subs gut auf- und eingestellt betreibst.

Für 2 Subs brauchst du aber einen modernen AVR mit mind. 2 separat einstellbaren Subwooferausgängen oder alternativ ein Mini DSP, womit du einen Subs zeitlich verzögern kannst. Bei mir ist es so, dass der hintere Sub manuell zeitverzögert um exakt den Abstand vom hinteren Chassis zum vorderen Chassis eingestellt ist. D.h. der hintere spielt zuerst und kurz danach spielt der vordere, wenn die Basswelle vorne ankommt. Funktioniert perfekt.

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