Bravado hat geschrieben: ↑24. Feb 2026 11:40
Ich hab ihn ja noch hier stehen - es gibt ein paar Teststücke, da merkt man das. Ich hab's natürlich ausprobiert - ich treffe ja so eine Aussage nicht einfach so. Für das was ich so höre spielt es echt keine Rolle.
Bei Filmen ist das was anderes. Da lass ich gerne mal die Bude wackeln, deswegen steht er ja noch hier.
Das wollte ich nicht anzweifeln, deshalb schrieb ich …die 20 Lieder… …Orgel…
Bei Musik merkt man es hier und da, bei Filmen fast immer.
Beschneidet ihr den Frequenzgang der Hauptlautsprecher über den Verstärker, wenn ihr den Subwoofer einbezieht, oder lasst ihr die Lautsprecher im Full-Range-Betrieb laufen, und lasst den Subwoofer in diesem Fall unterhalb ihres natürlichen Abfalls übernehmen?
Ich habe sie im AVR bei 60 hz getrennt, damit habe ich das sauberste Ergebnis mit dem größt möglichen Pegel. Wenn ich umschalte zwischen Nur Front Fullrange und 60hz Trennung und Subwoofer höre ich kaum einen Unterschied im Bassverhalten was Druck und präzision angeht.
Das hatte ich aaof vorgeführt als er da war um seine Menu g zu hören.
Die Subwoofer laufen allerdings bis 80 hz, das passt aber soweit.
Vorher auf Fullrange + Subwoofer war nicht gut einstellbar für mich, gab immer Überlagerungen, Auslöschungen, Phasenschmiere wo es nicht passte.
Ich betreibe meine nv140 mit 2 x AW17. Getrennt habe ich im AVR bei 40 Hz mit 48 dB/Oct. Ich höre oft die großen Sinfonien aus der Romantik und Spätromantik. Da machen sich die Subwoofer sehr positiv bemerkbar. Insbesondere verbessert sich auch die räumliche Wahrnehmung.
@Uzzo: Da gibt es kein Richtig oder Falsch. Es kommt primär auf deine Raumaufstellung und auf deine Raummoden an, was am Besten funktioniert.
Ich halte wenig davon, die Lautsprecher Fullrange laufen zu lassen und obendrauf noch den Subwoofer z.B. ab 60 HZ. Denn dann hast du deutlich mehr Bass, da das Signal doppelt anliegt. Es kann aber auch zu Auslöschungen führen, da sich zeitlich unterschiedlich spielende, tiefe Frequenzen stark gegenseitig beeinflussen.
In Räumen wo die LS kaum Bass liefern aber extrem potent sind, kann Fullrange mit Subwoofern evtl. funktionieren. Aber auch dann hat es meist Vorteile, die Boxen auf Small und mind. 40 HZ zu trennen. Denn das System wird so entlastet. Klanglich macht es mit Subs kaum einen Unterschied.
Die Sache mit der Trennung zum Subwoofer ist ja nicht dumm, da man damit viele Probleme halbwegs in den Griff bekommt.
Aber umso höher man trennt, umso mehr Probleme machen Subwooferbässe, da sie im Gegensatz zu Standboxen Raummoden meist ungünstiger anregen.
Für höhere Trennfrequenzen müssen die Subs so gut wie möglich im Raum stehen, klanglich passen und/oder entzerrt sein und man braucht auch mehr als einen Sub.
Sonst funktioniert eine Trennung über 60 HZ nicht vernünftig, der Bass klingt mit hoher Trennung immer schwammiger. Bei mir geht das mit der Schwammigkeit mit einem Sub schon ab 60 HZ los. Mit 2 Subs kann ich höher trennen, dann wird der Bass erst ab ca. 120 HZ ortbar.
Ich selbst höre Musik ja in All Channel Stereo auf Large für meine Rears und auf Small und 120 HZ für meine Fronts ohne Subwoofer. Auch diese Einstellung ist scheinbar merkwürdig, aber dadurch kann ich sehr gut Musik hören und die vorderen Bassmoden komplett ignorieren.
Denn wie erwähnt wird dann nur der Bass über die hinteren Surround-LS gespielt und die spielen an dieser Raumposition den besseren Bass.
Für Filme trenne ich zum Sub mittlerweile sogar alle Boxen bei 120 HZ. Damit umgehe ich die gesamte Tiefbass-Modenproblematik, welche in meinem Raum vorliegt und meine beiden Subs spielen zeitlich so, dass sie diese Moden ebenfalls kaum anregen.
Auch wenn es bei mir mit Gegenschall definitiv noch eine Stufe besser gehen würde, geht es mit einem konventionellen AVR nicht mehr besser.
CJoe78 hat geschrieben: ↑25. Feb 2026 17:15
Auch wenn es bei mir mit Gegenschall definitiv noch eine Stufe besser gehen würde, geht es mit einem konventionellen AVR nicht mehr besser.
Wie wäre es, wenn du die hinteren NV140 (die bei dir als Subs fungieren) verpolt anschließt, und am Receiver um die Laufzeit des Schalls (von vorne bis nach hinten) verzögerst?
Das wäre schon Gegenschall zu den vorderen, die du ganz "normal" ansteuerst.
audioplayer hat geschrieben: ↑25. Feb 2026 17:12... nv140 .... großen Sinfonien aus der Romantik ...... Insbesondere verbessert sich auch die räumliche Wahrnehmung.
stell einmal eine einfache skizze der aufstellung der 140er mit raumgröße, alle abstände, hörabstand in das forum.
Er hat 5x NuVero 70 und zwei SVS Subwoofer aber keine 140.
deshalb schrub er …,,die sich nur über 2 NuVero 140 hinten lösen ließe,,…
Ich denke seine Vermutung ist das die wandnahe Aufstellung vorne der 70er sich hinten (nicht wandnah) nur mit großen Lautsprechern wie NuVero 140 kompensieren lässt.
Meine Boxen sind zwangsläufig alle wandnah aufgestellt. Mein Raum ist nur 3m schmal und 5,6m lang. Die hinteren NV70 sind aber ziemlich im Modenminimum der ersten Quer- und zweiten Längsmode (die ja fast identisch sind) positioniert.
Vorne sind die Boxen 50 cm weiter zur Frontwand und das ist nicht optimal, können aber wegen einer Tür nicht weiter nach hinten. Der Bass von hinten ist deswegen besser, auch weil die Surrounds näher am Sitzplatz stehen.
Aber Dirac ART ist definitiv geplant, zumal ich dann flexibler bin und mit Gegenschall weiter vorne im Raumzentrum sitzen kann.
Leider ist ein Problem mit der klassischen Modenverteilung in Räumen, dass man nahe dem Raumzentrum immer wenig oder überhaupt keinen Tiefbass hat und gleichzeitig den maximal boomigen Bass bei der zweiten Längsmode erhält.
Beides lässt sich mit der klassischen Absorption nicht lösen. Denn damit kriegt man in meinem Raum keinen 30 HZ-Tiefbass begradigt oder man benötigt 2m Absorberdicke.
ART kriegt tiefen Bass zeitlich so optimiert, dass Senken auch im Raumzentrum aufgefüllt werden, da sich Bassmoden mit Gegenschall viel schwächer ausbilden. Das Thema ist spannend und ich wär dumm, es nicht zu nutzen. Zumal ich 3 Subs habe, die ich dafür einsetzen kann.
da es im moment eh um raum akustik geht: es gibt ja die berühmten Harman Target Curves (für kopfhörer). KH also logischerweise ohne jeglichen raum einfluß. Man sehe sich besonders die grüne linie für IE in ears an.
ich höre seit über einem monat nur mehr mit dem sensationellen Edition XS, der nicht der kurve folgt, ich aber mit EQ dorthin gebracht hab. Wahrscheinlich nahe an die IE 2017 curve (aber ohne superhochton absenkung!)
Um was es mir aber geht: diese kurven haben massive senken zwischen 200 und 1500 Hz, also im grunde im stimmen bereich. Dafür ebenso riesige bass anhebungen aber auch ein HT buckel bei 3 kHz.
ich möchte das nun mit den 140ern (in raum mitte) auch so haben. ich glaub, das wird mir gefallen.
muss nur noch was finden,mit dem ich in meiner analogen kette den MT stark absenken kann
Mit Dirac Live ist das kein Problem. Harman Kurven gibt es auch in verschiedenen Stärken zum Herunterladen. Durch die Einmessung kommt am Ohr quasi unverfälscht die Entzerrkurve an, da Lautsprecher- und Raumdefizite schon berücksichtigt wurden. Btw. wird auch das Timing korrigiert.
Warum verzerrt man sich den FG um über 15 dB ? Ich verstehe das nicht, das wird ja bei dir mehr sein als der Dynamik Umfang bei den Pegelchen die du so erträgst.
Christmas hat geschrieben: ↑Heute 07:17Warum verzerrt man sich den FG um über 15 dB ? Ich verstehe das nicht, das wird ja bei dir mehr sein als der Dynamik Umfang bei den Pegelchen die du so erträgst.
Ich verstehe es auch nicht, aber es klingt mit den KH einfach nur sowas von geil.
Durchführung wahrscheinlich mit sowas:
https://www.minidsp.com/products/minids ... dsp-2x4-hd
Dazu brauch ich dann noch einen phono-pre (€ 59.-). Aus phono-pre in den miniDSP, und von dort in meinen verstärker.
Wenn ich das richtig las, kann ich am DSP mit PEQ über laptop einmal 4 settings speichern,und dann mit FB wählen.
Eingemessen wird ausschließlich mit ohr. Ziel ist ja nur massive mitteltonabsenkung. Investition € 360.
In raummitte habe ich keine bassanhebung, das mach ich dann auch noch. HT sollte reichen wie es is.
Also kann man sagen du hast auch das nicht geschulte Durchschnittsohr?
Passt ja in etwa denke ich.
Ernst_Reiter hat geschrieben: ↑Heute 08:12Dazu brauch ich dann noch einen phono-pre (€ 59.-). Aus phono-pre in den miniDSP, und von dort in meinen verstärker. ...Eingemessen wird ausschließlich mit ohr.
Wenn du auch eine hohe Tonqualität erzielen möchtest, würde ein gebrauchter Parks Audio Puffin Phono DSP gut passen - ein quasi All-In-One. Liegen so um die 300€.
Ich vermute nicht dass er eine geringe Tonqualität anstrebt.
Hallo Ernst,
die Raumgräße beträgt 5,85 x 4,65 m bei einer Raumhöhe von 2,35 m. Die nV140 sind direkt auf den Hörplatz eingewinkelt. Der Hörabstand betägt 2 m. Abstand der Boxen zur Rückwand ist 2 m und zu den Seitenwänden 1,30 m.Die Wand hiner dem Hörplatz ist 1,60 m entfernt. Die AW17 stehen direkt in den Raumecken hinter den NV140.
Die nV140 höre ich jetzt siet 14 Monaten. Nach Einbindung der Subwoofer mittels AVR und Ortsentzerrung mit der Basisversion von Dirac bin ich mit dem erreichten Klangbild zufrieden. Meine Erwartunghaltung wurde sogar übertroffen und der finazielle Aufwand ht sich für mich gelohnt.
Meine letzte Baustelle ist jetzt noch die Nachhallzeit zu senken. Raumakustikelemente sind schon bestellt.
Viele Grüße
Ernst_Reiter hat geschrieben: ↑Heute 06:51
ich möchte das nun mit den 140ern (in raum mitte) auch so haben. ich glaub, das wird mir gefallen.
muss nur noch was finden,mit dem ich in meiner analogen kette den MT stark absenken kann
Badewanne als Ziel? Ich fasse es nicht
Aber gut, erlaubt ist, was gefällt - es ist nur eine sehr überraschende Wendung.
Aber wenn ich mich recht erinnere rekonstruierst Du da lediglich den Sound Deiner ersten Lautsprecher, oder?
Die hatten, nach Deiner Beschreibung, doch auch so einen Badewannenfrequenzgang.
Und die Klangverbiegerei ist ja nichts anderes als DSP bzw raumanpassung durch EQ’s.
Phase, Laufzeit usw passen nicht mehr.
Und dafür Linear/Neutral spielende Lautsprecher… Ich weis nicht.