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Neue Technologien/Innovationen, die das Hören verändern

Allgemeine Diskussion zum Thema HiFi, auch Raumakustik

Moderatoren: Moderation HiFi, Bereichsmod

#57

Beitrag von pogo »

Paffi hat geschrieben: 15. Jun 2026 20:01 Ich checks nicht - ist das eine Art Roon nur ohne dessen DSP / Convolvermöglichkeiten?
Fast, du kannst aber auch die Prism Remastering Suite einschleifen. Ansonsten wird der direkteste Weg zur Rekonstruktion gewährleistet. Nimmst du ein Produkt von QOBUZ, werden zusätzliche Processingebenen eingeschleift. So werden beispielsweise auch eigene MQA-Quellen 'unterdrückt'.

Hier der identische Daten-Stream unterschiedlich dekodiert, sprich vom QOBUZ Produkt unterdrückt:

Bild

Bild
NAD M33 + MDC HDM-2 / Bluesound HUB Erweiterung
Teufel M200/M6000 (erste Generation)
WAXWING Phono DSP
miniDSP UMIK-2

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#58

Beitrag von Bravado »

pogo hat geschrieben: 15. Jun 2026 22:49 Nimmst du ein Produkt von QOBUZ, werden zusätzliche Processingebenen eingeschleift.
Das ist der gleiche Mumpitz wie die behaupteten angeblichen "zeitlichen Verschmierungen" die MQA natürlich beseitigt.

Technisch sauber dokumentierte Funktionsweise? Wissenschaftlich haltbare Begründung für diese angeblichen Phänomene? Natürlich Fehlanzeige.
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#59

Beitrag von pogo »

DLART gibt es nun auch als Plug-In für PC und MAC: https://www.dirac.com/press/dirac-live-processor

@Jobsti
Wolltest du dir nicht mal die STORM genauer anschauen?
Was ist daraus geworden?
NAD M33 + MDC HDM-2 / Bluesound HUB Erweiterung
Teufel M200/M6000 (erste Generation)
WAXWING Phono DSP
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#60

Beitrag von pogo »

Jetzt gibt's was auf die Ohren: https://earequal.com/
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#61

Beitrag von pogo »

Jetzt gibt's was auf die Ohren - Teil 2: https://www.jazzecho.de/malia/rezension ... -an-279759

Nun in neuer Surround Technologie :toptop:
NAD M33 + MDC HDM-2 / Bluesound HUB Erweiterung
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#62

Beitrag von pogo »

Neue OP-AMPs werden wohl ab 2027 Einzug in neue Endgeräte halten: https://audioxpress.com/news/akm-pushes ... io-op-amps
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#63

Beitrag von Ilmenau »

Hier startet etwas wirklich sinnvolles auf Basis von von BluTooth Auracast.
Barrierefreises Hören im Kino. Im optimalen Fall geht der Ton direkt in ein kompatibles
Hörgerät, ersatzweise aber auch an einen entsprechenden (Leih-) Empfänger.

https://www.scala-kino.net/infos/barrierefreiheit

#64

Beitrag von pogo »

Das ist wirklich eine sinnvolle Entwicklung :top:
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#65

Beitrag von Bravado »

Endlich mal was wirklich relevantes hier. :top:
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#66

Beitrag von Sven1984 »

Dazu gab es bei Heise bereits Berichte und auch Tests. So ganz ausgegohren hinsichtlich Kompatibilität und Audioqualität ist das wohl leider noch nicht.

#67

Beitrag von Christmas »

Ich verstehe hier auch den Sinn nicht. Aber das wird wohl an mir liegen.

Edit: Jeeeetzt hab ich es verstanden. Das ist wirklich sinnvoll. :lol2:

Ich Doof hab Hörgerät usw. irgendwie überlesen.
Zuletzt geändert von Christmas am 6. Jul 2026 15:49, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Chris

Heimkino:
RX-A1060 - IMG 1000D - IMG 400D - Pioneer PD 50 - UB 424 - NuBox: 683 - CS 383 - 383 - Atmos 383 - 2x AW 1100 - Antimode 8033 S II - Optoma UHD 35 - Akustikleinwand auf 16 m2-KEINE NACHBARN 8)

#68

Beitrag von Bravado »

Sven1984 hat geschrieben: 6. Jul 2026 12:49 Dazu gab es bei Heise bereits Berichte und auch Tests. So ganz ausgegohren hinsichtlich Kompatibilität und Audioqualität ist das wohl leider noch nicht.
Das ist ja nicht so ungewöhnlich, das eine ganz neue Idee in der Umsetzung noch Luft nach oben hat.

Da mein Schwiegervater sehr schwerhörig ist weiß ich, mit welchen Einschränkungen er zu kämpfen hat.
Deswegen freuen mich solche Ansätze - Inklusion ist wichtig.
Von bestimmten Dingen ausgeschlossen zu sein, weil die bestehende Technik keine wirkliche Teilhabe ermöglicht fühlt sich für die Betroffenen nicht besonders gut an (und ist - im Falle Hören/Kommunizieren auch ein nicht zu unterschätzendes Demenzrisiko).

Deswegen von mir :toptop: für diese neue Technologie.
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#69

Beitrag von Ilmenau »

Sven1984 hat geschrieben: 6. Jul 2026 12:49 Dazu gab es bei Heise bereits Berichte und auch Tests. So ganz ausgegohren hinsichtlich Kompatibilität und Audioqualität ist das wohl leider noch nicht.
Lt. eines Zeitungsberichts der Lüneburger Landeszeitung vom Samstag ist die Übertragung wohl "lippensyncron und klar".
Auch sei das Scala möglicherweise das erste Kino in Deutschland das die Technik einsetzt.
Der vollständige Artikel steht leider nicht Online.

#70

Beitrag von pogo »

Ilmenau hat geschrieben: 6. Jul 2026 10:59Barrierefreises Hören im Kino. Im optimalen Fall geht der Ton direkt in ein kompatibles Hörgerät, ersatzweise aber auch an einen entsprechenden (Leih-) Empfänger.
Erinnert mich irgendwie an unser Autokino. Der Broadcast lief über UKW oder man konnte einen Lautsprecher einhängen.
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#71

Beitrag von JoPeMUC »

Quasi die Weiterentwicklung induktiver Höranlagen.

#72

Beitrag von Ilmenau »

pogo hat geschrieben: 6. Jul 2026 15:38
Ilmenau hat geschrieben: 6. Jul 2026 10:59Barrierefreises Hören im Kino. Im optimalen Fall geht der Ton direkt in ein kompatibles Hörgerät, ersatzweise aber auch an einen entsprechenden (Leih-) Empfänger.
Erinnert mich irgendwie an unser Autokino. Der Broadcast lief über UKW oder man konnte einen Lautsprecher einhängen.
Offtopic: Das schönste Silent Cinema gibt es in Heringsdorf, direkt am Meer. Herrlich, läuft aber wohl mit einer Standardtechnik bei der Funkkopfhörer zum Einsatz kommen.

https://www.outdoorcine.de/unsere-event ... ommerkino/

Auracast ist aber eine andere Hausnummer und wird sich wohl als Teil des BluTooth Standards zügig verbreiten.

#73

Beitrag von Jobsti »

pogo hat geschrieben: 30. Jun 2026 21:56 DLART gibt es nun auch als Plug-In für PC und MAC: https://www.dirac.com/press/dirac-live-processor

@Jobsti
Wolltest du dir nicht mal die STORM genauer anschauen?
Was ist daraus geworden?
Habe ich, bei wem hier aus'm Forum im Heimkino.
Sehr nettes Gerät, aber in dieser Preisklasse finde ich verwunderlich, dass es immernoch solche
Optionen wie "Big/Small" gibt, ohne jegliche Hinweise was diese Funktionen überhaupt genau bewirken.
Aber man kann die Geschichte natürlich auch einfach manuell machen und sowas ignorieren ;)

DIRAC und Co kann man natürlich benutzen, aber mit manueller Korrektur und Messungen
klingt das System bei weitem besser als mit automatischen Funktionen.
Die "neue" Funktion (habe den Namen vergessen), welche von allen Lautsprecher die Bässe zusätzlich benutzt
ist auf den erten Blick nett gelöst (einige Optionen mehr wären gut), in der Praxis hat das aber net so super funktioniert,
vor allem net mit 2 Subwoofern (Diagonal im Raum). Aber vielleicht hätte ich da noch mehr Zeit reinstecken müssen,
ganz abschlagen möchte ich die Option nicht (im perfekten Vorführraum funkt sowas natürlich immer 100% im Gegensatz zur Praxis)

Bedienung ist ok, aber man merkt halt, dass es eher aus der HiFi-Ecke statt Studio/PA/Pro-Audio kommt.

Kurzum:
Geiles Gerät, aber Preis/Leistung stimmt bei weitem nicht wie ich finde.
Da finde ich eine Kombi aus Pre-AVR + gescheitem, preislich attraktivem DSP + Amps (oder DSP-Amps) ehrlichgesagt wesentlich sinnvoller und vor allem günstiger,
auch bei weitem noch sofern man sich wen bestellt, der einem alles einmisst.


PS:
DIRAC macht halt gerne auch immer viel Werbung für seine Tools & Funktionen.
Manches davon ist aber halt auch Quatsch, wenn man mal darüber nachdenkt.

Wie will eine Funktion Resonanzen oder Reflexionen im Raum unterbinden?
Zum Großteil wird hier EQ gemacht (oder Delay/Phase).
Wir haben aber immer Direktschall + Relfexionen (Haas/Gesetz der ersten Wellenfront).

Also der Schall der direkt vom Lautsprecher in unserem Ohr eintrifft + die Zeitverzögerten Reflexionen,
unser Ohr unterscheidet dies allerdings, das Messmikro (idR.) nicht.

Was passiert also?
Der Direktschall wird völlig verbogen, nur damit die Kombi aus Reflexion und Direktschall dann an der entsprechenden Messpostionen
wieder zusammen einen linearen Verlauf ergeben. Misst sich toll, hört sich aber nicht toll an, der der Direktschall das Klangbild formt.
Und an anderer Stelle? Klingt es dann völlig verbogen, da sich beides nicht korrekt summiert (Laufzeitdifferenz , dank anderer Hörpostionen).
Theoretische Lösung: An mehreren Stellen messen und einen Mittelwert bilden. Praxis: nirgendwo klingt's perfekt, kann im allgemeinen aber "ok" werden.

Ich habe jetzt auch keine Optionen gefunden, wie ich DIRAC beibringen kann was Reflexionen, Stehwellen, Resonanzen oder nur Early Reflections sind,
auch bezüglich Raumwinkel (Aufstellung der Lautsprecher) konnte ich wenig machen.
Ob's eine Option gab um den Reflexionsfreien Frequenzverlauf (im Vollraum) in das System zu füttern, damit es vernünftig unterscheiden kann
was Raum und Lautsprecher separat tun, weiß ich gar nicht mehr.
Und was passiert dann? -> Im Direktschall fehlen diese Frequenzen


Meine Meinung:
Selbst messen.
Erst wissen was der Lautsprecher Reflexionsfrei veranstaltet (saubere Grundmessungen haben).
Dann korrekt HP und Limiter setzen (Auch Schutz vor zu hohem Hub).
Danach macht man etwaige Raumwinkelkorrekturen je nach Aufstellung (Weil sonst zu viel Bumms, oder unterschiedlich, falls z.B. eine Kist ein einer Ecke steht, die andere nicht).
Erst dann kann man anfangen und untersuchen wo Probleme herkommen, Early Reflections kann man super messen und korrigieren (hier misst man näher dran und gated dafür die späteren Reflexionen weg).
Alle anderen größeren Reflexionen sollte man tunlichst im Raum selbst beheben, natürlicher klingt's mit Diffusoren statt Absorbern.
Erst richtig grobe Schnitzer (was im Regelfalls nur 1-3 Stk. sind) kann man mal ziehen, sollte aber entscheiden wo genau diese liegen und wie wichtig diese Frequenz im Direktfeld ist,
dann lieber Kombinationen aus Diffusoren und Absorbern benutzen.
Als erstes sollte man aber mit der Aufstellung der Lautsprecher spielen, sofern möglich, da kann man schon vielen Problemen aus dem Weg gehen.

Wenn man DIRAC genau so füttern könnte und es den Laien sinnvoll durch's (mindestens von mir genannte) Messprozedere (und wie man aufstellt und wie man was misst) leiten würde,
wäre das ziemlich super. Macht's aber nicht.
Mit freundlichen Grüßen
B. Jobst (Tontechniker FH) | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | www. Jobst-Audio .de
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Fragen zu Bestellungen usw. bitte ausschließlich per PM, Mail oder Telefon! Werden im Forum kommentarlos gelöscht.

#74

Beitrag von pogo »

Jobsti hat geschrieben: Heute 13:13Die "neue" Funktion (habe den Namen vergessen), welche von allen Lautsprecher die Bässe zusätzlich benutzt
ist auf den erten Blick nett gelöst (einige Optionen mehr wären gut), in der Praxis hat das aber net so super funktioniert,
vor allem net mit 2 Subwoofern (Diagonal im Raum).
Dirac Live Active Room Treatment lebt von unterschiedlichen Positionen der (Support-)Lautsprecher im Raum. Diagonal kann auch kontraproduktiv für eine Co-Optimization sein. Man muss hier die alte Denke überwinden. Auch ein potenter Fullrange Center kann supporten.
Jobsti hat geschrieben: Heute 13:13Wie will eine Funktion Resonanzen oder Reflexionen im Raum unterbinden?
Das geschieht über den Superspeakeransatz. Das MIMO-Prinzip kann ihren Einfluss am Hörplatz kompensieren/minimieren.
Jobsti hat geschrieben: Heute 13:13 Ich habe jetzt auch keine Optionen gefunden, wie ich DIRAC beibringen kann was Reflexionen, Stehwellen, Resonanzen oder nur Early Reflections sind
Das konnte das einfache DLRC schon unterscheiden. Durch die hinzugekommene Co-Optimization gibt es nun neue Möglichkeiten der Korrektur.
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